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Wie nützlich ist eine Rotlichtlampe?



Rotlichtlampen im Haushalt
Kann das rote Licht helfen? (Foto: clipdealer)

Sollte eine Rotlichtlampe zum festen Bestand der Hausapotheke gehören? Ganz klares „Ja“ von meiner Seite! Sicherlich sollte da jeder „Patient“ seine eigenen Erfahrungen machen, doch in meinem Fall bin ich heilfroh über den kleinen warmen Infrarotlichtspender.

Leider gehöre ich zu den Menschen, die mehrmals im Jahr von einem fiesen Gerstenkorn heimgesucht werden. Das tut nicht nur höllisch weh, sondern sieht auch nicht schön aus. Eigentlich wage ich mich dann gar nicht mehr auf die Straße. Insbesondere wenn die Phase der Blau-Lila-Färbung losgeht, werfen mir die Leute mitleidige Blicke zu.

Rotlicht aufs Auge

Bei meiner ersten Gerstenkornerfahrung konsultierte ich einen Augenarzt, der mir erklärte, dass man da eigentlich nicht machen könne, außer abzuwarten, bis das heimtückische Hordeolum ausreift, aufplatzt und dann verschwindet. Das ist noch unangenehmer als es sich anhört und die Aussicht auf noch mehr Tage in „Begleitung“ war mir sozusagen ein Korn im Auge. Tatsächlich musste ich den Plagegeist über eine Woche ertragen.

Spätestens beim zweiten Befall, ein halbes Jahr später, begann ich, im Internet zu recherchieren. Die einzige Chance, den Heilungsprozess zu beschleunigen, hatte ich nur, indem ich das Gerstenkorn schneller zum Platzen bringen würde. Das ginge am besten durch konzentrierte Wärme. An dieser Stelle kommt die Rotlichtlampe ins Spiel. In der Drogerie erstand ich ein günstiges Modell und legte sofort los. Schnell merkte ich, dass Vorsicht beim Abstand zum Körper geboten ist, da es doch ziemlich warm werden kann. 30 bis 50 Zentimeter sollten es schon sein. Bei einer Behandlung im Bereich der Augen müssen diese auch unbedingt geschlossen bleiben! Für Kinder sind Schutzbrillen zu empfehlen.

Nachdem ich das erfolgreich geklärt hatte, genoss ich das sonnige Wärmegefühl im Gesicht. Ich gab mir über den Tag hinweg mehrmals kleine Dosen des Kurzurlaubs, konnte aber zunächst keine Veränderung feststellen. Am nächsten Morgen jedoch fühlte ich, dass der Druck deutlich nachgelassen hatte und auch die Schwellung zurückgegangen war. Ich konnte mein Auge auch wieder richtig öffnen. Schon sah ich hoffnungsvoll die Aussicht auf Mascara und Co. am Horizont aufschimmern und sollte nicht enttäuscht werden. Nach zwei Tagen Rotlichtbestrahlung zu je 3 Mal zehn Minuten hatte sich das Gerstenkorn fast vollständig verabschiedet und ich war schmerzfrei. 

Rotlichtlampe bei Sinusitis

Das blieb jedoch nicht der einzige Auftrag für meine Rotlichtheldin. Zwei bis vier Mal im Jahr fange ich mir eine Erkältung ein. Auch wenn die Beschwerden erträglich sind und ich in der Regel nach ein paar Tagen wieder fit bin, hat der Schnupfen manchmal Mühe, sich von mir zu trennen. Das mündet nicht nur in einem Massenverbrauch von Taschentüchern, sondern auch hin und wieder in einer Nasennebenhöhlen- oder Stirnhöhlenentzündung. Neben fleißigen Inhalationseinheiten, Nasenspülungen und literweise Tee, zog ich auf Empfehlung auch die Infrarot-Licht-Bestrahlung hinzu. Alles zusammen bewirkt ein schnelles Abfließen des Sekrets und somit zügige Beschwerdefreiheit. 

Rotlicht statt Medikamente

Das Wirkprinzip der Rotlichtlampe beruht auf Erwärmung des Gewebes, was zu einer Gefäßerweiterung und somit zu erhöhter Durchblutung des bestrahlten Körperteils führt.  Da die Wärme nur einige Millimeter tief ins Gewebe eindringt, ist eine Rotlichtbehandlung nicht für tiefer liegende Organe sinnvoll. Gelenke und Bindegewebe können jedoch erreicht werden. Typische Einsatzgebiete sind Muskel- und Gelenkbeschwerden aber auch Erkältungen, Mittelohrentzündungen und Hautkrankheiten, wie Akne.

Fazit: Eine Rotlichtlampe wertet den Haushaltsbestand deutlich auf und kann Heilungsprozesse spürbar unterstützen. In jedem Fall ist es gesünder, als sich immer nur auf Schmerzmittel oder andere Medikamente zu verlassen. Go for it!

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