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So beeinflusst unsere Ernährung die innere Uhr



Was wir essen hat Auswirkungen auf unseren Tagesrhythmus.
Was wir essen hat Auswirkungen auf unseren Tagesrhythmus.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass unser Speiseplan wesentliche Auswirkungen auf unsere innere Uhr hat. Jene beeinflusst Wohlbefinden und Gesundheitszustand erheblich.

Unsere innere Uhr spielt eine wichtige Rolle für unseren Gesundheitszustand. Sie macht uns durch sogenannte Zeitgeber-Gene zu Langschläfern oder Frühaufstehern. Zwingt man etwa die innere Uhr eines Tagmenschen dazu, hauptsächlich nachts aktiv zu sein, kann dies starke Auswirkungen auf seinen Hormonhaushalt haben. Auch zu viel oder zu wenig Licht können sich in physischen oder psychischen Erkrankungen wie Schlafstörungen oder Depressionen bemerkbar machen.

Unsere innere Uhr hat großen Einfluss

In einem 24-stündigen Tag-Nacht-Rhythmus wird die Ausschüttung von Hormonen gesteuert ebenso die Stoffwechselvorgänge und Körperfunktionen. Unsere tägliche Energiemenge und das Körpergewicht sind ebenso wichtig für die innere Uhr.

Wissenschaftler vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) haben nun festgestellt, dass auch die Ernährungszusammensetzung ein wichtiger Faktor für die innere Uhr ist.

Kohlenhydrate und Fette beeinflussen die innere Uhr

Im Rahmen der Studie wurden 29 eineiige und zweieiige Zwilling beobachtet, die zunächst für 6 Wochen eine kohlenhydratbetonten Ernährungsplan befolgten. In den sechs Wochen danach lag der Fokus auf einer fettreichen Kost. Der Kaloriengehalt blieb dabei stets der gleiche, um keine Ergebnisverfälschung zu riskieren. Anhand von Bluttests wurden die Veränderungen der Probanden überwacht.

Bereits 7 Tage nach der Ernährungsumstellung von kohlenhydratreich zu fettreich hatte sich die innere Uhr gewandelt: die Aktivitätsmuster der Zeitgeber-Gene hatte sich verändert. Jene Gene beeinflussen unter anderem den Energie- und Fettstoffwechsel.

Auch das Aktivitätsmuster derjenigen Gene, die bei Entzündungsreaktionen eine Rolle spielen änderte sich.

Bemerkenswert ist auch der Einfluss der Nahrungsumstellung auf das Stresshormon Cortisol. Das Hormon reduziert die Immunaktivität , ist entzündungshemmend und wirkt sich auf den Blutzuckergehalt sowie Fettstoffwechsel aus.

Kann die innere Uhr Volkskrankheiten beeinflussen?

Der Endokrinologe Andreas F. H. Pfeiffer vom DIfE betont, dass die Wissenschaftler nun im Rahmen weiterer Studien prüfen, ob es in Zukunft möglich sein werde, konkrete Ernährungsempfehlungen zu geben, die besser auf die innere Uhr des Menschen abgestimmt sind.

Somit ließen sich womöglich noch besser Faktoren und Folgen des metabolischen Syndroms wie Übergewicht, Cholesterin und Diabetes besser bekämpfen. Ebenso könnte dies Allergien, Arthritis oder rheumatische Erkrankungen verhindern.

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