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Wenn Staub krank macht – 4 Tipps für Allergiker



Wenn das eigene Zuhause zur Allergiker-Falle wird ...
Wenn das eigene Zuhause zur Allergiker-Falle wird ...

Husten, Schnupfen, Heiserkeit: Diese Symptome müssen nicht immer auf eine Erkältung hindeuten. Sie können auch allergische Reaktionen sein – und zwar ganzjährige. Denn Milben, Hausstaub und Co. lauern vor allem in den eigenen Wänden und plagen Allergiker immerfort. Mit ein paar Tipps lässt sich aber Linderung schaffen, so dass Sie auch Zuhause tief und gut durchatmen können.

Tatort Wohnung. Ob im Schlafzimmer oder in der Küche, Allergiker leben in ihrer eigenen Wohnung oftmals „gefährlich“. Das soll heißen: Betroffene Personen reagieren mit schniefender Nase, tränenden Augen oder gar asthmatischen Anfällen. Auch ein schlimmer Juckreiz ist nicht selten. Und wer hat Schuld?

„Vor allem im Hausstaub können sich viele Allergene ansammeln, angefangen bei Hausstaubmilben, Tierhaaren, Schimmelpilzsporen bis zu Pollen“, sagt Prof. Torsten Zuberbier von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF). Der Staub ist quasi überall: Auf dem Fußboden, in den Gardinen, Teppichen und im Bettzeug. „Aber auch Inhaltsstoffe von Innenraumfarben können sowohl die Haut als auch die Atemwege reizen und eine Allergie auslösen. Als Grundregel für Allergiker gilt: So gut es geht, den Kontakt mit dem Allergen meiden“, betont der Experte. Und so funktioniert es:

Allergiker Tipp Nr. 1

Besorgen Sie sich milbendichte Überzüge für Matratzen und Bettdecken.

„Für Hausstauballergiker sind Herbst und Winter besonders kritische Zeiten“, sagt Erhard Hackler von der Deutschen Haut- und Allergiehilfe. „Denn obwohl die meisten Hausstaubmilben durch die niedrige Luftfeuchtigkeit während der Heizperiode absterben, erhöht sich die Allergenbelastung.“ Und zwar aus diesem Grund:  Die Exkremente der Milben trocknen aus, zersetzen sich und werden schließlich als Feinstaub wieder aufgewirbelt.

Besonders hohe Allergen-Fallen sind Teppiche und Betten. „Darin sammeln sich Haare, Textilfasern, Federteilchen und auch abgestoßene Hautschuppen, von denen sich Hausstaubmilben hauptsächlich ernähren“, erläutert der Fachmann. Deshalb lohnt es sich, dass Allergiker in besondere Überzüge investieren. Und zwar in solche, durch die sich Milben und Co. nicht „durchfressen“ können. Die für Allergiker schädlichen Partikel aus Matratzen und Bettzeug gelangen so nicht mehr in die Atemluft. Ein weiterer Vorteil dieser milbendichten Überzüge: Sie kappen die Nahrungszufuhr des kleinen Getiers, da es nicht mehr an Hautschuppen o. ä. herankommt. „Um ihre volle Wirkung zu erzielen, sollten die Überzüge Matratzen und Bettwäsche von allen Seiten hermetisch umschließen“, betont Erhard Hackler. „Und waschbar sein.“

Allergiker Tipp Nr. 2

Bringen Sie an allen Türen und Fenstern Pollenschutzgitter an.

Damit es in den vier Wänden blütenpollenfrei bleibt, empfiehlt es sich, Schutzgitter an Türen und Fenster anzubringen. Diese gibt es in simplen Ausführungen: Entsprechend der Fenstergröße zuschneiden und mit einem Klebestreifen oder Klettverschluss im Fensterrahmen befestigen. „Wissenschaftlichen Studien zufolge wird das Eindringen von Pollen in den dahinterliegenden Raum durch solche Gitter im Durchschnitt um 90 Prozent verringert“, erläutert Hackler. Somit können Allergiker den Frühling und Sommer in ihr Zuhause hineinlassen – ohne dass sie von einer schlimmen Allergieattacke heimgesucht werden.  

Allergiker Tipp Nr. 3

Staubsauger mit Filter sind die bessere Wahl.

Staubsaugen ist ein elementarer Bestandteil der Hausarbeit, doch bei dieser Tätigkeit wird extrem viel Staub aufgewirbelt. Schlecht für den Allergiker. „Abhilfe versprechen Staubsauger mit Wasserfilter“, sagt Erhard Hackler. Die Luft, die angesaugt wird, gelangt nicht in einen Staubbeutel. Stattdessen wird sie in ein Wasserbad geleitet. Gleichzeitig wird sie weitgehend von Staubpartikeln gereinigt und angefeuchtet. Eine Alternative zu den Wasserstaubsaugern sind Saugroboter.

Allergiker Tipp Nr. 4

Wenn möglich allergikergeeignete Baustoffe verwenden.

„Aus manchen Baustoffen gasen Allergene aus“, erklärt Volker Neuert, Berater beim Bauherren-Schutzbund. Wer dagegen natürliche, nach Möglichkeit chemisch unbehandelte Baustoffe verwendet, dämmt das Risiko ein.  „Aber Vorsicht: Auch Naturmaterialien können Allergieauslöser enthalten, wie zum Beispiel Terpene in unbehandeltem Kiefernholz oder Caseine in Naturfarben.“ Auch und gerade im Innenbereich sollten Allergiker auf allergikergeeignete Putze, Lehm-und Kalkputze setzen.  „Bei Farben sollten nur Produkte verwendet werden, die auf ihre Allergikerfreundlichkeit geprüft wurden.“ Wer auf spezielle Prüfzeichen wie beispielswiese von natureplus, vom eco-Institut oder Blauer Engel sowie auf das ECARF-Siegel achtet, ist auf der sicheren, also allergikerfreundlichen Seite. 

(ssc, dpa/tmn)

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