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Sauer? Das hilft bei Sodbrennen



Ob man es Sodbrennen, Magenbrennen oder Heartburn nennt: ein unangenehmes Gefühl.
Ob man es Sodbrennen, Magenbrennen oder Heartburn nennt: ein unangenehmes Gefühl.

Der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel kann Beschwerden des Sodbrennens bereits reduzieren. In der Apotheke sind außerdem rezeptfreie Tabletten erhältlich.

Sodbrennen geht meist einher mit saurem Aufstoßen und einem brennenden Gefühl in der Brust einher. Oft klagen Betroffene auch über einen sauren Geschmack im Mund sowie Magenschmerzen oder Übelkeit. Dafür verantwortlich ist Magensäure, von der zu viel produziert wird oder die wegen eines nicht richtig arbeitenden Schließmuskels oberhalb des Magens in die Speiseröhre fließt. 

Lebensmittel fördern Sodbrennen

Neben der körperlichen Beschaffenheit gibt es weitere Auslöser für Sodbrennen oder saures Aufstoßen. Allen voran Stress und eine unvorteilhafte Ernährung. Es lohnt sich, auf bestimmte Nahrungsmittel zu verzichten, beziehungsweise ihren Verzehr zu reduzieren.

So zum Beispiel alles, was die Säureproduktion verstärkt: Alkohol (hier vor allem Wein und Sekt), Kaffee, scharfe Gerichte, Süßes, Obst. Vermeiden Sie auch kohlensäurehaltige Getränke. Fettes sowie schwer Verdauliches sollte ebenfalls nicht gegessen werden. Dazu gehören Frittiertes, fette Wurst und fettes Fleisch, Kohl und Kraut sowie sämtliche Hülsenfrüchte.

Es ist vorteilhaft mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag zu verteilen. Der Körper produziert vor allem nachts Magensäure, die beim Liegen besonders leicht in die Speiseröhre fließen kann. Abends leichte Lebensmittel zu essen, ist deshalb besonders ratsam. Vorm Schlafengehen sollten Betroffene gar nichts mehr zu sich nehmen.

Gegen Sodbrennen helfen frei verkäufliche Medikamente 

In der Apotheke gibt es unterschiedliche Medizin-Varianten. Zum einen die sogenannten Protonenpumpenhemmer (PPI). Sie unterdrücken die Säurebildung in der Magenwand und werden ein Mal täglich morgens vor dem Essen eingenommen und wirken den ganzen Tag. Sie sollen nur auf diese Weise und nicht nach Bedarf eingenommen werden.

H2-Rezeptor-Blocker greifen ebenfalls in den Prozesse der Säurebildung ein. Ihre Einnahme erfolgt morgens sowie abends und auch hier sollten sich Patienten und Patientinnen genau an die Regeln halten.

Anderes verhält es sich bei den Antazida. Hier wird bereits gebildete Säure im Magen neutralisiert. Sie helfen sehr schnell, ihre Wirkung hält aber im Gegensatz zu den anderen Medikamente nur ein paar Stunden an. Wichtig ist, nicht alle diese Medikamente zur gleichen Zeit zu nehmen, da dies Wechselwirkungen hervorrufen kann. 

„Patienten sollten sich vor jeder Selbstmedikation in der Apotheke beraten lassen“, so Gabriele Overwiening, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Bundesapothekerkammer zur Therapie bei Sodbrennen. „Ohne ärztlichen Rat sollten rezeptfreie Medikamente gegen Magenbeschwerden nicht länger als zwei Wochen eingenommen werden.“

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