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Safety first – 6 Tipps zum Thema Kur und Reha



Auszeit für Körper und Geist – so klappt es mit Reha und Kur
Auszeit für Körper und Geist – so klappt es mit Reha und Kur

Gesundheit ist mit das höchste Gut. Deshalb ist es wichtig, sie zu erhalten und zu pflegen. Gerade nach einer langen Erkrankung oder einem Unfall ist es dringend nötig, wieder auf die Beine zu kommen. Eine Reha hilft. Genauso eine Kur, die den "Gesundheits-Status" des Patienten verbessern soll. Anbei 6 nützliche Tipps, wie es mit der Antragsstellung klappt.

Gesundheit geht vor. Das sollte sie zumindest. Doch oft ist es nicht möglich, sich in seinem Alltag von den Folgen einer schweren Krankheit oder eines Unfalls zu erholen. Eine Reha ist für diese Patienten unabdingbar. Denn sie soll die Betroffenen wieder fit für ihren Alltag machen – sowohl auf privater als auch auf beruflicher Ebene. Das gleiche gilt für eine Kur, die auch ohne schwere Erkrankung zu beantragen ist. Denn wenn die Akkus komplett leer sind, sollte man aufhorchen. Burnout und Depressionen sind dann eventuell nur eine Frage der Zeit. Also besser die Reißleine ziehen, bevor es zu spät ist. Eine Kur ist in dieser Situation eine gute Wahl, quasi eine Auszeit für Körper und Geist

Nützliche Tipps, wie es mit einer Kur oder Reha klappt

1. Wer kann eine Kur beantragen?

Lapidar gesagt: Wer sich über einen langen Zeitraum nicht wohl fühlt, Schmerzen und andere Symptome hat, sollte über eine Kur nachdenken. Vor allem, wenn die Beschwerden nicht besser werden. Der behandelnde Arzt kann einschätzen, welche Therapieanwendungen die beste Wirkung versprechen. Er schlägt die Schwerpunkte der Behandlung vor. Das primäre Ziel: Es soll vermieden werden, dass die Gesundheit des Patienten langfristig Schaden nimmt. "Bei einer Kur, die vor einem Burn-out schützen soll, werden Gesprächstherapien in das Konzept eingearbeitet", erklärt Uwe Strunk vom Deutschen Heilbäderverband.

2. Was ist eine Reha bzw. eine medizinische Rehabilitation?

Eine medizinische Reha ist für diejenigen von Nöten, die nach einem Unfall oder einer schweren Operation wieder auf die Beine kommen bzw. so stabilisiert werden sollen, dass sie fit genug für den Alltag sind. Dem "worst case", dass der Betroffene pflegebedürftig wird, soll so entgegengewirkt werden. Außerdem trägt eine Reha dazu bei, chronischen Beschwerden vorzubeugen – vorausgesetzt sie werden frühzeitig erkannt.

3. Wo kann eine Reha oder Kur beantragt werden?

Wenn durch Unfall oder Krankheit eine Arbeitsunfähigkeit droht, ist in den meisten Fällen die Rentenversicherung oder die gesetzliche Unfallversicherung der richtige Ansprechpartner, weiß Daniela Hubloher von der Verbraucherzentrale Hessen in Frankfurt am Main. Wenn beispielsweise eine ambulante Krankenversicherung nicht ausreicht oder der behandelnde Arzt eine medizinische Reha als wirksame Maßnahme anberaumt hat, zahlt in der Regel die gesetzliche Krankenversicherung. Bei Privatpatienten sieht es anders aus: Private Krankenkassen übernehmen die Kosten der Reha nur, wenn der Patient einen entsprechenden Tarif gebucht hat.

Reha oder Kur – Hauptsache gesund

4. Wer übernimmt die Kosten einer Reha oder Kur?

"Bei ambulanten oder teilstationären Reha-Leistungen der Deutschen Rentenversicherung werden keine Zuzahlungen fällig", erklärt Dirk von der Heide von der Deutschen Rentenversicherung in Berlin. Zuzahlungen kommen erst bei stationären medizinischen Leistungen zum Tragen: Pro Tag werden dem Patienten 10 Euro (Höchstbetrag) für maximal 42 Tage pro Kalenderjahr in Rechnung gestellt. Höhere Kosten entstehen, wenn der Patient ambulante Vorsorgeleistungen in einem Kurort wählt. Kost und Logis müssen aus eigener Tasche gezahlt werden. "Die Krankenkassen können täglich bis zu 16 Euro beisteuern, bei chronisch kranken Kleinkindern bis zu 25 Euro", erklärt Daniela Hubloher.

5. Was ist beim Antrag zu beachten?

Basis ist das Gespräch mit dem behandelnden Arzt. Dieser stellt die medizinische Notwendigkeit einer Kur oder Reha fest und muss sie konkret begründen:

- Wie beeinträchtigen die Beschwerden den Alltag des Patienten?

- Was sind die Ziele einer Reha oder Kur?

- Durch welche Maßnahmen sind die Ziele zu erreichen?

Die entsprechenden Antragsformulare sind bei den Krankenkassen, den Servicestellen der Deutschen Rentenversicherung und den gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation erhältlich. Diese können im Bedarfsfall auch gemeinsam von Patient und Arzt ausgefüllt werden.

6.  Was tun, wenn der Antrag nicht bewilligt wird?

Wenn ein Antrag auf Reha oder Kur abgelehnt wurde, kann innerhalb einer einmonatigen Frist Widerspruch eingelegt werden. Wird der Widerspruch ebenfalls abgewiesen, kann der Betroffene sich an eine höhere Instanz wenden. Vor dem Sozialgericht kann innerhalb einer Vierwochenfrist eine Klage eingereicht werden. Dieses Verfahren ist für den Kläger, also den Patienten, zwar kostenfrei, doch man sollte bedenken, dass Justitias Mühlen langsam mahlen. Oftmals empfiehlt es sich, einige Zeit verstreichen zu lassen und nach ein paar Monaten einen neuen Antrag zu stellen, meint die Fachfrau von der Verbraucherzentrale. Dieser sollte dann aber fundierter sein und aussagekräftigere Argumente für die Bewilligung einer Reha oder Kur liefern.

(ssc, dpa/tmn)

 

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