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Rauchen: Neue Folgeschäden



Dass Rauchen dem Ungeborenen schadet, ist bekannt. Jetzt wurde ein weiteres Gesundheitsrisiko entdeckt.
Dass Rauchen dem Ungeborenen schadet, ist bekannt. Jetzt wurde ein weiteres Gesundheitsrisiko entdeckt.

Eine aktuelle Studie fand heraus, dass Mütter, die in der Schwangerschaft rauchen, das Risiko ihrer Töchter erhöhen, an Eierstock oder Brustkrebs zu erkranken.

Die Studie der Australian National University (ANU), die in Human Reproduction veröffentlicht wurde, ergab, dass bei Mädchen, deren Müttern an den meisten Tagen der Schwangerschaft geraucht haben, die erste Menstruation (Menarche) bereits sehr früh einsetzt. Dafür wurden Daten von 1500 Mädchen einer australischen Regierungsstudie ausgewertet.

Rauchen in der Schwangerschaft beeinflusst den Hormonhaushalt

Eine frühe Menarche führt zu einer höheren Anzahl an Ovulationszyklen im Leben einer Frau. Dies erhöht laut Studienleiterin Dr. Alison Behie das Risiko an Krebs der Fortfplanzungsorgane zu erkranken, da die Frauen viel häufiger Hormonen wie beispielsweise Östrogen ausgesetzt sind.

„Wir finden immer mehr heraus, dass Hauptaspekte unserer Biologie – und sogar unseres Verhaltens – festgelegt werden, noch bevor wir auf die Welt kommen." so Dr. Behie. Sie ist biologische Anthropologin an der ANU School of Archaelogy und Anthropology.

„Wir wissen, dass Stress, dem Mütter ausgesetzt sind - wie in diesem Fall das Rauchen - die Gesundheit der Kinder nachhaltig beeinflussen kann. Die Faktoren zu kennen, die zu einer frühen Menarche führen – besonders jene, die sich vermeiden lassen -, ist wichtig hinsichtlich der langfristigen gesundheitlichen Konsequenzen und eines verringerten Risikos für Frauen, an Krebs zu erkranken.“

Rauchen in der Schwangerschaft erweist sich als immer schädlicher

Rauchen während der Schwangerschaft wird bereits mit einer Vielzahl an Gesundheitsgefahren für Kinder in Verbindung gebracht: Unter anderem ein geringeres Geburtsgewicht, eine schlechtere Lungenkapazität, Asthma und Fettleibigkeit. Bisher war aber noch nie von Krebserkrankungen der Fortpflanzungsorgane bei Frauen die Rede.

Andere Studien zielten darauf ab, dass das Menarche-Alter der Mutter, Ernährung, Gewicht und Belastungen in der Kindheit eine Rolle für die Menarche der Töchter spielen. Um alle Faktoren, die zu einer frühen Menstruation führen, zu berücksichtigen und zu verstehen, ist die aktuelle Studie besonders wichtig.

Und die Untersuchungen helfen Müttern hoffentlich dabei, noch besser die Risiken zu begreifen, denen sie ihre ungeborenen Kinder aussetzen, wenn sie während der Schwangerschaft rauchen.

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