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Wartezeiten - erst auf den Arzttermin, dann in der Praxis



Das dauert. Manche verbringen viel Zeit beim Warten auf den Facharzt.
Das dauert. Manche verbringen viel Zeit beim Warten auf den Facharzt.

Gesetzlich Krankenversicherte müssen oft sehr lange auf Termine bei Fachärzten und -ärztinnen warten. Die von der Regierung geplante Termingarantie ermöglicht eine Behandlung innerhalb von vier Wochen und soll angeblich ab 1. April 2015 in Kraft treten. Doch es geht auch anders.

Nur bei einem medizinischen Notfall sind Praxen verpflichtet, Kranke nicht abzuweisen. Sie sind verpflichtet, diese Patienten und Patientinnen noch am gleichen Tag oder innerhalb kürzester Zeit zu behandeln. Wenn jedoch keine akute Erkrankung vorliegt, kann es schon mal vorkommen, dass jene, die nicht privat versichert sind, mehrere Monate auf einen Behandlungstermin beim Facharzt oder der Fachärztin warten müssen, zum Beispiel bei Hautveränderungen.

Termingarantie beim Artz

Im Frühjahr des nächsten Jahres soll ein Gesetz in Kraft treten, das Kassenpatienten und Kassennpatientinnen einen Facharzttermin innerhalb von vier Wochen garantiert. Dies ist realisierbar mit Hilfe von regionalen Servicestellen, die entsprechende Termine vermitteln sollen. Es bedeutet jedoch, dass Kranke irgendwelchen Praxen zugewiesen werden, anstatt Behandlungen bei Ärzten und Ärztinnen zu ermöglichen, denen sie vertrauen.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat dazu eine Befragung durchgeführt. Lediglich 30 Prozent der daran Teilnehmenden hatten bisher von den Plänen der Regierung gehört und nur etwa ein Drittel von ihnen glaubt, dass sich die Wartezeiten auf Termine auf diese Weise verkürzen lassen.

"Wir lehnen eine zentrale Lösung ab, da diese nicht nur die Arztfreiheit aufhebt, sondern auch dem Wunsch vieler Patienten entgegenläuft", so Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV. „Immerhin 72 Prozent der Befragten sagen, dass sie nicht zu irgendeinem, sondern zu ihrem Wunscharzt möchten. Eine zentrale Terminservicestelle kann solche Wünsche jedoch nicht berücksichtigen." 

Wer jedoch auf dieses Prinzip vertraut, findet möglicherweise schon jetzt bei der eigenen gesetzlichen Krankenkasse Hilfe, denn einige bieten diesen Service längst an. 

Wunschtermin dank Hausarzt

Eine Alternative bietet der Weg über den Hausarzt oder die Hausärztin. Wenn jemand aus der Praxis bei einem Facharzt oder einer Fachärztin anruft, gelingt die Vereinbarung eines zeitnahen Termins eher. Vor allem, wenn auf die Dringlichkeit des Falles hingewiesen wird. Es lohnt sich also die weitaus kürzere Wartezeit auf einen Termin beim Hausarzt in Kauf zu nehmen, um so früher die Fachärztin aufsuchen zu können.

Wartezeiten in Arztpraxen

Wenn endlich der Termin beim Facharzt oder der Fachärztin zustande gekommen ist, müssen Kranke oft ein weiteres Mal warten: nicht alle Arztpraxen haben ein gutes Zeitmanagement. Lange Wartezeiten trotz Termin sind die Folge. Werner M. Lamers ist Unternehmensberater für Arztpraxen und erklärt in der Deutschen Ärztezeitung, wie Praxen mit Hilfe einer Terminanalyse Wartezeiten verkürzen können.

Dass Notfälle und unvorhersehbare Fälle nicht in die Planung mit einbezogen werden, sieht er als größtes Problem an und rät zu einer genauen Analyse aller Termine. So lässt sich die durchschnittliche Anzahl von Notfällen erheben und feststellen, welche Art der Behandlung wie lange dauert. Auf Basis dessen und weiterer Parameter kann dann ein Plan erstellt werden, der dazu führt, dass auch Patienten und Patientinnen mit Termin nicht länger als 15 Minuten warten müssen.

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