• Überblick
    • HNO
    • Haut
    • Herz & Kreislauf
    • Muskulatur
    • Magen & Darm
    • Nervensystem
    • Diabetes
    • Rücken & Gelenke
    • Zähne
    • Atemwege
    • Allergien
    • Autoimmunerkrankungen
    • Schmerzen
    • Überblick
    • Schwangerschaft & Geburt
    • Frauengesundheit
    • Männergesundheit
    • Kindergesundheit
    • Sexualität
    • Überblick
    • Homöopathie
    • Heilpflanzen
    • Hausmittel
    • Therapien
    • Überblick
    • Pflege
    • Arzt & Medikamente
    • Erste Hilfe
    • Gesellschaftliches
    • Berufsbilder
    • Überblick
    • Psyche
    • Sport
    • Wellness
    • Ernährung
    • Sucht

Sterberate von Schwerverletzten deutlich gesunken



Mehr als 80 Prozent aller Unfallopfer überleben.
Mehr als 80 Prozent aller Unfallopfer überleben.

Dank standardisierter Abläufe und besserer Technik in den Reanimationsräumen der Kliniken ist die Sterberate von Unfallopfern auf unter 10 Prozent gesunken.

Unfallchirurgen des Uniklinikums Essen veröffentlichten vor kurzem eine Studie über rund tausend schwerverletzte Patienten im Schockraum. Das Ergebnis: seit die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) 2011 die die „S3-Leitlinie Polytrauma/Schwerverletzten-Behandlung“ eingeführt hat, ist die Sterberate der Patienten um die Hälfte gesunken.

Die Leitlinie beinhaltet Empfehlungen bezüglich der Teamzusammensetzung im Schockraum, der Größe und Lage der Räumlichkeiten sowie detaillierte Ausführungen zur Untersuchung und Behandlung der Schwerverletzten. Zudem besteht ein Zusammenhang zwischen dem Erhöhten Einsatz von computertomografischen Ganzkörperuntersuchungen (CT) und der Abnahme von Todesfällen.

Bei Schwerverletzten geht es um Leben und Tod

Im Reanimationsraum des Krankenhauses erfahren Schwerverletzte die lebensrettende Erstversorgung. Etwa 35.000 schwerverletzte Patienten werden jährlich in deutsche Krankenhäuser eingeliefert. Meist handelt es sich um Opfer von Verkehrsunfällen, die mehrere Verletzungen erlitten haben (Polytrauma), die tödlich sein können.

Teamwork im Schockraum senkt die Sterberate

Das Team im Schockraum besteht aus Ärzten verschiedener Fachrichtungen wie Chirurgen oder Orthopäden sowie Pflegern – dabei zählen jede Minute und gezielte Handgriffe, die genau festgelegt sind in ihrem Ablauf. „Der Schockraum muss ein gut organisierter Ort professioneller Teamarbeit sein“, bekräftigt Professor Dr. med. Bertil Bouillon, Präsident der DGU.

Die Schockraum-Teams werden in speziellen Kursen geschult. Dort trainieren sie die Abläufe und lernen diese auch im größten Chaos einzuhalten. Das und weitere Themen der Notfallversorgung werden Inhalt des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) vom 28. bis 31. Oktober in Berlin sein.

Weitere themen

  • Körper
  • Mensch
  • Alternativmedizin
  • Versorgung
  • Leben
  • Mode
  • Schönheit
  • Genuss
  • Reisen
  • Technik
  • Bauen
  • Einrichten
  • Umzug
  • Garten
  • Mobilität
  • Recht
  • Geld
  • Behörden
  • Versicherungen
  • Steuern
  • Lebensweg
  • Freizeit
  • Arbeit
  • Bildung
  • Soziales
TOP SUCHBEGRIFFE