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Paleo-Diät: Gesund und fit wie Steinzeitmenschen?



Bei den Steinzeitmenschen gab es selten Übergewicht.
Bei den Steinzeitmenschen gab es selten Übergewicht.

Eine Ernährung wie die Steinzeitmenschen soll unsere Zivilisation von ihren Krankheiten befreien und uns nebenbei helfen, überflüssiges Gewicht zu verlieren.

Die Steinzeiternährung „Paleo“ leitet sich von dem Zeitalter des Paläolithikums, der Alterssteinzeit, ab. Das bedeutet, es dürfen ausschließlich jene Lebensmittel konsumiert werden, von denen man annimmt, dass sie unseren Vorfahren zur Verfügung standen.

Paleo-Esser sind der Meinung, dass unsere heutige Ernährung ausschlaggebend für die zahlreichen Zivilisationserkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck ist. Eine Umstellung auf eine steinzeitliche Lebensweise als Jäger und Sammler soll diese Krankheiten ausmerzen. Es handelt sich bei der Paleo-Diät demnach eigentlich nicht um eine vorübergehende Schlankheitskur, sondern um eine dauerhafte Ernährungsweise. Doch ist diese auch wirklich so gesund?

Frische Zutaten ohne Kohlenhydrate bei der Paleo-Diät

Folgende Dinge dürfen und sollen gegessen werden: Gemüse, Pilze, Fisch, Fleisch, Eier, Nüsse, Obst, tierische Fette.

Beispiel für einen typischen Paleo-Tag: Rührei mit Pilzen, Gebratene Makrele an Salat, Tomaten-Mozzarella-Suppe. Zwischendurch können Obst oder Nüsse gesnackt werden.

Verboten bei der Paleo-Diät sind jegliche Kohlenhydrate wie Zucker, Getreide, Kartoffeln, Hülsnfrüchte und Nudeln. Weiterhin werden Milchprodukte, Pflanzenfette und Fertiggerichte vom Speiseplan verdammt. Kaffee und Alkohol sind natürlich auch nicht steinzeitgemäß.

Paleo ohne Zucker und Fast-Food

Der Verzicht auf Zucker ist generell zu befürworten: Ein dauerhaft erhöhter Insulinspiegel kann sich in Form von Typ-2 Diabetes, Bluthochdruck und Herzkrankheiten rächen. Demenz und Alzheimer sind ebenso im Verdacht, durch zu viel Zucker begünstigt zu werden. Nicht zuletzt werden auch die Zähne in Mitleidenschaft gezogen.

Nicht nur Süßigkeiten sind bei Paleo verboten, auch gesüßte Getränke und Fruchtsäfte sind verboten. Süßes ist nur in Form von Obst, Trockenobst und bedingt Honig erlaubt und das auch nur in Maßen.

Getreideprodukte mit enthaltenen Gluten, Lektinen und Phytinsäure werden von einigen Wissenschaftlern als Ursache für Allergien und Autiommunerkrankungen wie Multiple Sklerose, sowie Entzündungskrankheiten wie Arthritis, Morbus Crohn oder Fibromyalgie verantwortlich gemacht.

Verarbeitete Gerichte, Fast Food und Soft Drinks sollten in keiner Ernährungsform vorkommen. Die enthaltenen Süßungsmittel, Fette und Zusatzstoffe sorgen für Übergewicht, vorzeitige Alterung und begünstigen dank

Phosphaten und Aluminium Krebs und Alzheimer.

Wie gesund ist die Steinzeit-Diät?

Zucker und Fertigprodukte zu verbannen, ist ein guter Schritt zur gesunden Lebensweise. Doch gilt das auch für das Verbot von Milch, pflanzlichen Fetten und anderen Kohlenhydraten?

Generell gilt: bei einer sehr strengen kohlenhydratarmen Diät können Nieren- und Leberschäden sowie Verstopfung zum Problem werden. Zudem sind es gerade die Ballaststoffe aus Vollkornprodukten, die unsere Verdauung in Schwung halten und das Risiko für eine Diabetes-Erkrankung senken. Dass unsere Vorfahren nicht an Diabetes und Herz-Kreislauf- Erkrankungen litten, liegt zum großen Teil daran, dass sie den ganzen Tag aktiv waren, um Nahrung zu beschaffen. Bewegungsmangel ist heute ein wichtiger Punkt.

Milch enthält wichtiges Kalzium und Vitamine.Ähnlich wie mit den Kohlenhydraten verhält es sich mit Milch und Milchprodukten: Nicht alle Völker ernährten sich rein von Fisch, Fleisch und Gemüse. Es wurde auch Getreide konsumiert und Milch getrunken. Dennoch litten sie nicht an den Zivilisationskrankheiten. Natürlich gibt es Menschen, die keine Lactose oder Milcheiweiß vertragen – 85 Prozent der Bevölkerung bekommt Milch jedoch sehr gut. Milch enthält schließlich viel Kalzium für Zähne und Knochen sowie weitere Mineralstoffe und Vitamine.

Insofern man nicht vegan lebt oder eine Intoleranz vorliegt, ist gegen Milch aus gesundheitlichen Gründen nichts einzuwenden.

Pflanzenöle enthalten wichtige Omega-3-Fettsäuren, die wichtig für Herz und Gefäße sind und zudem vor Krebs und Demenz schützen. Wir erhalten die Fette durch Kaltwasserfische wie Thunfisch, Lachs und Makrele aber eben auch durch Raps-, Distel-, Leinen- oder Walnussöl. Es gibt also keinen Grund, diese Öle zu verbieten.

Abgewandelte Paleo-Diät kann zum Lebensstil werden

Das Fazit aus der genaueren Betrachtung der Steinzeit-Diät: Dass sich Paleo-Esser gesünder und fitter fühlen, liegt nicht nur an der bloßen Ernährungsumstellung. Gerade Sport, viel Schlaf, kein Alkohol und Nikotin sind ideale Grundlage für langfristige Gesundheit und ein unbedenkliches Körpergewicht

Eine Paleo-Diät ohne jegliche Kohlenhydrate aus zum Beispiel Vollkorn, ohne Milchprodukte und pflanzliche Fette, sollte nicht dauerhaft erfolgen, da es zu Mangelerscheinungen kommen kann. Ergänzt um diese Lebensmittel, bietet die bewegungsbetonte Paleo-Diät mit frischen Lebensmitteln jedoch einen guten Ansatz. 

  • 2016-05-21E.

    Paleo finde ich einen spannenden Trend und immer mehr Menschen haben ihre Ernährung an diesen Lifestyle angepasst. Meiner Meinung nach sollte man dann auch die Darmentleerung dementsprechend ausführen. Konkret heißt dies, einfach wieder in die ganz ursprüngliche Hockhaltung für die regelmäßige Darmentleerung wechseln. Mit dem Praktizieren der Hocke für den Stuhlgang lassen sich diverse Darmkrankheiten wirksam vorbeugen. Ich bin seit Monaten Fan des Hockens und benutze zudem für meine Sitztoilette einen medizinischen Toilettenhocker, so dass ich mich im korrekten Winkel fürs rückstandslose Erleichtern auf der Toilette befinde. Kann es nur jedem empfehlen, wenn man sich a la Paleo ernährt, dann sollte auch das Geschäft verrichten in der korrekten Haltung stattfinden.

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