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Unbeschwert Campen



Campen ohne Hindernisse - mit guter Vorbereitung kein Problem
Campen ohne Hindernisse - mit guter Vorbereitung kein Problem

Egal, ob auf dem großen Campingplatz mit der ganzen Familie, beim kleinen Wildnisabenteuer mit dem besten Kumpel oder während des Partywochendes auf dem Festival: Zelt und Isomatte sind immer dabei. 

Was Liebhaber des Campings an der frischen Luft so sehr anzieht, ist für andere ein Greuel. Aber auch der Dauercamper muss auf ein paar Dinge achten, insbesondere, wenn Kinder dabei sind. 

Die wichtigsten Basics, um gesund und munter durch den Camping-Urlaub zu kommen, sind ein wasserdichtes Zelt, ein warmer Schlafsack und eine komfortable Isomatte. Doch es gibt noch vieles mehr zu beachten und eine gute Vorbereitung ist die sicherste Urlaubsrettung. Dazu gehört unter anderem eine wohlsortierte Reiseapotheke.

Wettergefühl beim Campen

Von vielen Neu-Campern unterschätzt wird der mitunter starke Temperaturabfall in der Nacht. Warme Kleidung beim gemütlichen Grillen, festes Schuhwerk und kuschelige Nachtwäsche beugen einer Erkältung vor. Nach dem Schwimmen sollten insbesondere Kinder sofort die nassen Sachen ausziehen und die Haare mit einem Handtuch trockenrubbeln, um eine mögliche Unterkühlung auszuschließen. Entsprechend muss auch an regenfeste Bekleidung gedacht werden. Dies ist bei Festivals ein Problem, da diese meist auf freien Flächen stattfinden und sowohl bei Regen als auch bei praller Sonne keinen Schutz bieten. In diesem Zusammenhang sollte auch ein zu langer Aufenthalt in der prallen Sonne vermieden werden. Hitzeschlag und Sonnenstich könnten den Partyspaß schnell beenden. In Verbindung mit Alkohol ist das ein sehr häufiges Problem.

Bei Gewitter gilt besondere Vorsicht. Ein Blitz schlägt vorzugsweise in die höchste Erhebung ein, daher freie Flächen schleunigst verlassen. Ein Baum ist als Unterschlupf dabei ungeeignet, da die Spannung vom Holz des Stammes auf den Menschen überspringen kann. Im Wasser kann der Strom des Blitzes ungehindert durch den Körper fließen und zu schweren Verletzungen oder Herzstillstand führen, daher ist Baden bei Gewitter sehr gefährlich. Der sicherste Ort auf dem Zeltplatz ist das Auto, beziehungsweise der Wohnwagen. Sie bilden einen sogenannten "Faradayschen Käfig", bei dem der Strom durch die Metallkarosserie in den Boden fließt, ohne die Insassen zu verletzen.

Campen mit Seepferdchen und Streichelzoo

Ein Aufenthalt in Wassernähe ist am sichersten, wenn die Kinder schwimmen können. Gerade wenn die Kleinen im Alleingang auf Entdeckungstour gehen, kann es schnell zu unerwartet nassen Situationen kommen. Nicht immer sind dabei Schwimmflügel im Spiel. Bei Streifzügen durch die freie Natur können ihnen natürlich auch Wildtiere begegnen. Wichtig ist hierbei, dass die Kinder nicht die Nähe der Tiere suchen. Ein zutraulicher Fuchs könnte Tollwut haben und eine alarmierte Wildschweinbache verteidigt ihre Frischlinge im wahrsten Sinne des Wortes bis aufs Blut. Falls ein Tierpark oder Reiterhof in der Nähe ist, könnte das ein weitaus ungefährlicheres Ausflugsziel darstellen.

Tierisch gesund

Mit Mücken, Fliegen und Co. ist in jedem Fall zu rechnen. Den sichersten Schutz vor Mücken bieten Sprays und Cremes sowie der Moskitoeinsatz vorm Zelteingang. Von speziellen Duftkerzen sollte man aufgrund der Waldbrandgefahr in der freien Natur die Finger lassen.

Unbeschwert in freier Natur.Da sicher auch Lebensmittel mit an Bord sind, könnte das Ameisen und Wespen anlocken. Daher die Leckereien nie offen rumliegen lassen. Beim Mückenstich oder schlimmer noch beim Wespen- oder gar Hornissenstich sofort handeln. Spezielle Gels aus der Apotheke lindern den Schmerz und wirken abschwellend. Eine durchgeschnittene Zwiebel auf der Stichwunde ist ebenso ein bewährtes Hausmittel.

Bei Allergikern ist auf die Mitnahme des entsprechenden Medikamentes zu achten. Ein Hornissenstich sollte besonders bei Kindern und älteren Menschen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. 

Am sichersten ist in dem Fall der Gang zum Arzt oder im Ernstfall das Rufen des Notarztes.

Am Strand oder auf dem Campingplatz können Sonnenschirm, Strandmuschel und Co. dem Ernstfall vorbeugen. Ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor schützt die sensible Haut der Kleinsten, sollte aber nach jedem Planschen erneuert werden.

Ebenso in die Reiseapotheke gehören Schmerzmittel und Medikamente gegen Durchfall sowie Desinfektionsmaterial und Verbandszeug. Tobende Kinder holen sich schnell mal eine Schramme oder reagieren empfindlich auf fremdes Essen. Bei verderblichen Lebensmitteln ist eine gute Kühlung unerlässlich, um sich keine Lebensmittelvergiftung einzufangen.

Freilandküche bei Campen

Kinder sollten vor dem Campen im Wald über giftige Pflanzen aufgeklärt werden. Einige, wie die Tollkirsche, sehen verführerisch aus, können jedoch zu Halluzinationen, Krämpfen und Tod führen. Auch von einer leckeren Pilzpfanne sollten Laien besser die Finger lassen. Einige Pilzarten sehen den essbaren Pilzen zum Verwechseln ähnlich sind jedoch giftig, oft sogar tödlich. Der Gifthäubling, der Grünling und der Fliegenpilz sind nur einige Varianten. Wilde Brombeeren und Co. sind zwar prinzipiell essbar, doch sie können mit den Eiern des sogenannten Fuchsbandwurmes befallen sein, welche zu einer lebensgefährlichen Wurmerkrankung führen kann.

Übrig gebliebenes Essen, Getränke sowie den Müll niemals nach Beendigung des Urlaubs zurücklassen. Wildtiere, wie zum Beispiel Vögel und Wildschweine, werden davon magisch angezogen und verlernen so auf Dauer, sich ihr eigenes Futter zu suchen. Das Füttern der Waldbewohner ist demnach auch verboten und wird mit hohen Bußgeldstrafen geahndet.

Naturkosmetik für Camper

Verfügt der Zeltplatz über Duschen, ist Hygiene eigentlich kein Problem. In diesem Fall unbedingt an Badelatschen denken, um Fußpilz vorzubeugen. Ohne feste Duscheinrichtungen sollten Zelturlauber auf biologisch abbaubare Kosmetika sowie Reinigungsprodukte zurückgreifen. Das gilt für Duschgel, Spülmittel und Zahnpasta genauso wie für Toilettenpapier.

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