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Weihnachten: Kräuter räuchern wie in alten Ritualen



Wer an Weihnachten Kräuter räuchert, folgt einer Jahrhunderte alten Tradition.
Wer an Weihnachten Kräuter räuchert, folgt einer Jahrhunderte alten Tradition.

Sie wollen entspannt in die Weihnachtszeit starten? Geräucherte Kräuter verbreiten in Ihrer Wohnung einen beruhigenden Duft. Ein wunderschönes Ritual!

Fast jeder zündet sich hier und da mal eine Kerze an. Das flackernde Lichtchen erzeugt eine schöne Atmosphäre und passt hervorragend zu einem romantischen Dinner for two. Wer die angenehme Gesellschaft von Kerzen schätzt, sollte es mal mit dem Räuchern von Kräutern versuchen.

Gezielte Manipulation durch Gerüche

Meist nehmen wir die Gerüche unserer Umgebung nur unbewusst war. Dies machen sich viele Unternehmen zunutze: Durch den gezielten Einsatz von künstlichen Gerüchen beeinflussen Supermärkte, Banken und andere Einrichtungen die Stimmung ihrer Kunden: Duftmarketing!

So versetzt beispielsweise die Firma Miele – ein traditioneller Hersteller von Haushaltselektronik – ihre Geräte mit einer dezenten Note. Dies soll die potentiellen Kunden emotionalisieren. Zudem wollen viele Unternehmen einen „corporate smell“ etablieren, um den Wiedererkennungswert ihrer Marke zu erhöhen.

Uraltes Weihnachtsritual: Raunächte

Die Rau-, Rauh- oder Rauchnächte kennt man bereits seit Jahrhunderten von Jahren. In der Zeit zwischen der Wintersonnenwende, dem 21.12., und dem Dreikönigstag, dem 06.12., war früher kein Haus vor dem Duft von Weihrauch und anderen geräucherten Kräutern sicher. Dies gilt zumindest für den europäischen Kulturraum.

Je nach Gegend zelebriert man zwischen 3 und 12 Raunächte zur Jahreswende, wobei die Thomasnacht (21. auf 22. Dezember), der Heilige Abend (24. auf 25. Dezember), Silvester (31. Dezember auf 01. Januar) sowie die Nacht zur Erscheinung des Herrn (05. auf 06. Januar) die wichtigsten Eckpfeiler des Rituals darstellen.

Die genaue Bedeutung der Tradition ist bis heute umstritten. Viele Menschen nutzen zu dieser Zeit geräucherte Kräuter, um böse Dämonen und Geister von ihrem Zuhause fern zu halten. Andere wiederum kennen die heiligen Nächte, um Kontakt mit Tieren herzustellen oder wahrzusagen. Das Krachmachen an Silvester ist Teil dieses uralten Rituals, um sich vor umherirrenden Unholden zu schützen.

Wer also gerne Traditionen pflegt und Angst vor bösen Dämonen hat, räuchert zwischen dem 21.12. und 06.01. Weihrauch und andere Kräuter. Mittlerweile ist das bezaubernde Ritual allerdings leider etwas in Vergessenheit geraten.

Kräuter räuchern für mehr Entspannung und Ruhe

Wer die Wirkung bestimmter Düfte auf den menschlichen Organismus kennt, kann diesen Effekt bewusst für die eigenen Zwecke verwenden. Geräucherte Kräuter eignen sich somit hervorragend, um die ganze Familie in weihnachtliche Stimmung zu versetzen und die aufgeregten Gemüter etwas zu besänftigen.

Baldrianwurzel wirkt entkrampfend und entspannend. Räuchern von Fenchel hingegen hilft in stressigen Situationen, da der Geruch besänftigt. Auch Kamillenblüten, die man sonst nur aus Teemischungen kennt, haben einen erdenden und ausgleichenden Effekt auf den Menschen. Wer noch etwas Thymian von der letzten Tomatensauce übrig hat, der räuchert das Kraut um körperlicher sowie geistiger Müdigkeit entgegenzuwirken.

Weihnachten: Kräuter räuchern zur Bescherung

Zur Weihnachtszeit schwelgt man vorzugsweise in Orangen-, Zimt und Tannendüften. Diese geräucherten Kräuter, Wurzeln und Schalen empfehlen wir zum Fest der Feste:

  • Tannennadeln
  • Orangenschalen (ungespritzt)
  • Weihrauch
  • Fichtenharz (gibt’s in der Apotheke)
  • Zitronengras
  • Zimtstangen
  • Nelken
  • Rosmarin
  • Anissamen
  • Vanilleschoten
  • Sandelholz
  • Mädesüß
  • Wermut
  • Lavendel

Natürlich kann sich jeder selbst seine eigene Kräutermischung zusammenstellen. Wer günstig an Weihnachten Kräuter räuchern möchte, begibt sich auf eigene Faust zur Suche in den Wald.

Herbst: Wildkräuter zum Räuchern selbst sammeln

Selbst im kalten Herbst findet man noch zahlreiche Wildkräuter, die sich zum Räuchern zuhause eignen. Dazu zählen:

  • Holunderbeeren und Holunderwurzeln
  • Mistelbeeren
  • Wacholderbeeren und Blätter
  • Wermut-Wurzeln
  • Goldnesseln
  • Nelkenwurz-Wurzeln
  • Gundermann

Kräuter räuchern mit Stövchen und Teelicht

Kräuter räuchern auf Kohle

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