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Programm „Älter werden in Balance“ fördert Aktivität von Senioren



Bewegung ist bis ins hohe Alter wichtig für die Gesundheit.
Bewegung ist bis ins hohe Alter wichtig für die Gesundheit.

Neues Präventionsprogramm soll Bewegung im Ruhestand fördern. So können Menschen im Idealfall bis ins hohe Alter gesund und selbstständig leben.

Gemeinsam mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein Präventionsprogramm für Menschen über 65 ins Leben gerufen: „Älter werden in Balance“ will ältere Menschen zu körperlicher Aktivität und Bewegung motivieren, um die Gesundheit zu fördern. So soll die Lebensqualität langfristig verbessert und die Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich hinausgezögert werden.

Demografischer Wandel in Balance

Die Lebenserwartung hat sich in den letzten 100 Jahren fast verdoppelt. Laut Prognosen des statistischen Bundesamtes werden im Jahre 2050 ca. 23 Millionen Menschen über 65 in Deutschland leben. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt dann bei über 90 Jahren.

Es stellt sich jedoch die Frage, ob diese Menschen auch gesund alt werden und aktiv sein werden: „Wir wissen, dass ältere Menschen heute selbstbestimmt und selbstständig leben wollen. Sie möchten mobil bleiben, am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und ihren Alltag gestalten“, so Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Das Programm „Älter werden in Balance“ will Senioren unterstützen, die ein selbstständiges, qualitatives Leben führen wollen.

2020 werden 13 Millionen Rentner in Deutschland leben.Das Hinauszögern von Pflegebedürftigkeit ist nicht nur ein wirtschaftlicher Ersparnisfaktor. Ein Leben ohne fremde Hilfe führen zu können, hat auch etwas mit dem Altern in Würde zu tun.

Zum Beispiel steigt in den letzten Jahren auch die Erwerbsquote in der Altersgruppe über 60 immer mehr an. Dabei spielt nicht allein die finanzielle Lage eine Rolle, viele Rentner halten sich durch Erwerbstätigkeit körperlich und geistig fit.

„Älter werden in Balance“ durch Bewegung

Aktuelle Umfragen ergeben, dass sich momentan noch etwa 80 Prozent aller 60- bis 79-Jährigen leider nicht ausreichend bewegen. Daher steht im neuen BZgA-Präventionsprogramm eine Steigerung der Bewegung im Alltag im Vordergrund. „Die neuere Forschung zeigt, dass Bewegungsaktivitäten auch im fortgeschrittenen Alter einen hohen gesundheitlichen Nutzen haben“, erklärt Pott.

Das Risiko für Krankheiten im Seniorenalter wie Bluthochdruck, Diabetes, Schlaganfall, Herzinfarkt, Osteoporose und Arthrose kann nachweislich durch körperliche Aktivität gemindert werden. Laut WHO liegt das Mindestmaß an körperlicher Aktivität bei 2,5 Stunden Sport pro Woche. Prinzipiell ist jede Art von Bewegung gut geeignet. Auch wenn bereits Einschränkungen und Krankheiten vorliegen, können so positive Ergebnisse erzielt werden. In dem Fall, sind bestimmte Sportarten empfehlenswert, wie beispielsweise Schwimmen bei Arthrose.

Aktiv sein im Alter lohnt sich

Das Präventionsprogramm „Älter werden in Balance“ bietet gezielte Informationsangebote und motiviert mit unkomplizierten Anleitungen zu mehr Aktivität im Alter. Auf der Internetseite des Programms finden Interessierte praktische Tipps und Videomaterial. Ein passender Fotowettbewerb mit dem Titel „Bewegte Momente“ sucht aktive Senioren und ihre persönliche Bewegungserlebnisse.

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