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Nudeln für alle: Weltnudeltag



Nudeln kennen keine Altersgrenze.
Nudeln kennen keine Altersgrenze.

Nudeln gehören weltweit zu den beliebtesten Nahrungsmitteln. Für Menschen, die viel Leistung erbringen müssen, sind sie ideal. Nudeln wirken zudem ähnlich wie ein Antidepressivum.

Am 25. Oktober 1995 wurde der Weltnudeltag – auch Welt-Pasta-Tag genannt – beim World Pasta Kongress von 40 teilnehmenden Pasta-Produzenten ausgerufen. Tatsache ist, dass die Nudel ein international genutztes Lebensmittel ist, und das zu Recht.

Wie kommen wir zur Nudel?

Alles deutet darauf hin, dass die beliebte Teigware unabhängig voneinander an verschiedenen Orten auf der Welt ihren Anfang nahm. Nudeln werden tatsächlich schon seit über 4000 Jahren gegessen. In China kennt man sie seit der Han-Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.). In Europa gibt es Nudeln schon während der griechischen Antike. Auch in arabischen Ländern stehen sie schon lange auf dem Speiseplan. Neapel war im 18. Jahrhundert Pasta-Hauptstadt. Das italienische Wort „Pasta“ heißt übersetzt „Teig“.

In Deutschland sind Nudeln seit ca. 400 Jahren populär. Ihren Anfang nahmen sie hierzulande im Süden Deutschlands mit den Spätzle. Damals galten sie jedoch als Arme-Leute-Essen. Die älteste Nudelfabrik Deutschlands ist seit 1793 die Erfurter Teigwarenfabrik.

Nudelfakten

Fast 8 Kilo Nudeln isst jeder Deutsche pro Jahr. Am liebsten in Form von Spaghetti Bolognese, die stehen nicht nur bei Kindern auf Platz eins der Lieblingsgerichte.

Über 350 Nudelsorten auf der Welt.Weltweit gibt es über 350 Nudelformen: Makkaroni, Spagetti, Rigatoni, Farfalle, Bandnudeln, Lasagne, Glasnudeln, Reisnudeln etc. Die Endungen der italienischen Namen beschreiben ihre Form. So bedeutet „–oni“ zum Beispiel „groß“, „-ini“ meint hingegen „klein“.

Die Basiszutaten sind stets Mehl, Wasser und eventuell Eier. Beliebt sind aber auch aromatisierte Nudeln mit beispielweise Chili oder farbige Teigwaren. Dafür werden Spinat, Tomaten, Tintenfischtinte oder Kräuter verwendet.

Alle Nudeln werden unabhängig davon in Kurz- oder Langwaren (z. B. Penne und Spaghetti) unterteilt.

Es sind nicht die Nudeln, die dick machen, sondern die Sauce. Saucen auf Tomaten oder Öl-Basis sind gesunder als fettige Sahnesaucen. Aber nicht jede Nudel ist für jede Sauce gleich gut geeignet. Je schwerer die Sauce, desto breiter sollte die Pasta sein, um ein bestmögliches Haften zu garantieren.

Nudeln für Denker und Sportler

Pasta besteht zu 70 Prozent aus Kohlehydraten, die besonders für Sportler sehr wichtig sind, um leistungsfähiger zu sein. Pastapartys am Abend vor sportlichen Herausforderungen wie Marathon oder Radrennen sind daher ein Muss, um den Glykogenspeicher ausreichend aufzufüllen (Carboloading).

Auch wer viel mit dem Kopf arbeitet, braucht Kohlenhydrate. Diese werden zum größten Teil in Glukose umgewandelt, die wichtig ist für das Gehirn.

Am besten ist es, wenn man zu Vollkornnudeln greift. Diese sind zum Beispiel aus ballaststoffreichem Dinkel hergestellt und halten so länger satt.

Egal welche Nudel, bitte nicht zu spät abends essen, sonst drohen Schlaflosigkeit und Magen-Darm-Probleme. Ausreichend Trinken sollte auch nicht vergessen werden da es andererseits zu Verstopfungen kommen kann.

Nudeln gegen Winterblues

In der kälteren, dunklen Jahreszeit sinkt unser Serotoninspiegel und wir fühlen uns betrübter. Das liegt an dem Lichtmangel und der damit verbundenen unzureichenden Vitamin-D-Bildung. Das Vitamin fördert die Produktion des Glückshormons Serotonin. In hartnäckigen Fällen kann eine Lichttherapie sinnvoll sein.

Bestimmten Nahrungsmitteln, wie Schokolade oder Bananen, wird ebenso ein stimmungsaufhellender Effekt zugeschrieben. Auch Nudeln gehören mit ihren komplexen Kohlehydraten dazu: Durch die entstehende Glucose wird Insulin angeregt.

Das Hormon Insulin wiederum erhöht den Tryptophanspiegel im Hirn, welches für die Serotoninherstellung verantwortlich ist. Der Neurotransmitter sorgt für Gelassenheit, Konzentrationsfähigkeit und gute Laune. Menschen mit Depressionen hingegen haben im Durchschnitt 50 Prozent weniger Serotonin im Blut.

Pasta: Das Anti-Stress-Gericht

Ein weiterer Vorteil von Nudeln ist die unkomplizierte und schnelle Zubereitung. In weniger als 15 Minuten kann so ein leckeres und gesundes Gericht auf dem Tisch stehen. Ob al dente, also mit Biss, oder eher weich, ist keine Frage der Gesundheit, sondern lediglich des Geschmacks.

Im Idealfall sollte Pasta mit gesundem Gemüse kombiniert werden, wie Rucola oder Tomaten. Zu viel Eiweiß kann den erwähnten Glücks-Effekt ausbremsen, daher nicht zu viel Käse oder gar Sahne verwenden.

Lebensmitteln mit Omega-3-Fettsäuren wird hingegen ebenso eine stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt. Dazu zählen hochwertige Öle oder Seefische wie Lachs. Würzen mit Chili kurbelt nicht nur die Endorphinproduktion an, sondern auch die Fettverbrennung. Ein tolles Anti-Stress- und Pro-Gute-Laune-Rezept finden Sie bei Chefkoch.

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