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Stiftung Warentest empfiehlt nur 6 von 30 Mineralwässern



Verbraucher und Verbraucherinnen müssen sich auf die versprochene Reinheit verlassen können.
Verbraucher und Verbraucherinnen müssen sich auf die versprochene Reinheit verlassen können.

Unter den positiv bewerteten Wässern befinden sich mehrere Produkte vom Discounter. Insgesamt enthielt ein Drittel aller getesteten Getränke oberirdische Verunreinigungen.

Im Sommer ist die regelmäßige Flüssigkeitszufuhr besonders wichtig. Immer mehr Menschen bevorzugen Medium-Mineralwasser, weil es angenehmer zu trinken ist. Die Stiftung Warentest hat aus diesem Grund natürliche Mineralwässer in der Medium-Variante getestet. Wann die Beizeichung "Natürliches Mineralwasser" verwendet werden darf, ist genau in der Mineral- und Tafelwasserverordnung festgelegt:

"Es hat seinen Ursprung in unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen und wird aus einer oder mehreren natürlichen oder künstlich erschlossenen Quellen gewonnen; es ist von ursprünglicher Reinheit und gekennzeichnet durch seinen Gehalt an Mineralien, Spurenelementen oder sonstigen Bestandteilen und gegebenenfalls durch bestimmte, insbesondere ernährungsphysiologische Wirkungen."  

Süßstoff und Abbauprodukte von Pestiziden im Mineralwasser

Natürliches Mineralwasser darf nur mit dieser Bezeichnung verkauft werden, wenn es amtlich dementsprechend anerkannt ist. Ein Drittel aller getesteten Wässer enthielt jedoch Verunreinigungen und unterscheidet sich somit nicht von meist günstigeren Trink-, Tafel- oder Quellwässern. Bei ihnen liegen diese Verunreinigungen im Toleranzbereich.

Light-GetränkeIn einigen der beanstandeten Wässern befanden sich Abbauprodukte von Pestiziden, in den meisten jedoch der Süßstoff Acesulfam-K. Der Zuckerersatz wird in der Lebensmittelindustrie eingesetzt - vor allem bei Erfrischungsgetränken wie Cola - nach dem Verzehr wieder ausgeschieden und gelangt so ins Grundwasser. 

Die Verunreinigungen sind nicht gesundheitsschädlich, sie zeigen aber, dass die Quellen für natürliches Mineralwasser nicht genügend geschützt sind. Auf diese Weise könnten auch jederzeit gesundheitsschädliche Stoffe eindringen. 

Ein weiterer Kritikpunkt ist der Gehalt an Mineralstoffen. Fast zwei Drittel aller gesteten Produkte enthalten davon nicht besonders viele. Teurere Produkte schnitten hier zum Teil besser ab - einige davon enthielten jedoch Keime und sind deshalb trotzdem nicht zu empfehlen. 

Empfehlenswertes Mineralwasser

Die Stiftung Warentest spricht sich nur für wenige Produkte uneingeschränkt aus, weil sie alle relevanten Kriterien erfüllen, darunter auch Geschmack und Eignung für Immungeschwächte. Erfreulich und auch überraschend, dass sich darunter Eigenmarken von Discountern befinden: K-Classic (Kaufland), Saskia (Lidl) und ja! (Rewe).

Eine Auflistung aller gestesten Wässer und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Stiftung Warentest oder in der aktuellen Ausgabe des Magazins.

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