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Krebs und Psyche: Gibt es da einen Zusammenhang?



Können positive Gedanken Krebs verhindern? Humbug oder Wissenschaft?
Können positive Gedanken Krebs verhindern? Humbug oder Wissenschaft?

Die Meinung, dass es zwischen Krebs und Psyche einen Zusammenhang gibt, hält sich in vielen Köpfen. Doch ist dem wirklich so? Kann positives Denken Krebs verhindern? Wir sind der Frage nachgegangen…

Diese Fragen stellen sich viele Menschen: Können Kummer und Stress Krebs auslösen, sind Depressionen Risikofaktoren, um an Krebs zu erkranken? Obwohl Mediziner diese Annahme verneinen, hält sie sich hartnäckig in der Gesellschaft. 61 Prozent glauben laut einer repräsentativen Umfrage des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), dass seelische Belastungen und Stress Krebs auslösen können. Eindeutige wissenschaftliche Belege: Fehlanzeige. Krebs ist nicht psychisch bedingt. Dennoch spielt die Psyche keine unwichtige Rolle, wenn es um den Umgang mit einer vorhandenen Krebserkrankung geht.

Beeinflussen sich Krebs und Psyche gegenseitig?

Imad Maatouk, Psychoonkologe am Universitätsklinikum Heidelberg erklärt: „Die Vorstellung, dass man aufgrund seiner Persönlichkeitsmerkmale, durch Stress am Arbeitsplatz oder weil man eine wichtige Person verloren hat, an Krebs erkrankt, ist wissenschaftlich nicht haltbar.“ Eine Krebserkrankung ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig: von genetischen Einflüssen, von Lebens- und Verhaltensbedingungen und auch vom Zufall – leider.

Können positive Gedanken Krebs verhindern?

Doch auch für die gegenteilige These, dass eine positive Lebenseinstellung Krebs unterbinden kann, hält die Wissenschaft keine Belege parat. Auch wenn Ratgeber häufig das Konzept des „Positiven Denkens“ propagieren – Mediziner wie Imad Maatouk stehen dem kritisch gegenüber. Er schließt subjektive Krankheitstheorien von Patienten nicht grundsätzlich aus, denn sie können durchaus eine Funktion haben. Gerade zu Beginn einer Krebserkrankung können positive Suggestionen ein Gefühl von Kontrolle über das Schicksal vermitteln.

Krebs und Psyche – mit den richtigen Strategien den Alltag optimieren

Eins steht fest: Die Psyche kann den Krebs nicht heilen. Aber: Mit den richtigen Strategien lässt sich das Wohlbefinden verbessern. Gute Gedanken steigern die Lebensqualität. Denn ca. 30 Prozent der Krebspatienten bekommen aufgrund ihrer Erkrankung psychische Probleme, so Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes am DKFZ. Eine Psychotherapie kann Linderung schaffen.

Die Diagnose Krebs ist eine große Herausforderung. Die manchmal noch größer wird, wenn es darum geht, den richtigen Umgang damit zu finden. Für den Betroffenen selbst, aber auch für das Umfeld. „Die Angehörigen können Hilfe bieten, sie können aber auch für zusätzliche Belastung sorgen“, erklärt Susanne Weg-Remers. Deshalb lautet ihr Rat: Familienangehörige und Freunde sollen nicht zu verkopft sein und erst überlegen, wie sie sich in einer solchen Situation verhalten würden etc. Der direkte Weg ist die bessere Wahl: Nämlich geradeaus zu fragen, was der Betroffene braucht oder eben nicht.

(ssc, dpa/tmn)

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