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Tomaten für den Zellschutz



Tomatensuppe ist gesund und lecker für Groß und Klein.
Tomatensuppe ist gesund und lecker für Groß und Klein.

Einheimische Tomaten schmecken nicht nur sehr aromatisch, sie sind auch eine wahre Goldgrube für unsere Gesundheit. So schützen sie unter anderem vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sonnenbedingten Zell-Schäden. Das passende Rezept finden Sie im Anschluss.

Tomaten haben bis in den Spätsommer Saison. Wer über einen Garten verfügt, darf sich glücklich schätzen über die eigene Tomatenernte, doch auch auf Wochenmärkten und im Discounter sind die roten Früchte jetzt günstig zu finden. Zugreifen lohnt sich nicht nur für die Geschmacksnerven.

Tomaten-Fakten

Die Tomate wird schon sehr lange als Nahrungsmittel benutzt. Den Azteken diente sie zudem als Heilpflanze. Um 1500 brachte Kolumbus sie aus Südamerika nach Europa. Mittlerweile gibt es über 2500 verschiedene Sorten, die auch als Liebes- oder Paradiesapfel bezeichnet werden. Das Nachtschattengewächs ist im Übrigen eine Beerenfrucht, auch wenn in der Küche größtenteils wie ein Gemüse verarbeitet wird.

Tomaten bestehen zu 95 Prozent aus Wasser, haben kaum Kalorien, entwässern und entschlacken den Körper. Jedoch sollten keine unreifen, grünen Tomaten in rohem Zustand verzehrt werden, da sie das giftige Alkaloid Tomatidin enthalten. Die Auswirkungen sind fatal: Kopfschmerzen, Übelkeit, Magenschleimhaut-Entzündungen und Krämpfe.

Sind die Tomaten sehr reif, sollten sie besser nicht mit anderem Obst oder Gemüse zusammen lagern. Das natürliche Reife-Gas Ethylen der roten Früchte lässt die Mitstreiter schnell überreif werden. Ist es jedoch umgekehrt und die Tomaten sind noch etwas zu grün, können Äpfel, die ebenfalls Ethylen produzieren, für das Nachreifen von Tomaten sorgen.

Pro Jahr isst jeder Deutsche circa 24 Kilo Tomaten. Kein Wunder: sie schmecken nicht nur lecker, sondern sind auch noch ziemlich wertvoll für unsere Gesundheit.

Tomate: Bodyguard aus der Natur

Tomaten enthalten Vitamin A, B1, B2, E, Niacin und Spurenelemente. Ihre harntreibende, blutbildende und blutreinigende Wirkung wird weltweit genutzt. Auf 100 Gramm Tomaten fallen 30 mg Vitamin C, was den halben Tagesbedarf eines Erwachsenen ausmacht. Der hohe Anteil am Mineralstoff Kalium ist besonders als Blutdruckregulator hervorzuheben.

Tomaten: Lecker und gekocht noch gesünder!Am bedeutsamsten ist jedoch der enthaltene Farbstoff Lycopin. Das Carotinoid besitzt beachtliche antioxidative Eigenschaften. So bekämpft Lycopin die freien Radikale in unserem Körper, welche die Entstehung verschiedener Krebserkrankungen begünstigen.

Zudem senkt das Carotinoid den LDL-Cholesterin-Gehalt im Blut und schützt so vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Arteriosklerose. Der regelmäßige Genuss von Tomaten kann das Schlaganfallrisiko um über 50 Prozent senken.

 

Lycopin kann noch mehr: es fängt aus den Sonnenstrahlen die freien Radikale ab, bildet das Protein Prokollagen und verhindern so die Zerstörung von gesunden Hautzellen. Tomaten schützen demnach vor Sonnenbrand und vorzeitiger Hautalterung. Die Sonnencreme können sie jedoch nicht ersetzen.

Die empfohlene Dosis an Lycopin beträgt in etwa 6 mg. In 100 Gramm rohen Tomaten sind etwa 9,3 mg Lycopin enthalten. Wärme zerstört die Zellwände von den roten Früchten, was einen höheren Lycopingehalt in gekochten Produkten wie Tomatensaft, Tomatenpüree oder Ketchup zur Folge hat. Den höchsten Gehalt hat dementsprechend Tomatenmark mit 55,5 mg. Lycopin ist fettlöslich und sollte im Idealfall mit etwas Olivenöl genossen werden.

Unser Rezept-Tipp: Ofentomatensuppe (4 Portionen)

  • 1,6 kg reife Tomaten vierteln und mit der Hautseite nach oben in eine Auflaufform geben.

  • 3 Knoblauchzehen schälen, andrücken und mit 4 Thymianstielen dazugeben. Mit 4 El Olivenöl und 3 EL Honig beträufeln sowie mit Salz und Pfeffer würzen.

  • Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad auf der mittleren Schiene eineinviertel Stunden garen.

  • Währenddessen 1 EL Fenchelsaat in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten. Abgekühlt in einem Mörser grob zerstoßen. 5 Stiele Petersilie und 3 Stiele Basilikum fein hacken.

  • Weitere 4 El Olivenöl und 1 EL Zitronensaft verrühren. Kräuter und Fenchelsaat untermischen und mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken.

  • 2 Scheiben Weißbrot würfeln. Das restliche Öl und die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Brotwürfel darin 5–7 Minuten goldbraun rösten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Salz würzen.

  • Die Tomaten nach Ende der Garzeit mit dem Sud durch ein feines Sieb in einen Topf streichen. Mit 200–300 ml Wasser auffüllen. Suppe einmal aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  • 125 g Mozzarella abtropfen lassen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Die Suppe in Schalen füllen. Mozzarella und Croûtons auf die Schalen verteilen. Mit dem Kräuteröl beträufeln und sofort servieren.

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