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Tinnitus: Lästige Geräusche im Ohr



Der Tinnitus tritt meist vom 40. bis 50. Lebensjahr ein.
Der Tinnitus tritt meist vom 40. bis 50. Lebensjahr ein.

Die Ursachen für Tinnitus sind vielfältig. Davon betroffen sind 10 Prozent der Bevölkerung. Sie nehmen Geräusche wahr, die von anderen Menschen nicht gehört werden, weil es gar keine Schallquelle dafür gibt. 

Dennoch ist der Tinnitus nicht mit Halluzinationen gleichzusetzen. Ursache ist vielmehr eine Störung der Hörfunktion. Meist handelt es sich um keine eigenständige Krankheit und der Tinnitus ist das Symptom einer anderen Erkrankung. 

Die Art der Tinnitus-Geräusche ist vielfältig und reicht von Brummen, Pfeifen, Rauschen, Knacken bis hin zu einem Zischen. Nicht immer sind diese Geräusche gleich intensiv.

Ursachen von Tinnitus

Der subjektive Tinnitus ist akustisch nicht messbar, weil das Geräusch nur für die Patienten und Patientinnen zu hören ist. Es gibt viele mögliche Ursachen dafür:

Entzündungen des Ohres, ein Knall- oder ein Schalltrauma, Fremdkörper im Gehörgang, Erkrankungen des Mittelohres, Infekte, ein Tauchunfall, ein Hörsturz oder eine Autoimmunerkrankung. Es gibt auch für das Ohr giftige Substanzen wie manche Antibiotika, die einen Tinnitus verursachen können. Ein Tumor könnte ebenfalls in Frage kommen.

Der objektive Tinnitus ist selten, aber messbar, da er sich durch körpereigene Störgeräusche auszeichnet. Ursachen hierfür können zum Beispiel Missbildungen von Gefäßen oder Bluthochdruck sein.

Wenn der Tinnitus länger als drei Monate anhält, wird er nicht mehr als akuter, sondern als chronischer Tinnitus bezeichnet. Je nach Ausprägung und der Art und Weise, wie Betroffene damit umgehen, können die Störgeräusche Folgeschäden mit sich bringen. Dazu zählen Schlafstörungen, Angstörungen und Depressionen. 

Behandlung von Tinnitus

Weil ein Tinnitus so viele unterschiedliche Ursachen haben kann, liegt der Behandlung eine ausführliche Diagnose zugrunde. Meist erhalten Betroffene zu Beginn Infusionen oder Tabletten, die Vitamin E oder Magnesium enthalten. Oft werden auch durchblutungsfördernde Mittel verabreicht. Ein konkreter Nachweis über die Wirksamkeit bleibt jedoch meist aus - und so verhält es sich bei fast allen medikamentösen Behandlungen.

Auch alternative Heilmethoden bieten keine Garantie auf Besserung. So gibt es die Möglichkeit der akustischen Stimulation, der Verhaltenstherapie oder der Hypnose. Ebenfalls in Frage kommen Physiotherapie oder Gehirnstimulationsverfahren. Meist schlagen die Therapien besser an, wenn die Erwartungshaltung der Patienten und Patientinnen und das Vertrauen in die Behandlung groß sind.

Menschen, die von Tinnitus betroffen sind, sollten versuchen, sich möglich wenig Stress auszusetzen und akustische Belastungen zu vermeiden. Leise Musik kann helfen, von den Störgeräuschen abzulenken - bei vollständiger Stille droht die Gefahr, sich zu sehr auf das Geräusch des Tinnitus zu konzentrieren. Wichtig ist es, seinen Alltag nicht vom Denken an das Geräusch und den damit verbundenen Gefühlen dominieren zu lassen, denn dieses Verhalten verstärkt die Belastung durch den Tinnitus.

Sonntagsvorlesung zu Tinnitus in der Berliner Charité

Prof. Dr. Birgit Mazurek, Direktorin des Tinnituszentrums der Charité, informiert am 14. September 2014 über die verschiedenen Formen und Ursachen des Tinnitus sowie über Möglichkeiten der Vorbeugung. Während der Vorlesung werden außerdem die neuesten Entwicklung in der Tinnitus-Forschung und Tinnitus-Therapie vorgestellt. Prof. Dr. Birgit Mazurek beantwortet im Anschluss auch Fragen zum Thema.

Die Sonntagsvorlesung »Tinnitus: Ein unwillkommener Begleiter« findet am Sonntag, den 14. September um 11 Uhr im Hörsaal Innere Medizin, Charité Campus Mitte, Charitéplatz 1, 10117 Berlin (Geländeadresse: Sauerbruchweg 2), statt. Der Eintritt ist frei.

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