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Was tun gegen Arachnophobie?



Angst vor Spinnen überwinden
Angst vor Spinnen überwinden

Viele Menschen leiden unter zwanghafter Angst vor Spinnen, im Fachjargon Arachnophobie genannt. Woher die Spinnenphobie kommen könnte, ab wann man von einer krankhaften Angst vor Spinnen spricht und wie man diese therapieren kann.  

Übermäßige Angst vor Spinnen ist ein weitverbreitetes Phänomen. Selbst die gewöhnliche Hausspinne an der Zimmerdecke kann bei ausgeprägter Angst vor Spinnen Panikattacken und Schweißausbrüche verursachen. Die Ursachen der weitverbreiteten Angst sind bis heute ungeklärt, auch wenn Forscher immer wieder neue Theorien dazu aufstellen.

Ab wann spricht man von einer Arachnophobie?

Viele Menschen haben Angst vor Spinnen oder finden diese eklig. Doch nicht immer spricht man gleich von einer krankhaften Arachnophobie.

Erst wenn der Alltag durch die Angst vor Spinnen erheblich eingeschränkt wird, geht man von einer Phobie aus. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn Sie sich wegen der Angst vor Spinnen nicht mehr in den Keller trauen, oder ein Waldspaziergang nicht mehr möglich ist. 

In Europa ist die Arachnophobie weit verbreitet, obwohl es gerade hier kaum giftige Spinnenarten gibt. Echte Arachnophobiker reagieren mit irrational heftiger Angst auf Spinnen. Selbst der Gedanke an eine Spinne kann Schweißausbrüche, Herzrasen und Schwindel auslösen. Manchen Phobikern ist es nicht einmal möglich, eine Zeitschrift zu berühren, in der eine Spinne abgebildet ist. Ein normaler Umgang mit dieser Zeitung ist dann nicht mehr möglich. Diese muss schnellstmöglich aus dem Haus geschafft und entsorgt werden.  

Woher kommt die Arachnophobie?

Es gibt viele Erklärungen, woher die krankhafte Angst vor Spinnen kommt. Eine Theorie besagt, dass die Arachnophobie evolutionäre Gründe habe. Demzufolge haben wir heute noch Angst vor Spinnen, weil unsere Vorfahren in grauer Vorzeit gelernt haben, sich vor giftigen Spinnen zu schützen, indem sie sie aus Angst gemieden haben. Demnach müssten wir allerdings ebenso viel Angst vor Bienen und Wespen haben, was in der Regel aber nicht der Fall ist. Eine weitere Theorie geht davon aus, dass Spinnenangst vor allen Dingen durch die Unvorhersehbarkeit der Bewegungen der Spinne ausgelöst wird, die sich schnell und meist geräuschlos bewegen können. Was aber wiederrum nicht erklärt, warum die Angst vor anderen Insekten tendenziell geringer ist. Manche Forscher sind auch der Meinung, dass Arachnophobie kulturell erlernt wird. Wenn also beispielsweise das Kleinkind die angeekelte Reaktion der Eltern auf eine Spinne beobachtet, werden die Kinder es den Eltern als Erwachsene gleichtun und „erlernen“ somit die Arachnophobie erst. Woher diese Angst ursprünglich kommt, ist damit aber ebenfalls nicht geklärt.

Therapiemöglichkeiten einer Arachnophobie

Falls also die Angst vor Spinnen Ihren Alltag erheblich einschränkt, sollten Sie über eine Therapie nachdenken. Psychologen empfehlen die sogenannte „Konfrontationstherapie“, bei der die Spinnenphobiker langsam an einen gesunden Umgang mit den Tieren herangeführt werden sollen. Bei dieser Therapieform werden dem Patienten anfangs Bilder oder Videos einer Spinne gezeigt, bis hin zum Aufenthalt in einem Raum gemeinsam mit einer Spinne. Zum Abschluss der Therapie kann es sogar zu einer Berührung mit dem Tier kommen. Dabei sollten Sie keine Angst vor einer radikalen Schocktherapie haben: Diese wird von vielen Psychologen generell abgelehnt. Bei besonders ausgeprägter Arachnophobie kann auch eine Hypnosetherapie helfen. Hier soll die Verknüpfung von negativen Gefühlen beim Anblick einer Spinne gelöst werden. Bei erfolgreichem Abschluss der Therapie sollte es also möglich sein, eine Spinne emotionslos betrachten zu können. 

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