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So kommen Sie mit Diabetes genussvoll durch die Festtage



Schlemmen ohne Reue, aber mit Bedacht.
Schlemmen ohne Reue, aber mit Bedacht.

Diabetes und Weihnachten sind keine Gegensätze. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft gibt Empfehlungen, wie Betroffene die Feiertage unbeschadet überstehen, ohne auf Plätzchen und Co. verzichten zu müssen.

Diabetes ist kein Grund, die Weihnachtszeit nicht auch in vollen Zügen genießen zu können, betont die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG). Jedoch nur, wenn der Patient es dabei nicht übertreibt: „Alles in Maßen genossen ist eine Lebensregel, die auch zur Weihnachtszeit ein guter Leitfaden ist“, betont Dr. med. Erhard Siegel, Präsident der DDG.


Festtagsstress treibt den Blutzuckerspiegel hoch

Wenn die gesamte Familie eingeladen ist, kann die Vorfreude sehr groß sein – leider jedoch auch die Anstrengung mit Organisation und Einkauf: „Hier ist Achtsamkeit gefragt, denn Stress treibt den Blutzuckerspiegel hoch“, warnt Siegel.

Schon die Zeit vor den Festtagen sollte so stressfrei wie möglich gestaltet werden.Tatsächlich belegen Studien, dass an Diabetes Erkrankte, die kurz vor den Mahlzeiten mentalen Stress erleben, befürchten müssen, nach den Mahlzeiten deutlich länger einen erhöhten Blutzuckerwert zu haben. Daher rät die DDG, schon früh mit den Vorbereitungen zu beginnen und Einkäufe so unkompliziert wie möglich zu gestalten. Online-Shopping oder Einkäufe per Telefon sind gut geeignet.

 

Weihnachtsleckereien bei Diabetes bewusst auswählen

Die typischen Festtagsgenüsse wie Marzipan, Lebkuchen und Co. sind auch für Diabetespatienten und -patientinnen nicht verboten, wenn sie mit den Kohlehydrateinheiten (KHE) kontrolliert umgehen. Spezielle Tabellen können dabei helfen.

Für Smartphonebesitzer bieten sich Diabetes-Apps an, wie mySugr, die als Tagebuch und zur Selbstkontrolle dienen. Auch die Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten bzw. Ärztinnen wird so erleichtert.

Ernährungstipp der DDG:

Statt zu Nüssen sollten Betroffene zu Maronen greifen, da diese weniger Fett und mehr Ballaststoffe enthalten.

Ein Bratapfel mit Rosinen, Honig und Zimt ist genauso lecker wie Christstollen, enthält aber viel weniger Zucker und Fett.

 

 

Diabetes und Alkohol: Vorsicht, Unterzuckerung!

„Für Menschen mit Diabetes spricht nichts dagegen, Alkohol in Maßen zu genießen“, so Siegel. Jedoch mit der Voraussetzung, dass dem Glühwein eine kohlenhydratreiche Mahlzeit wie Vollkornbrot oder eine Backkartoffel vorangestellt ist.

Bereits ab einem Blutalkoholspiegel von 0,45 Promille ist die Zuckerfreisetzung in der Leber gestört. Es droht eine Unterzuckerung. „Als Faustregel gilt: nur so viel Alkohol zu sich nehmen, dass Blutzuckermessen und Insulinspritzen jederzeit möglich sind“, rät der DDG-Experte Siegel.

Beim Festtagsschmaus auf Qualität achten

Um die Kontrolle über Inhaltsstoffe zu behalten, empfiehlt die DDG selbst zu kochen. Schließlich sind in einigen Fertigprodukten, zum Beispiel in Saucen, große Mengen an Zucker versteckt. Wer gerne Essen geht, sollte ein Restaurant mit hochwertigen Zutaten auf der Speisekarte wählen.

Selbst kochen ist empfehlenswert.Generell gilt es, statt fettiger Gans lieber zu Karpfen oder Pute zu greifen und diese mit viel Gemüse zu kombinieren. Gerade Diabetiker sind oft auch von einer Fettleber betroffen.

Klöße lassen den Blutzuckerspiegel gefährlich schnell in die Höhe schießen, diese also besser durch gedämpfte Kartoffeln ersetzen. Und falls Sie es doch etwas übertrieben haben: ab nach draußen zu einem ausgiebigen Spaziergang:

„Das entspannt und ist auch noch gut für den Blutzuckerspiegel, der auf natürliche Weise gesenkt wird“, erklärt die DDG.

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