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Neue App ermittelt Prostatakrebs-Risiko



Die ProstateCheck-App nützt Medizinern und Privatpersonen.
Die ProstateCheck-App nützt Medizinern und Privatpersonen.

Eine von Medizinern entwickelte App erkennt Risikopatienten für Prostatakrebs. Die Vorhersage entlastet die Ärzteschaft und gibt Patienten mehr Sicherheit.

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung unter Deutschlands Männern. 6.000 erkranken jährlich weltweit an einer bösartigen Form. Da der Tumor meist nur sehr langsam wächst, bleibt er oft lange unerkannt. Internationale Forscherteams befassen sich daher mit einer besseren Früherkennung.

Die Schweizer Stiftung Prostatakrebsforschung hat nun eine App entwickelt, die die Früherkennung für Arzt bzw. Ärztinnen und Patienten rechtzeitiger und effizienter gestalten soll: „Die ProstateCheck-App soll Männer frühzeitig an ihre Prostatakrebs-Vorsorge erinnern. Dabei ist zentral, dass man wegkommt von der jährlichen Vorsorge für alle, hin zur Vorsorge von Risikogruppen“, so Prof. Dr. Franz Recker, Vorstand der Stiftung und Chefarzt der Klinik für Urologie im Kanton Aarau.

Früherkennung ist die beste Prostatakrebs-Vorsorge

Nicht jeder Prostatakrebs muss behandelt werden. So tauchen bei 30 bis 40% der Männer irgendwann mal Tumorzellen in der Prostata auf, die nicht behandlungswürdig sind. Meist geschieht das erst im höheren Alter ab 70 Jahren. Doch bei 4 bis 8% der Fälle handelt es sich um gefährliche Formen, die bei frühestmöglicher Entdeckung bessere Heilungschancen haben.

PSA-Test reicht nicht für Prostatakrebs-Diagnose

Bisher wird lediglich der PSA-Test zur Früherkennung angeboten. Die Kosten müssen vom Patienten selbst getragen werden. Das Prostata-Spezifische-Antigen (PSA) ist ein von der Prostata gebildetes Eiweiß, was in geringen Mengen ins Blut abgegeben wird. Bei tumorbedingten Veränderungen der Prostata, erhöht sich auch der abgegebene PSA-Wert im Blut. Jedoch können auch andere Ursachen wie eine Entzündung der Prostata für eine Erhöhung der Konzentration im Blut sorgen. Der PSA-Wert allein ist also noch keine sichere Krebsdiagnose. Allerdings ist der PSA-Wert eine notwendige Voraussetzung für die ProstateCheck-App.

ProstateCheck-App sagt Prostatakrebs voraus

Die App verbessert den Nutzen des PSA-Test-Wertes, da er im Zusammenspiel mit weiteren Faktoren analysiert wird: Anhand weiterer Angaben wie dem Alter, der familiären Vorbelastung, der Prostatagröße und dem Tastbefund ermittelt die App innerhalb weniger Sekunden eine Risikoanalyse. Die individuellen Daten können bei jeder ärztlichen Vorsorgeuntersuchung in Erfahrung gebracht werden. Die ProstateCheck-App berechnet die Wahrscheinlichkeit eines behandlungswürdigen Tumors in Prozent sowie die Annahme von Prostatakrebs in vier, acht und zwölf Jahren.

Geringes Prostatakrebs-Risiko entlastet Wartezimmer

Durch die Vorhersagekraft der App kann das Kontrollinterwall beim Arzt deutlich verlängert werden – auf bis zu 7 Jahre. Durch weniger unnötige Untersuchungen können die Hausärzte demnach mehr Kapazitäten gewinnen und die Vorsorge-Abläufe wären deutlich effizienter. Zudem wird das Gesundheitssystem finanziell entlastet.

Die ProstateCheck-App steht ab zwei Euro für iOS und Android zur Verfügung.

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