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Raucher werden immer unbeliebter



Immer weniger wollen sich einen Raum mit Rauchern teilen, denn auch Passivrauchen ist gefährlich.
Immer weniger wollen sich einen Raum mit Rauchern teilen, denn auch Passivrauchen ist gefährlich.

Die Zustimmung für den gesetzlichen Nichtraucherschutz steigt. Laut einer aktuellen Studie sind 89 Prozent der Befragten für das Rauchverbot in Restaurants. Zeit für eine Gesetzesänderung!

Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr als 100.000 Menschen an Konsequenzen des Rauchens. Das Laster verursacht Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen wie zum Beispiel COPD, Krebs sowie Diabetes vom Typ-2. Beinahe jedes menschliche Organ wird durch die Nikotinsucht geschädigt.

Dies alles gilt auch für das Passivrauchen – lediglich das Ausmaß der Erkrankungen und Beschwerden ist nicht ganz so groß.

Rauchfreie Zonen

Die Akzeptanz der Nichtraucherschutzgesetze in Deutschland wird immer größer. Bertelsmann-Stiftung und Barmer GEK haben im Rahmen einer Studie mehr als 1.700 Personen dazu befragt. 89 Prozent von ihnen sind für das Rauchverbot in Restaurants – vor sieben Jahren waren es nur 77 Prozent. Sogar die Raucher wurden einsichtiger: 79 Prozent der aktuell befragten Nikotinsüchtigen befürworten das Rauchverbot ebenfalls. Vor sieben Jahren teilten lediglich 61 Prozent diese Ansicht.

Noch ist es nicht verboten, im Auto zu rauchen, wenn Kinder und Jugendliche mitfahren. Aber die die Befürwortung eines solchen Rauchverbots hat stark zugenommen: Vor sieben Jahren fanden dies nur 63 Prozent der Befragten richtig, heute sind es 87 Prozent. Die Einsicht der Raucher ist hier besonders hoch. Unter ihnen fand ein Anstieg der Befürworter von 39 Prozent auf 78 Prozent statt.

Einheitliches Nichtraucherschutzgesetz

Raucher sind nirgendwo gerne gesehen.Die Belastung durch das Passivrauchen ist in den letzten Jahren aufgrund der gesetzlichen Veränderungen bereits stark gesunken. Hinzu kommen die bundesweite gesundheitliche Aufklärung und das Anheben der Tabaksteuer.
„Die positive Einstellung der Bevölkerung zum Nichtraucherschutz sollte nun genutzt werden, um derzeit noch bestehende Mängel zu beseitigen“, findet Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum und Mitautorin der aktuellen Studie.

Dazu zählt sie die Vereinheitlichung der verschiedenen Nichtraucherschutzgesetze in allen Bundesländern. Als Maßstab hierfür sieht sie die Gesetze von Saarland, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Darüber hinaus fehlt der gesetzlich flächendeckenden Schutz vor Passivrauchen am Arbeitsplatz und ein Rauchverbot in Autos, wenn Kinder und Jugendliche mitfahren.

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