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Wie gesund sind Kinder und Jugendliche?



Den meisten Kindern und Jugendlichen in Deutschland geht es gesundheitlich gut.
Den meisten Kindern und Jugendlichen in Deutschland geht es gut.

Das Robert Koch-Institut erhebt regelmäßig Daten von mehr als 12.000 Kindern und liefert so einen Überblick zu ihrer gesundheitlichen Situation.

Die Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KIGGS) ist eine Langzeitstudie des Robert Koch-Instituts, das nun umfangreiche Ergebnisse der ersten Folgeerhebung veröffentlicht hat. Mit Hilfe der Zahlen, die sich aus der Studie ergaben, die von 2009 bis 2012 durchgeführten wurden, und den Veränderungen seit der ersten Erhebung von 2003 bis 2006 können nicht nur Kernaussagen getroffen, sondern auch die Entwicklung der Gesundheitssituation von Kindern und Jugendlichen ausgemacht werden.

Wichtige Ergebnisse zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

Chronische Erkranungen
Rund 16 Prozent der Kinder und Jugendlichen haben eine chronische Erkrankung, durch die jedoch nur etwa ein Fünftel aller so eingeschränkt ist, dass er oder sie nicht die gleichen Dinge tun kann wie Kinder im selben Alter. Allergien zählen hier zu den häufigsten Erkrankungen, wobei 9,1 Prozent der Kinder von Heuschnupfen betroffen sind und 4,1 Prozent Asthma bronichale haben. Die Häufigkeit dieser beiden Erkrankungen ist seit der ersten Erhebung leicht angestiegen. Gesunken ist jedoch die Zahl der Kinder mit Neurodermitis, hiervon sind nur noch 6 Prozent betroffen.

Infektionskrankheiten
Aufgrund der veränderten Impfemfehlungen durch die Ständige Impfkommission (STIKO) sind weniger Kinder und Jugendliche an Windpocken und Keuchhusten erkrankt. Die Zahl der Masernerkrankungen ist jedoch weiterhin zu hoch. Die Zahlen zeigen also deutlich, dass Infektionskrankheiten reduziert werden können, wenn die Impfempfehlungen berücksichtigt werden. 

Unfälle
Eine der größten Gefahren für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland sind Unfallverletzungen. Innerhalb eines Jahres waren 15,5 Prozent von ihnen deshalb in ärztlicher Behandlung. Jungen sind hiervon häufiger betroffen als Mädchen.

Psyche
Bei zwanzig Prozent aller an der Studie teilnehmenden Kinder gab es Hinweise auf psychische Störungen. Die Häufigkeit dieser Erkrankungen hat sich seit der ersten Erhebeung nicht verändert. Eine Herausforderung und Belastung vor allem für die Kinder, aber auch ihre Familien und Freunde. Bei fünf Prozent der Kinder wurde eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) diagnostiziert. Auffällig ist, dass diese Erkrankung bei Familien mit niedriegem sozialen Status drei Mal häufiger diagnostiziert wird.

Nikotin
Aktuell rauchen 12 Prozent der 11- bis 17-Jährigen in Deutschland, 5,4 Prozent dieser Altersgruppe, wobei Jugendliche aus Familien mit einem niedrigen sozioökonomischen Status häufiger regelmäßig und täglich rauchen als Kinder aus Familien mit hohem sozioökonomischen Status. Erfreulicherweise hat sich die Rauchquote seit der ersten Erhebung jedoch halbiert. Ausschlaggebend für diesen Rückgang ist auf jeden Fall die gesundheitspolitische Aufklärung sowieso die Verbesserung des Nichtraucherschutzes.

Alkohol
Beinahe 16 Prozent der 11- bis 17-Jährigen trinken Alkohol und immerhin 11,5 Prozent der Jugendlichen betrinken sich rauschhaft. Dabei ist der Anteil an Jungen, die sich stark betrinken größer als der der Mädchen. Im Vergleich zur ersten Erhebung sind die Zahlen der trinkenden Kinder zwar zurückgegangen, jedoch nur von 62,8 auf 54,4 Prozent. 

Positives Résumé

„Nach Einschätzung der Eltern weisen 94 Prozent der Kinder und Jugendlichen einen sehr guten oder guten allgemeinen Gesundheitszustand auf." so Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts. Bei den auftretenden Krankheiten stünden dann vor allem chronische und lebensstilbedingte Erkrankungen und psychische Auffälligkeiten im Vordergrund. Besonders Kinder aus Familien mit niedrigem sozioökonomischen Status seien hier gefährdet.

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