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Pastinaken: gesundes Wintergemüse



Pastinaken werden zwischen Oktober und März geerntet.
Pastinaken werden zwischen Oktober und März geerntet.

Pastinaken haben zur kalten Jahreszeit Saison. Lecker und gesund schmecken die Wurzeln sogar den Kleinsten.

Der Genuss von Pastinaken geht wahrscheinlich schon auf die Jungsteinzeit zurück. In Deutschland galten sie ab dem 16. Jahrhundert als Hauptnahrungsmittel – wurden jedoch zwei Jahrhunderte später von der Kartoffel und der Möhre verdrängt. Während die Pastinake in anderen Ländern, wie Frankreich, England und den USA, schon lange sehr beliebt ist, wird das Wurzelgemüse hierzulande erst wieder seit ein paar Jahren geschätzt.

Der Verzehr der Pastinake hat viele Vorzüge für die Gesundheit. Denn die sogenannte Germanenwurzel, Hammel- oder auch Hirschmöhre ist reich an Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen.

Pastinaken für ausgeglichene Cholesterin- und Blutzuckerwerte

Dank der Kohlenhydrate hält die Pastinake besonders lange satt und unterstützt die Darmregulation. Allen voran ist hier der Quellstoff Pektin zu nennen, welcher zusätzlich positiven Einfluss auf die Cholesterinwerte hat.

Gerade jetzt im Winter zur Erkältungszeit ist das Wurzelgemüse ideal zur Immunabwehr: Die sekundären Pflanzenstoffe fangen freie Radikale ab und das ätherische Öl der Pastinake hat eine antibakterielle Wirkung.

Zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, wie Vitamin, C, Provitamin A, B-Vitamine, Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Zink und Folsäure runden die Gesundheitswirkung der Pastinake ab.

Das enthaltene Inulin und keinerlei blähende Inhaltsstoffe machen Pastinaken sogar noch verträglicher für Babys als Möhren. Auch auf den Blutzuckerspiegel von Diabetikern hat Inulin ausgleichende Wirkung.

Pastinaken in der Winterküche

Pastinaken gibt es in dick und dünnPastinaken haben ein süßlich-nussiges Aroma, welches durch Frosteinwirkung noch milder wird. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Wurzel möglichst klein ist – ab einer Größe von 20 cm schmecken sie holzig.

Im Kühlschrank kann das Gemüse bis zu 2 Wochen gelagert werden.

Bei der Zubereitung gibt es keine Grenzen. Egal, ob roh im Salat, gekocht oder frittiert – die Pastinake ist sehr vielseitig.

Wenn man jedoch möglichst viel von den wertvollen Inhaltsstoffen erhalten möchte, sollte die Pastinake höchstens bei 70 Grad gedünstet werden.

Rezept-Tipp: Petersilien-Pastinaken-Suppe (4 Portionen)

  • 1 Zwiebel klein schneiden, 2 Petersilienwurzeln, 1 große Kartoffel und 4 Pastinaken schälen und würfeln.

  • 2 EL Öl in einem hohen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Restliches Gemüse dazu geben und mitdünsten.

  • 1,3 Liter Gemüsebrühe dazu gießen. Alles salzen und pfeffern, zugedeckt aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze 30 Minuten garen. Anschließend 2 Bund Petersilie hacken, in den Topf geben und weitere 6 Minuten kochen lassen.

  • Die Suppe vom Herd nehmen und fein pürieren. 50 ml Sahne unterrühren und mit Gewürzen abschmecken.

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