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Morbus Hodgkin: Krebserkrankung des lymphatischen Systems



Lymphgranulomatose, Morbus Hodgkin genannt, ist eine Krebserkrankung des Lymphsystems.
Lymphgranulomatose, Morbus Hodgkin genannt, ist eine Krebserkrankung des Lymphsystems.

Morbus Hodgkin ist eine seltene Erkrankung des lymphatischen Systems. In den allermeisten Fällen kann der bösartige Tumor jedoch erfolgreich behandelt werden.

Namen für die Krebserkrankung gibt es viele: Morbus Hodgkin, Lymphgranulomatose oder Hodgkin-Lymphom. Sie alle bezeichnen eine eher seltene Krebserkrankung des lymphatischen Systems, die sich über den gesamten Körper erstrecken kann. Lediglich 2.000 Menschen sind jährlich von Morbus Hodgkin betroffen. Zum Vergleich: Die jährliche Zahl der Brustkrebserkrankungen liegt bei nahezu 100.000!

Morbus Hodgkin: Das lymphatische System

Beim lymphatischen System handelt es sich – wie der Name bereits sagt – nicht um ein einzelnes Organ. Es verteilt sich über den gesamten menschlichen Körper und ist eng mit anderen wichtigen Funktionen des Organismus verknüpft. Das lymphatische System umfasst alle Lymphbahnen sowie die sogenannten lymphatischen Organe: Lymphknoten, die Milz, das lymphatische Gewebe im Magen-Darm und Rachen sowie die Thymusdrüse, die sich hinter dem Brustbein befindet.

Das lymphatische System verfügt über eigene Zellen, die Lymphozyten, welche zu den weißen Blutkörperchen gehören. Sie erfüllen eine enorm wichtige Aufgabe: Sie durchwandern über die Blut- und Lymphbahnen den gesamten Körper und tauschen untereinander und mit anderen Körperzellen wesentliche Informationen aus. Dazu erkennen und neutralisieren die Lymphozyten Krankheitserreger im Organismus, weshalb sie sehr wichtig für das Immunsystem sind. Tritt Morbus Hodgkin auf, wird das lymphatische System durch den Krebs in seinen Funktionen gestört.

Lymphgranulomatose: Unterschied zwischen B- und T-Lymphozyten

Obwohl alle Lymphozyten in einer Stammzelle im Knochenmark gebildet werden, entwickeln sich daraus zwei unterschiedliche Lymphozyt-Gruppen. Die B-Lymphozyten sind mit der Produktion von körpereigenen Antikörpern vertraut, die zur Krankheitsbekämpfung eingesetzt werden. Die T-Lymphozyten greifen dann die von den B-Lymphozyten markierten Krankheitserreger an.

Somit unterstützen sie sich gegenseitig und stärken das Immunsystem. Dies erklärt auch, warum bei einer Krebserkrankung des lymphatischen Systems das Immunsystem nicht wie normal arbeitet. Auch die bösartigen Krebszellen haben es dann leichter, im befallenen Organismus zu überleben.

Hodgkin-Lymphom: Die gängigsten Symptome der Krebserkrankung

Das LymphsystemDas Lymphgewebe erstreckt sich über den gesamten Körper. Die Folge: Der Krebs kann praktisch überall auftreten und wesentliche Funktionen des Organismus beeinträchtigen.

Am häufigsten sind jedoch die etwa 5-10 mm großen Lymphknoten betroffen. In der Leiste und am Hals können diese sogar bis zu 20 mm groß werden.


Wichtig: Ihre Aktivität lässt sich anhand ihrer Größe erkennen. Sind sie „geschwollen“, so bekämpfen sie gerade Krankheitserreger im Körper!

Tritt Morbus Hodgkin auf, so sind die Lymphknoten direkt vom Krebs befallen. Die Folge: Sie schwellen auf ein vielfaches ihrer ursprünglichen Größe an. Die meisten Patienten, die unter Krebserkrankung des lymphatischen Systems leiden, bemerken ihre Krankheit erst dadurch. Hier die häufigsten Symptome bei Lymphgranulomatose:

  • Geschwollene Lymphknoten im Halsbereich, unter den Achseln, im Brustkorb oder der Leiste, die immer weiter wachsen und nicht wieder zurückgehen
  • Extremer Gewichtsverlust von mehr als 10 % des Gesamtkörpergewichts innerhalb weniger Monate
  • Starkes Schwitzen während der Nacht, sodass die Kleidung völlig durchnässt ist
  • Anhaltendes Fieber über 38°C
  • Schubhaftes Auftreten der Symptome (ausgenommen Gewichtsverlust)
  • Dauerhaftes Gefühl der Müdigkeit und Erschöpfung sowie verminderte Leistungsfähigkeit trotz ausreichend Schlaf

Krankheitsverlauf und Heilungschancen von Morbus Hodgkin

Obwohl die Heilungschancen bei Morbus Hodgkin recht gut stehen, ist es dennoch von entscheidender Bedeutung, die Krebserkrankung so schnell wie möglich zu erkennen. Offiziellen Statistiken zufolge liegt die Überlebenschance der Patienten mit Lymphgranulomatose nach 5 Jahren zwischen 80 und 90 Prozent. Eine weitere gute Nachricht: Auch wenn die Krebserkrankung erst später festgestellt wird, ist eine vollständige Heilung noch durchaus möglich.

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