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Ostereier-Spaß ohne Risiko



Gesunde Ostern
Eier färben trotz Allergie? (Foto: clipdealer)

Obwohl Ostern in diesem Jahr bereits in den April fällt, prognostiziert der Wetterfrosch keine besonders warmen Tage. Nicht nur das wechselhafte Aprilwetter kann zum Fest unterschätzt werden – auch Allergien und Salmonellen können bei Unachtsamkeit den Weg zum Arzt bedeuten.

Der Schein kann im wahrsten Sinne des Wortes manchmal trügen: Selbst wenn es zu Ostern nicht regnen sollte und die Sonne um die Wette strahlt, ist es dennoch ratsam, nicht auf festes Schuhwerk und Halstuch zu verzichten. Das gilt insbesondere für immunschwache Menschen und Kinder. Auch die alte Regel, sich nicht in Monaten mit „R“ auf den Boden zu setzen, bewahrheitet sich in diesem Jahr einmal mehr. Auf eine Erkältung oder eine Blasenentzündung kann wohl jeder getrost verzichten. Das Picknick im Freien und Eiertrudeln mit der Familie ist auf Parkbänken und Campingstühlen schließlich genauso schön.  

Bedenkenloser Oster-Spaß mit Eiern

Kein Ostern ohne farbenfrohe Eier im Nest. In vielen Kulturen ist der Verzehr von gefärbten Eiern ein beliebter Brauch. Dabei sollten Allergiker besonders vorsichtig sein, da es sich bei gekauften Eiern, die bereits gefärbt sind, aber auch bei selbst gekaufter Eierfarbe meist um künstliche Zusätze handelt. Tartrazin (E 102) und Azorubin (E 122) können durch kleine Risse oder poröse Stellen in der Schale an den essbaren Teil des Ostereis gelangen und Allergikern schnell den Spaß verderben. Hautrötungen, Juckreiz oder Asthmaanfälle können die Folge sein. Auf bunte Eier muss dennoch niemand verzichten, denn meist findet sich bereits alles schon in der heimischen Küche:

Der Basissud zum Eierfärben mit Gemüse und Co. besteht aus einem halben Liter Wasser und einem Schuss Essig. Hinzu kommen je nach Bedarf 250 Gramm Obst oder Gemüse:

  • Rote Beete, Holundersaft oder rote Zwiebelschalen für satte bis zarte Rottöne

  • Spinat, Brennnessel, Matetee oder Petersilie zaubern hellgrüne Eier

  • Ein lilafarbenes Farbergebnis verspricht Rotkohl

  • Blaubeeren ermöglichen dunkelblau-graue Ostereier

  • Eine schöne braune Farbe bekommen blasse Eier, wenn sie in einem Aufguss aus zehn Schwarzteebeuteln gekocht werden

  • Kräftiges Gelb ist ganz natürlich möglich mit Kurkuma, Safran oder auch mit geraspelter Karotte

Rohe Eier und Fleisch: Vorsicht Lebensmittelvergiftung

Ohne Frage: Eier auspusten, um sie anschließend zu bemalen, gehört zu Ostern dazu und bereitet nicht nur Kindern viel Spaß. Jedoch sollten die Eier keinesfalls mit dem bloßen Mund ausgepustet werden, da Salmonellen und andere Keime in den Organismus gelangen könnten. Salmonellen sind Bakterien, die sich in tierischen Lebensmitteln wie Eiern, Fleisch und Wurst befinden. Besonders viele Keime finden sich auch im Auftauwasser von tiefgekühltem Fleisch.

Oster-Spaßverderber Salmonellen

Bei Eiern sind die Salmonellen meist nur auf der Eierschale, diese können durch Verletzungen der Hülle jedoch auch ins Innere gelangen. Deshalb gilt:

Besonders rohes Fleisch ist gefährlich.Eier nur mit Strohhalmen auspusten oder zwischen Lippen und Ei ein Tuch legen. Die ausgeblasenen Eier vor dem Bemalen von außen und innen mit Spülmittel reinigen. Ostereier für Brunch und Co. müssen für mindestens 10 Minuten bei 75 Grad Celsius erhitzt werden. Damit auch das Ostermenü ohne böses Erwachen im Krankenbett verläuft, sollten Fleisch und Wurst  bei mindestens 7 Grad Celsius im Kühlschrank gelagert werden. Beim Auftauen des Osterbratens ist besondere Vorsicht geboten: Unbedingt das Auftauwasser separat auffangen und entsorgen.

Das Fleisch gründlich waschen und nicht mit anderen Lebensmitteln in Berührung bringen, insbesondere wenn diese roh verzehrt werden. Händewaschen ist bei jeglichem Kontakt mit rohen Eiern und Fleisch unabdingbar.

Sollte Sie dennoch eine Salmonellose - begleitet von Durchfall, Kopf- und Bauchschmerzen oder Erbrechen und Fieber - erwischt haben, ist in den meisten Fällen eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr ausreichend. Nach wenigen Stunden bis Tagen sollten die Beschwerden verschwunden sein. Bei Kindern oder älteren Menschen kann der Flüssigkeitsverlust jedoch gefährlich sein und muss von einem Arzt beaufsichtigt werden. 

 

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