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Stress: So können die Symptome genutzt werden!



Eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland ist eine stressbedingte Durchblutungsstörung des Herzmuskels.
Eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland ist eine stressbedingte Durchblutungsstörung des Herzmuskels.

Seit Jahren erklären Psychologen und selbsternannte Gesundheitsgurus, dass Stress schlecht für die Gesundheit ist. Eine neue amerikanische Studie zeigt, dass nicht Stress, sondern der Glaube daran Menschen krank macht.

Die schlechte Nachricht zuerst: Menschen die in den letzten Jahren viel Stress hatten, hatten ein 43% höheres Sterberisiko. Das gilt aber nur für diejenigen, die auch glauben, dass Stress ungesund ist. Die Leute, die viel Stress erleben, ihn aber als nicht schädlich ansehen, haben kein erhöhtes Sterberisiko. Tatsächlich hatten sie das niedrigste Sterberisiko innerhalb der ganzen Studie.

Stress künstlich erzeugen

Die Studie nutzte den sogenannten Sozialstress-Test. Dabei sollten die Probanden vor einer Expertengruppe eine 5-minütige Rede über ihre Schwächen halten. Um noch mehr Druck zu erzeugen, wurden grelle Scheinwerfer auf die Probanden gerichtet und die Reden wurden aufgezeichnet. Ebenfalls wurden die Experten geschult, negatives nonverbales Feedback zu geben. Teil Zwei der Studie war ein Mathe-Test, hier mussten die Probanden laut von 996 rückwärts zählen, in 7er Schritten. Und das so schnell wie möglich!


Stresssymptome sind normalerweise gesundheitsgefährdend

Nasse Hände, Schweißausbrüche, Herzklopfen, beschleunigte Atmung: All das wird normalerweise als Zeichen von Angst interpretiert. Stattdessen kann man die Symptome als Zeichen dafür sehen, dass der Körper mehr Energie zur Verfügung hat und somit besser auf die nahende Herausforderung vorbereitet ist. Genau diese Information wurde den Probanden der Studie mit auf den Weg gegeben.

Der beeindruckendste Fund der Studie ist, wie sich die körperliche Stressreaktion der Teilnehmer veränderte. Bei typischen Stressreaktionen des Körpers erhöht sich die Herzfrequenz, somit ziehen sich die Anderen zusammen. Deshalb kann chronischer Stress zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen, im schlimmsten Fall sogar zum Tod. Wenn die Probanden während der Studie den Stress als hilfreich einstuften, blieben die Adern entspannt. Das Herz schlug weiterhin schneller, aber auf eine viel gesündere Art und Weise.

Stresshormon gleich Knuddel-Hormon

Stress macht uns sozialer! Das Hormon Oxytocin, auch bekannt als Knuddel-Hormon, ist ein Stresshormon, es wird aber auch bei Umarmungen ausgeschüttet. Doch das Hormon ist für wesentlich mehr verantwortlich, es steigert die Empathie und man gewährt anderen Menschen eher Hilfe. Oxytocin ist ebenso ein Stresshormon wie Adrenalin, es lässt das Herz schneller schlagen. Wenn es in einer Stresssituation freigesetzt wird, motiviert es dazu, Unterstützung zu suchen. Aber Oxytocin kann noch mehr, es ist ein natürlicher Entzündungshemmer. Es hilft den Blutgefäßen in Stressphasen entspannt zu bleiben. Außerdem unterstützt es das Herz dabei, sich selbst zu regenerieren und die durch den Stress entstanden Schäden zu heilen.


Stress als hilfreich empfinden

Sobald Sie anfangen Stress als hilfreich zu empfinden, schaffen Sie eine Biologie des Mutes. Wenn Sie unter Stress Kontakt zu anderen suchen, können Sie Ihre Belastbarkeit steigern. Natürlich wünscht sich niemand mehr Stress, aber mit diesen neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, sollte sich die Wertschätzung von Stress vom Negativen ins Positive verändern.

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