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Sommerfrüchte zum Wohlfühlen



Heimisches Obst ist lecker und stärkt die Gesundheit.
Heimisches Obst ist lecker und stärkt die Gesundheit.

Dank der sommerlichen Temperaturen und aufgrund des vielen Regens dürfen wir uns auf eine besonders reichhaltige Obsternte freuen. Viele unterschiedliche Furchtsorten warten in Supermärkten, auf Wochenmärkten oder im Garten darauf, vernascht zu werden. 

Die heimischen Früchte sind nicht nur lecker, sondern stecken voller Vitamine und Mineralstoffe. So wirken Sie sich nicht nur aufgrund des guten Geschmacks positiv auf unser Wohlbefinden aus.

Multifrucht Himbeere

Himbeeren können je nach Sorte von Juni bis in den Herbst hinein geerntet werden. Der Obststrauch ist bereits seit dem Altertum als Heilpflanze bekannt, was nicht nur die Früchte, sondern auch die Blätter betrifft. Der hohe Gehalt an Vitamin C, Vitamin A, Vitamin B, Vitamin E, Biotin, Gerbstoffen, Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium und Fruchtsäuren ist bemerkenswert.

Die positiven Nebenwirkungen des Himbeergenusses sind bezeichnend: So wirkt er sich entzündungshemmend, blutreinigend, beruhigend, wundschließend, fiebersenkend sowie harn- und schweißtreibend aus. Das Obst kommt bei einem geschwächten Immunsystem, Skorbut, Rheuma, Halsentzündungen, Mundgeschwüren, Verdauungsbeschwerden und Zahnfleischentzündungen zum Einsatz.

Besonders im Zusammenhang mit Frauen- und Schwangerenleiden kann ein Tee aus getrockneten Himbeerblättern Linderung verschaffen. Das Warmgetränk kann sich zyklusregulierend auswirken sowie Menstruationsbeschwerden und PMS verringern. Auch zur Geburtserleichterung wird gerne Himbeerblättertee verabreicht.

So wird’s gemacht:

2 Teelöffel getrocknete Himbeerblätter mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und den Tee 10 bis 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Bis zu 3 Mal täglich sollte eine Tasse davon getrunken werden. Bei Zahnfleischproblemen kann er auch nur zur Spülung verwendet dienen.

Pfirsichhaut und starkes Herz

Seit kurzem wird die positive Wirkung des Pfirsichs auf das Metabolische Syndrom erforscht: Womöglich soll die Frucht das Risiko an koronaren Herzleiden und Diabetes zu erkranken, deutlich senken. Die bioaktiven Bestandteile wie Vitamin C, Vitamin B1 und B2, Provitamin A, Eisen, Kalzium, Phosphor, Natrium und Zink wirken sich demnach nicht nur stärkend auf das Immunsystem und die Nieren aus - auch Übergewicht, Bluthochdruck und zu hohe Cholesterinwerte können durch die pelzige Leckerei eingedämmt werden. Weiterhin verändern Pflanzenstoffe des Pfirsichs die Aktivität der Gene und die Proteinbildung der Zellen, was einen antientzündlichen Effekt hat. Enthaltene Flavone und Karotine gelten als krebsvorbeugend.

Der Pfirsich kann jedoch nicht nur von innen mit positiven Effekten aufwarten. Pfirsichkernöl ist schon lange ein wichtiger Bestandteil in der Kosmetik. Besonders bei trockener Haut und stumpfem Haar wird das Öl oder Fruchtextrakt als Beigabe in Shampoo oder Lotionen verwertet.

Eine selbstgemachte Pfirsich-Aprikosen-Gesichtsmaske vitalisiert müde Haut und spendet viel Feuchtigkeit. Dafür einen reifen Pfirsich und eine Aprikose schälen und entkernen. Das Fruchtfleisch pürieren und mit einem Esslöffel Quark sowie einem Teelöffel Honig zu einer Paste vermengen. Auf das gereinigte Gesicht auftragen und 20 Minuten lang einwirken lassen.

Rote Power gegen Krebs

Erdbeeren und Kirschen sind unbestritten die beliebtesten Früchte in unseren Breitengraden. Von Mai bis Juli finden wir sie an jedem Obststand. Die deutschen Sorten sind dabei zu bevorzugen, da sie in der Regel weniger schadstoffbelastet sind.

Die süßen Erdbeeren enthalten sogar mehr abwehrstärkendes Vitamin C als Orangen und Zitronen. Ihr hoher Gehalt an Folsäure, Kupfer und Eisen machen sie zum beliebten Mittel gegen Blutarmut. Ein hoher Kalzium-Gehalt stärkt die Knochen, Kalium und Magnesium schützen das Herz. Sekundäre Pflanzenstoffe wie Kämpferol und Ellagsäure schützen vor Krebs und beugen Arteriosklerose vor. Folsäure ist besonders für zukünftige Mütter von Vorteil. Die winzigen Kerne der Erdbeere enthalten viel Zink – unter anderem steigert das die Libido.

Natürliches Schmerzmittel

Neben den gleichen Inhaltsstoffen wie die der Erdbeere, kann die Kirsche zusätzlich mit einem erhöhten Gehalt an Vitamin B1, B2 und B6 aufwarten. Auch sie enthält kaum Kalorien und ist dabei Dank der Ballaststoffe sättigend und verdauungsfördernd. Der rotviolette Farbstoff wirkt entzündungshemmend und ist ein natürlicher Schmerzstiller zum Beispiel bei Gicht und Rheuma. Schöne Haut gibt’s auch noch dazu.

Um die Kirschen ranken sich einige Ammenmärchen. Es stimmt nämlich nicht, dass man von der Kombination aus Kirschen und Wasser Bauchschmerzen bekommt. Diese bzw. Blähungen bekommt man generell von zu viel Obst. Auch das Gerücht vom verschluckten Kern und der daraus resultierenden Blinddarmentzündung ist nicht wahr. Die Blausäure im Kirschkern, welche uns beim Zerbeißen lebensbedrohlich vergiften könne, ist in Wirklichkeit nur sehr gering dosiert und belastet unseren Körper nicht.

Es lohnt sich auch, die übrig gebliebenen Kirschkerne abzukochen und in ein kleines Kissen einzunähen. In Backofen oder Mikrowelle erwärmt hilft es bei Bauch- und Rückenschmerzen. Gekühlt lindert es Sportverletzungen und Verbrennungen.

Sauerkirschsaft statt Wein

Sieht fast genauso aus, ist jedoch um einiges Gesünder als Rotwein: ein Glas Sauerkirschsaft schützt nachweislich vor Muskelkater – das perfekte Getränk für Sportanfänger. Zudem wirkt der Saft stärker als bekannte Schlafmittel. Sauerkirschen enthalten ähnlich wie Wein das Schlafhormon Melatonin und gerade ältere Menschen leiden oft unter einem Mangel davon. 

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