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Mit Seife bitte! – Internationaler Hände-Waschtag



Einseifen: Acht von Zehn Infektionen werden über die Hände übetragen.
Einseifen: Acht von Zehn Infektionen werden über die Hände übetragen.

Am 15. Oktober ist Internationaler Hände-Waschtag. Auch in Deutschland ist die Handhygiene noch unzureichend. Dabei können die meisten Neu-Infektionen durch gründliches Händewaschen vermieden werden.

Der Internationale Hände-Waschtag wurde 2008 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen. Mit dem Aktionstag am 15. Oktober möchte die WHO auf die Notwendigkeit des gründlichen Händewaschens mit Seife besonders bei Kindern in Entwicklungsländern hinweisen. In armen Ländern, wie den meisten Teilen Afrikas, ist die Kindersterblichkeit aufgrund von Durchfallerkrankungen oder Atemwegsinfektionen sehr hoch.

Zielgruppe des weltweiten Hände-Waschtags sind nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene. Das betrifft besonders Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Altenheime und andere öffentliche Einrichtungen. Auch Vielreisende mit dem öffentlichen Nah- und Fernverkehr haben hochfrequentierten Keimkontakt. Generell sollte sich aber jeder davon angesprochen fühlen.

Mehr Verantwortung durch den Hände-Waschtag

Flüssigseife ist am sichersten.In Deutschland machte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im vergangenen Jahr mit einer Studie auf die mangelnde Handhygiene in Deutschland aufmerksam: So halten sich nur 36 Prozent der Befragten an die empfohlene Dauer für das Händewaschen von mindestens 20 Sekunden. Dabei kann richtiges und regelmäßiges Händewaschen das Infektionsrisiko deutlich senken. Damit schützen wir nicht nur uns wirksam vor Grippe und Co., sondern auch unsere Mitmenschen.
 

Fakten und Tipps zur Handhygiene

  • 99 Prozent aller Keime lassen sich durch gründliches Waschen mit Seife von den Händen entfernen. Die Dauer des Händewaschens sollte nicht unter einer halben Minute erfolgen. Handrücken, Fingerkuppen und Zwischenräume nicht vergessen!
     

  • Verwenden Sie nur geschlossene Flüssigseife. Auf losen Seifenstücken lagern sich Keime ab.
     

  • Auf spröder, rissiger Haut setzen sich leicht Bakterien und Co. fest. Eine hautschonende Seifenlotion sowie rückfettende Handcreme schützen und pflegen die Haut.
     

  • Feuchte Hände übertragen bis zu 1.000-mal mehr Keime als trockene Hände. Daher ist das gründliche Abtrocknen mit einem sauberen Tuch sehr bedeutsam. Zumal von einem Heißlufttrockner abzuraten ist: er vermehrt die Bakterien auf den Handflächen um bis zu 230 Prozent.
     

  • Etwa alle vier Minuten berührt der Mensch seinen Mund, seine Nase oder Augen und treibt so Krankheitserreger in die Schleimhäute.
     

  • 66 Prozent aller hustenden oder niesenden Menschen benutzen zum Schutz in der Öffentlichkeit die Handinnenseite. Nicht alle waschen sich sofort danach die Hände. So steckt man im Nu seine Mitmenschen an. Besser ist es, stattdessen die Armbeuge, den Ärmel oder ein Taschentuch zu benutzen.
     

  • Wer viel unterwegs ist, dem können flüssige Hand-Desinfektionen oder Desinfektionstücher aus der Drogerie oder Apotheke im praktischen Handtaschenformat sehr nützlich sein. In Krankenhäusern stehen öffentliche Desinfektions-Spender zur Verfügung.

Nicht nur am Hände-Waschtag

Grundsätzlich ist Händewaschen geboten:

  • Vor der Nahrungszubereitung, sowie vor dem Verzehr

  • Nach dem Toilettengang

  • Nach der Schule, Arbeit, Bahn- und Busfahrt, dem Einkaufen und Geldanfassen

  • Nach dem Spielen (draußen oder mit anderen Kindern)

  • Wenn die Nase geputzt wurde bzw. nach dem Niesen oder Husten in den Handbereich

  • Vor- und nach einem Krankenhausbesuch
     

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