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Wahl: Goldener Windbeutel 2014



Abstimmen für den Goldenen Windbeutel bis Ende September.
Abstimmen für den Goldenen Windbeutel bis Ende September. (Foto: Foodwatch)

Jedes Jahr vergibt die Organisation Foodwatch mit dem "Goldenen Windbeutel" einen Preis für das Produkt mit der dreistesten Werbelüge. Verbraucher und Verbraucherinnen stimmen vorher darüber ab. 

Nach wie vor gibt es keine gesetzliche Regelung bei Etikettenschwindel in deutschen Supermärkten. Foodwatch zeigt mit dem Finger auf Produkte, die mit irreführenden Werbeaussagen vermarktet werden. Die Organisation für Verbraucherschutz macht auf diese Weise darauf aufmerksam, dass die Bundeseregierung endlich handeln muss. 

Wer bekommt den Goldenen Windbeutel?

Auch 2014 stehen mehrere Lebensmittel zur Wahl für den Goldenen Windbeutel, deren Hersteller die Verbraucher und Verbraucherinnen auf ganz unterschiedliche Weise belügen.


Anwärter 1 für den Goldenen Windbeutel: Glacéau Vitaminwater von Coca-Cola

Glacéau Vitaminwater von Coca-Cola (Foto: Foodwatch)

Coca-Cola gibt vor, Vitaminwater sei besonders gesund. Der Konzern erweckt mit einer Sorte sogar den Eindruck, sie stärke das Immunsystem. Tatsächlich besteht das Getränk aus Leitungswasser, dem Aroma- und Farbstoffen sowie überflüssige Vitamine beigemischt wurden. Coca-Cola suggeriert seinen Kunden und Kundinnen, dass es sich um ein hochwertiges Produkt handelt: ein Liter Vitaminwater kostet im Handel etwa 3,60 Euro. Viel zu viel Geld für billiges, ungesunde Leitungswasser.

 

Anwärter 2 für den Goldenen Windbeutel: Knorr activ Hühnersuppe von Unilever

Knorr activ Hühnersuppe von Unilever (Foto: Foodwatch)In der Hühnersuppe von Knorr befindet sich lediglich 1 Prozent Hühnerfett, aber überhaupt kein Hühnerfleisch. Das activ-Label suggeriert, dass es sich um ein gesundes Produkt handelt. Die vermeintlich hochwertige Qualität wird zusätzlich noch durch die falsche Werbe-Aufschrift "ohne geschmacks-verstärkende Zusatzstoffe" unterstrichen. Diese Aussage ist gelogen, denn in der Suppe befindet sich Hefeextrakt, das den Geschmackvestärker Glutamat beinhaltet.



Anwärter 3 für den Goldenen Windbeutel: Unser Norden Bio Apfelsaft naturtrüb von Coop

Unser Norden Bio Apfelsaft naturtrüb von Coop  (Foto: Foodwatch)Coop hat sich für die Produkte seiner Marke "Unser Norden" den Werbespruch „Aus der Region – für die Region“ auf die Fahnen geschrieben. Der Konzern gab bereits zu, dass dies beim Bio Apfelsaft naturtrüb nicht immer richtig ist: Nicht alle der verwendeten Äpfel stammen aus Norddeutschland – angeblich, weil dies erntebedingt gar nicht möglich sei. Woher die anderen Äpfel stammen, verrät Coop nicht und das Bio-Siegel auf der Flasche gibt nicht viel mehr preis. Die Äpfel kommen aus einem Landwirtschaftsbetrieb in der EU.


Anwärter 4 für den Goldenen Windbeutel: Belvita Frühstückskeks von Mondelez

Belvita Frühstückskeks von Mondelez (Foto: Foodwatch)Mondelez behauptet, der Belvita Frühstückskeks sei ein empfehlenswertes Frühstück, das mehrere sogenannte Cerealien aus Vollkorn beinhaltet. Die Marke verspricht zudem, dass die Energie dieses vermeintlich gesunden Kekses den ganzen Vormittag anhält. Dieser besteht jedoch aus bis zu 28 Prozent Zucker und macht garantiert nicht lange satt. Er ist als Süßigkeit einzustufen und zählt nicht zu den gesunden Nahrungsmitteln.

 


Anwärter 5 für den Goldenen Windbeutel: Alete Mahlzeit zum Trinken ab 10. Monat von Nestlé

Alete Mahlzeit zum Trinken ab 10. Monat von Nestlé (Foto: Foodwatch)Nestlé empfiehlt die "Alete Mahlzeit zum Trinken" als vollwertige Nahrung für Säuglinge. Den gesundheitlich positiven Aspekt unterstreicht der Konzern durch den Hinweis, das Produkt sei reich an Calcium und Vitamin D und deshalb gut für das gesunde Knochenwachstum. Fakt ist jedoch, dass Trinkmahlzeiten Karies fördern und zu Überfütterung führen. Kinderärzte und -ärztinnen warnen davor bereits seit vielen Jahren. Alete verspricht Eltern jedoch gesundheitlich unbedenkliche Produkte und eine sichere Ernährung.

 

Gewinner des Goldenen Windbeutels

Bis zum 30. September kann online darüber abgestimmt werden, welches Produkt den Goldenen Windbeutel erhält. Foodwatch erhofft sich eine rege Teilnahme, um sowohl der Bundesregierung, als auch den Herstellern zu signalisieren, wie wichtig es den Verbrauchern und Verbraucherinnen ist, nicht von Produktbeschreibungen in die Irre geführt zu werden.

Die Organisation überreicht den Preis nach der Wahl an den entsprechenden Hersteller. Bisher musste jeder der vorherigen Gewinner des Negativ-Preises etwas an seinem Produkt ändern.

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