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Let's barfuß! Das natürliche Gesundheitsgeheimnis



Regelmäßiges barfußen steigert die Lebensfreude und ist gesund.
Regelmäßiges barfußen steigert die Lebensfreude und ist gesund.

Schmeißt die Schuhe an die Wand! Schluss mit Knie-, Hüft- und Rückenschmerzen! Barfuß gehen ist die natürlichste Therapieform aller Zeiten.

Barfuß kommen wir zur Welt, mit Schuhen verlassen wir sie wieder. Kaum können Kinder stehen, bekommen sie bereits schwere Kunststofftreter an die Füße geschnallt. Welch eine Qual! Doch warum tun wir ihnen und uns selbst das an? Lebt man barfuß denn nicht viel gesünder?

Jedes Jahr steigt die Zahl der Menschen, die operativ behandelt werden müssen. Meist sind muskuläre Schmerzen und Gelenkprobleme der Grund. Den Ursachen wird allerdings – wie so oft – nicht ausreichend auf den Zahn gefühlt. Experten der Fußmedizin scheinen den heimlichen Auslösern dieser Zivilisationskrankheit jetzt auf die Schliche gekommen zu sein: Wir gehen falsch!

Barfußen ist gesund

Ein täglicher Spaziergang hält jung und gesund. Dies gilt allerdings nur, wenn wir natürlich gehen, d.h. barfuß! Podologen sind sich sicher: Wer sich nacktfüßig fortbewegt, hat deutlich weniger Probleme mit Fuß, Knie, Hüfte oder Rücken. Das liegt mitunter daran, dass normale Schuhe über eine sehr steife und unflexible Sohle verfügen, die sich beim Gehen nicht biegt. Dadurch wird die Schuhunterseite zur Gipsschiene.


Unser modernes Schuhwerk zwingt den Menschen, die Ferse zuerst aufzusetzen und anschließend abzurollen. Dies galt – auch unter Orthopäden - für viele Jahre als die gesündeste Art zu gehen. Mittlerweile kommen jedoch immer mehr Experten zu der Ansicht, dass dies vollkommen unnatürlich ist. Das Resultat: unangenehme Verspannungen, Disbalancen und falsche Belastungen der gesamten Muskulatur.

Barfuß laufen hat Tradition

Aber nicht alle Menschen gehen auf den Fersen. Bei vielen indigenen Völkern kann der Ballengang beobachtet werden. Auch bei traditionellen asiatischen Kampfkünsten ist das Auftreten mit den Ballen Pflicht, da die Agilität dadurch gefördert wird.

Was die natürlichen Barfußgänger von uns unterscheidet? Sie kennen weder muskuläre Disbalancen noch Gelenkverschleiß oder Arthrose. Denn sie wissen: Wer mit der Ferse zuerst auftritt, kann die Erschütterungen im ganzen Körper spüren. Dies soll der Absatz unter den Schuhen eigentlich verhindern. Dabei gerät jedoch der Körperschwerpunkt aus dem Gleichgewicht. Mögliche Folgen: Krummer Rücken, verschobene Hüfte, falsche muskuläre Belastung. Fatal ist, dass eine Fehlstellung andere Fehlstellungen nach sich zieht. Die Füße sind das Fundament unseres Körpers!

Der Barfußgang als Therapieform

Körperliche Schmerzen wirken sich auch negativ auf die Psyche des Betroffenen aus. Verspannungen, Krämpfe und Schmerzen erhöhen nämlich den Energieaufwand des Körpers. So kann es passieren, dass unsere Akkus manchmal schon am Nachmittag völlig leer sind. Wir fühlen uns schlapp und haben keine Power mehr, um unseren Aufgaben des Alltags nachzukommen. Auch unsere Konzentrationsfähigkeit leidet unter der falschen Gangart. Ein teuflischer Kreislauf!

Die einzige nachhaltige Lösung: Barfuß gehen! Dies ist natürlich leichter gesagt als getan. Wer kann es sich schon leisten, barfuß bei der Arbeit zu erscheinen? Und was ist mit fiesen Frostbeulen im kalten Winter? Lacher wären vorprogrammiert. Dabei kann barfuß sehr sexy sein!

Barfußschuhe sind der gesündeste Schrei

Im Leben muss man sich eben manchmal einen Ruck geben und einfach mal etwas ausprobieren. Zum Beispiel Barfußschuhe! Mit Barfußschuhen reaktiviert man seine Fußmuskulatur und gibt ihnen wieder die Bewegungsfreiheit zurück, die sie verdienen. Wer jetzt schon grauenerfüllt an Zehenschuhe denkt, kann tief Luft holen. Die Super-Treter gibt’s mittlerweile nämlich in allen Farben und Formen. Hier eine kleine Auswahl der bekanntesten Anbieter:

Eine wirklich tolle Übersicht bietet die Seite barfusslaufen.com an. Dort findet garantiert jeder genau den Schuh, der zu seinem Fuß und Geschmack passt.

Die richtige Technik beim barfuß gehen

Mit dem Kauf von Barfußschuhen ist jedoch noch nicht genug getan. Natürlich laufen möchte schließlich gelernt sein! So klappt’s:

  1. Mit der ganzen Fußsohle flach und möglichst leise auf dem Boden aufsetzen
  2. Mit den Zehen und nicht mit dem Vorfuß abdrücken!
  3. Das Knie vollständig durchdrücken, wodurch sich die Muskulatur kurzfristig lockert
  4. Fuß durchschwingen
  5. Mit dem anderen Fuß aufsetzen und wiederholen

Mit dem einfachen Aufsetzen des Vorfußes ist es also nicht getan! Für alle, die wissen möchten, ob sie richtig barfußen, gibt es den Wasserglas-Test: Einen Becher bis zum Rand mit Wasser füllen, ihn in die Hand nehmen und loslaufen. Wer nichts mehr verschüttet, ist definitiv auf dem richtigen Weg zurück zu einer natürlichen Gangart. Ein zusätzliches Plus: Barfußläufer können beim Laufen die Landschaft genießen! Durch den engeren Bodenkontakt gleitet man regelrecht über jeden Untergrund. Für Anfänger empfiehlt sich der Besuch eines Seminars zur Einführung in das Barfußgehen. Let’s barfuß!

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