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Verkannte Gefahr: Kunststoff und Silikon in der Küche



Allein die Tupperware Deutschland GmbH erzielte 2013 217,82 Mio. Euro Umsatz
Allein die Tupperware Deutschland GmbH erzielte 2013 217,82 Mio. Euro Umsatz

Kochen liegt voll im Trend: Klar, Selbstgemachtes schmeckt besser, ist gesünder und frei von Schadstoffen. Oder doch nicht?

Dabei sind viele Hobbyküchen besser ausgestattet als so manche Profiküche. Bei all der Ausstattung und neuen Küchengadgets geht der Blick aufs Etikett schnell verloren, besonders bei vermeidlich einfachen Küchenutensilien aus Silikon oder Kunststoff.

Wie heißt darf´s denn werden?

Viele Kunststoffe und Silikone sind nur für einen genauen Temperaturbereich geeignet. Eine Verwendung außerhalb dieses Bereichs kann eine gesundheitliche Gefahr darstellen. So können bei unsachgemäßer Verwendung Schadstoffe in die Lebensmittel übertragen werden. Zudem gibt es keine gesetzliche Verpflichtung zur Angabe des Materials bzw. zu Nutzungshinweisen.
Die verwendeten Beschreibungen und Symbole variieren stark und sind oft nur auf der Verpackung abgebildet. Jedoch wird diese meistens nach dem Kauf entsorgt, so kann zu einem späteren Zeitpunkt z.B. der geeignete Temperaturbereich nicht mehr nachvollzogen werden.

Die Untersuchung der Verbraucherzentale von Kunststoffen in der Küche

Ein bundesweiter Marktcheck der Verbraucherzentrale untersuchte Küchenutensilien und Geschirr aus Kunstsoff und Silikon. Folgende Gebrauchsgegenstände wurden untersucht: Silikonbackformen, Mikrowellengeschirr, Pfannenwender und Melamingeschirr. Unter die Lupe genommen wurden im Besonderen die Materialangabe, die Temperaturangabe und die Verwendungshinweise.
Erklärtes Ziel der Studie: Das Erkennen von möglichen Schwachstellen und Mängeln bei der Kennzeichnung von Bedarfsgegenständen aus Kunststoff und Silikon. Somit sollen Kunden beim Kauf optimal informiert sein und eine sichere Nutzung soll gewährleistet werden.

Kunststoffe beim Kochen: Kein Produkt kann auf voller Linie überzeugen

Küchengeschirr sollte einmal im Jahr ausgetauscht werden.Die Ergebnisse sind ernüchternd: Keines der 78 getesteten Produkte erfüllte die Anforderungen bezüglich Lesbarkeit der Kennzeichnungen, Vollständigkeit der Beschriftungen, Verständlichkeit und Dauerhaftigkeit.
Beispielsweise fehlte bei vielen Pfannenwendern der wichtige Hinweis „Nicht in der heißen Pfanne liegen lassen“. Ebenso ist auffällig, dass obwohl die Produkte aus den gleichen Materialien hergestellt wurden, die maximale bzw. minimale Temperaturbelastung uneinheitlich ist. In Einzelfällen gilt dies sogar für den gleichen Hersteller. Der Preisunterschied der Produkte hat keinen Einfluss auf die Kennzeichnung der Produkte. Auch diese Erkenntnis ist erstaunlich - sie widerspricht der allgemeinen Meinung - dass teure Produkte automatisch von höherer Qualität sind.

Glass als sichere Alternative zu Silikon in der Küche

Der ambitionierte Hobbykoch sollte also beim nächsten Großeinkauf in Küchenbedarfsfachhandel seines Vertrauens genau auf die Kennzeichnung achten. Im Zweifelsfall kann das Personal oder eine kurze Internetrecherche Abhilfe leisten. Wer etwas mehr Geld zur Verfügung hat, kann auf Glass- oder Keramikutensilien umsteigen. Diese sind etwas teurer dafür langlebiger und stellen keine Gefahr für die Gesundheit dar.


Die Verbraucherzentale fordert nun den Gesetzgeber auf, eine einheitliche Regelung für genormte Symbole und Temperaturbereiche zu schaffen.

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