• Überblick
    • HNO
    • Haut
    • Herz & Kreislauf
    • Muskulatur
    • Magen & Darm
    • Nervensystem
    • Diabetes
    • Rücken & Gelenke
    • Zähne
    • Atemwege
    • Allergien
    • Autoimmunerkrankungen
    • Schmerzen
    • Überblick
    • Schwangerschaft & Geburt
    • Frauengesundheit
    • Männergesundheit
    • Kindergesundheit
    • Sexualität
    • Überblick
    • Homöopathie
    • Heilpflanzen
    • Hausmittel
    • Therapien
    • Überblick
    • Pflege
    • Arzt & Medikamente
    • Erste Hilfe
    • Gesellschaftliches
    • Berufsbilder
    • Überblick
    • Psyche
    • Sport
    • Wellness
    • Ernährung
    • Sucht

Unsichtbare Gefahr: Gedächtnisverlust durch Aluminium



Aluminium steht im Verdacht, Alzheimer auszulösen.
Aluminium macht krank. (Foto: clipdealer)

Was kann man eigentlich überhaupt noch essen? Wer stellt sich nicht gelegentlich mit leicht verärgertem Unterton diese Frage, wenn wieder einmal ein Lebensmittelzusatz angeklagt wird und Fertiggerichte mit ungeahnten Fleischeinlagen für Skandale sorgen? Dramatisch wird das Thema Ernährung jedoch, wenn es um die Gesundheit geht, denn einige Stoffe – wie Aluminium – gehen ernsthaft an unsere Substanz.

Um sämtlichen Schädigungen durch falsche Ernährung zu entgehen, bräuchten wir nichts weiter tun, als nur noch Bio und gesund zu essen, richtig? Nicht ganz. Denn einigen Dingen begegnet man nicht nur auf dem Teller sondern auch da wo wir es nicht vermuten.

Aluminium-Food

Das Leichtmetall Aluminium ist zu einem alltäglichen Begleiter geworden, der von unserem Organismus leicht aufgenommen und gespeichert wird. Bestimmte Nährstoffdefizite, zum Beispiel die an Calcium, Zink und Magnesium, können die Aufnahme von Aluminium zusätzlich erhöhen.

Laut der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA ist eine wöchentliche Aufnahme von einem Milligramm je Kilogramm Körpergewicht unbedenklich. Einen hohen Aluminiumanteil haben manche Salate, Spinat, Rucola, einige Kräuter, Kakaobohnen (Schokolade) und Teeblätter. Auch hinter einigen E-Nummern verbergen sich künstliche Farb- und Zusatzstoffe aus Aluminium (E173, E520, E521, E523, E555, E555, E556, E598). Diese werden verwendet in Fertigbackwaren, Backmischungen, Fertigkuchenteig, Laugenbrezeln, Waffeln, Donuts, bunte Süßigkeiten, Vanillepulver, Kaffeeweißer, Käse und Tafelsalz.

Aluminium im Leitungswasser

Bedenklich ist auch der Aluminiumgehalt in Säuglingsnahrung. Milch- oder Sojapulver beinhalten bereits von Natur aus Aluminium. Der Wert ist vierhundert Mal höher als in Muttermilch. Einen fraglichen Wert kann das Milchpulver bekommen, wenn es mit Trinkwasser angerührt wird, welches nicht unbelastet ist.

Wasserwerke verwenden Aluminiumsulfat als Flockungsmittel, um Trübungen zu vermeiden. Dabei liegt der gesetzliche Grenzwert bei 0,2 Milligramm je Liter. Dieser Wert wird in den deutschen Anlagen strikt eingehalten. Als Verbraucher kann man sich vor Ort erkundigen. Auf den Webseiten veröffentlichen die Wasserwerke ihre Analysedaten regelmäßig. In Berlin liegt der Wert übrigens unter 0,01 Milligramm.

Es ist zwar eine Tatsache, dass wir 99 Prozent des Aluminiums, das wir mit der Nahrung und dem Trinkwasser aufnehmen, wieder ausscheiden. Doch es gibt noch andere Alu-Quellen in unserem Leben: Allen voran die altbewährte Aluminiumfolie. Doch auch antihaftbeschichtete Pfannen und Aluminiumtöpfe stellen ein Problem dar. Saure und sehr salzige Lebensmittel sollten nicht in Verbindung mit dem Leichtmetall verwendet werden, da durch Säure und Salz die Oxydschicht zerstört und so Aluminium freigesetzt wird. Vermeiden Sie also beispielsweise Rhabarberkuchen, Apfelmus, Laugenbrezel mit Salz oder Sauerkraut mit Alufolie abzudecken. Beim Braten oder Kochen mit Aluminiumgeschirr gelangen Metall-Partikel ins Essen und es werden zusätzlich giftige Hydroxide (Kochen von Wasser) und Chloride (gebratenes Fleisch) erzeugt.

Macht Aluminium krank?

Auch in Kosmetika wie Deodorants und Zahnpasta sowie in Medikamenten kommt Aluminium vor. Insbesondere Nasenspray, Aspirin, Mitteln gegen Sodbrennen oder Durchfallmedikamenten wird das Leichtmetall zugesetzt. Die Wirkung von Aluminiumchlorid in Deos ist alarmierend: So wurden erhöhte Aluminiumgehalte in der Flüssigkeit von Brustzysten entdeckt, direkt neben der Achselhöhle. Nur etwa 0,6 Prozent des aufgetragenen Aluminiums gelangen in den Körper – aber bei verletzter Haut, wie es nach der Rasur häufig ist, sind es bis zu 18 Prozent. Naturkosmetikprodukte sind jedoch in der Regel frei von Aluminium.

Mit der gesundheitsschädigenden Wirkung von Aluminium ist in der Tat nicht zu spaßen, da es dem gesamten Organismus schadet. Es wirkt toxisch auf das Nervensystem, führt zu Knochenweiche und Knochenmasseverlust sowie Nierenschäden. Es lagert sich in Gehirn und Knochen ab und kann in seiner Langzeitwirkung den Energiestoffwechsel irreparabel schädigen und zu Unfruchtbarkeit sowie Embryonalschäden führen.

Aluminium und Alzheimer

Der schlimmste Verdacht, unter dem Aluminium steht: es scheint Auslöser für Demenz zu sein. Tatsächlich führt eine Aluminiumvergiftung zum Verlust der geistigen Fähigkeiten, zu Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche. Auf längere Sicht führt das zu Demenz, denn eine hohe Konzentration an Aluminium sorgt dafür, dass Eiweiß in den Nervenzellen abgelagert wird und sie schließlich absterben. So wurden in den zerstörten Nervenzellen von Alzheimerpatienten hohe Aluminiummengen gefunden. Es ist also mehr als notwendig, auf eine aluminiumarme Lebensweise zu achten. 

Weitere themen

  • Körper
  • Mensch
  • Alternativmedizin
  • Versorgung
  • Leben
  • Mode
  • Schönheit
  • Genuss
  • Reisen
  • Technik
  • Bauen
  • Einrichten
  • Umzug
  • Garten
  • Mobilität
  • Recht
  • Geld
  • Behörden
  • Versicherungen
  • Steuern
  • Lebensweg
  • Freizeit
  • Arbeit
  • Bildung
  • Soziales
TOP SUCHBEGRIFFE