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Pflaumen schützen vor dem Metabolischen Syndrom



Pflaumen sind lecker und sehr gesund.
Pflaumen sind lecker und sehr gesund.

Pflaumen haben im August Hochsaison. Der Genuss lohnt sich: die leckeren Früchte enthalten zahlreiche Vitamine, Mineralien und wertvolle Pflanzenstoffe, die unsere Gesundheit schützen und unsere Verdauung regulieren. Zudem lassen Pflaumen sich nicht nur pur genießen sondern sind auch in der süßen und salzigen Küche ein wahres Multitalent.

Den Römern haben wir es zu verdanken, dass sie die Pflaumen von Kleinasien nach Europa brachten. Schon damals wurden sie als Heilobst bezeichnet und für ihre nährstoffreichen und abführenden Eigenschaften geschätzt. Mittlerweile existieren weltweit mehr als 2000 Arten der Rosengewächse, wie zum Beispiel die Mirabelle oder Zwetschge. Der schwerpunktmäßige Anbau erfolgt hierzulande in Baden-Württemberg und Rheinland Pfalz. Noch bis Oktober sind die Pflaumen in einheimischen Gärten und Wochenmärkten zu finden. 

Mit Backpflaumen gegen Verstopfung

Insbesondere getrocknete Pflaumen haben eine abführende und harntreibende Wirkung. Sie sind somit ein natürliches Hilfsmittel bei Verstopfung. Grund dafür sind die Pflanzenfasern Zellulose und Pektin, welche im Darm aufquellen. Zum Großteil bestehen Pflaumen aus Wasser, besitzen jedoch einen hohen Fruchtzuckeranteil, der schnell Energie liefert. Das macht sie zu einem idealen Snack am Arbeitsplatz. Vorsicht jedoch wer unter einem Reizmagen oder Fructoseintoleranz leidet: die Fruchtsäuren des rohen Obstes und der hohe Zuckeranteil können dann zu Bauchschmerzen, Durchfall oder Übelkeit führen. Bei empfindlichen Menschen kann geschwefeltes Trockenobst zudem auch Kopfschmerzen auslösen. Daher besser nicht übertreiben mit der täglichen Menge an Backpflaumen (maximal 150 Gramm am Tag) oder frische Pflaumen immer gedünstet verzehren.

Pflaumen: Nervennahrung und Osteoporoseschutz

Pflaumen enthalten Provitamin A, Vitamin C und E sowie verschiedene B-Vitamine. Letztere sind besonders wichtig für das Nervensystem. Mit Eisen, Magnesium, Kalium, Kupfer und Zink beherbergt die Pflaume viele wichtige Mineralstoffe, die bei nervöser Unruhe hilfreich sind. Ideales „Prüfungsfutter“ also. Kalzium, Phosphor, Vitamin K und Bor sind bedeutsam für den Knochenstoffwechsel. Damit eignen sich Pflaumen besonders für Frauen in den Wechseljahren, die ein erhöhtes Osteoporoserisiko haben. Auch bei Gicht und Leberleiden sollen sich Pflaumen positiv auf das Wohlbefinden auswirken.

Gefäßschutz mit Trockenpflaumen

Getrocknete Pflaumen sind bedeutsam beim Schutz vor dem metabolischen Syndrom – auch tödliches Quartett genannt: Fettleibigkeit, Bluthochdruck, erhöhter Cholesterinspiegel sowie Insulinresistenz. Die sekundären Pflanzenstoffe (Polyphenole), insbesondere die Gruppe der Anthocyane, verlangsamen den Alterungsprozess in unseren Gefäßen und verhindern Fettablagerungen. Somit schützen Pflaumen vor koronaren Herzkrankheiten, Diabetes und Krebs. Zudem fangen sie freie Radikale ab.

Unser Rezept-Tipp: Pikantes Pflaumen-Chutney

Leckeres Pflaumen-Chutney

Polyphenole sind hitzebeständig und kommen bei einigen Lebensmitteln, wie zum Beispiel bei Tomaten, erst nach dem Kochen vollends zum Tragen.. Grundsätzlich bleiben die gesunden Inhaltsstoffe der Pflaume auch nach dem Kochen noch erhalten. Gekochte Pflaumen sind demnach auch sehr gesund – besonders wenn sie mit Schale verwendet werden. 

Das leckere Chutney lässt sich übrigens sehr gut mit Gegrilltem, Wild oder Käse kombinieren:

Zubereitung:

  • 150 g Schalotten in feine Spalten schneiden, 20 g Ingwerwurzel schälen und fein hacken, 1 rote Chilischote entkernen und in dünne Streifen schneiden. Zusammen mit 200 ml Orangensaft und 3 Anissternen in einem Topf aufkochen. Zugedeckt bei kleiner Hitze garen.

  • 500 g reife Pflaumen halbieren, entsteinen und in dünne Spalten zerteilen. Mit 50 g braunem Zucker zu dem Schalotten-Gemisch geben und weitere 10 Minuten garen.

  • Die Anissterne entfernen. Das Chutney mit Salz und 1 EL Balsamessig abschmecken. Noch heiß in 2 Schraubgläser zu je 375 ml füllen.

  • Die Gläser verschließen, umdrehen und 5 Minuten kopfüber stehen lassen. Gläser zum Auskühlen wieder umdrehen. Verschlossen und dunkel gelagert hält sich das Chutney länger als 2 Monate.  

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