• Überblick
    • Energie
    • Handwerker
    • Hausbau
    • Renovieren
    • Umbau
    • Überblick
    • Geschenkartikel
    • Haushaltswaren
    • Möbel
    • Überblick
    • Lagerung
    • Logistik
    • Makler
    • Überblick
    • Gartenbau
    • Gartenmöbel
    • Pflanzen
    • Teich
    • Überblick
    • Auto
    • Motorrad
    • Reparatur
    • Tuning

4 Tipps, auf die Mieter bei der Gartennutzung achten sollten



Gartennutzung inklusive: Das sollten Mieter wissen
Gartennutzung inklusive: Das sollten Mieter wissen

Mein Garten, dein Garten? Wie ist die Gartennutzung geregelt, wenn man zur Miete wohnt? 4 Tipps für Mieter und Vermieter.

Zu Hause im Grünen. Ein Garten bedeutet Glück, Idylle und Erholung – wenn man einen eigenen hat. Doch ein Garten muss auch gepflegt und gehegt werden. Aber wer kümmert sich um das Grün, wenn man zur Miete wohnt? Die Eigentümer oder die Mieter?

Bei Einfamilienhäusern ist die Frage meistens einfach und klar zu beantworten, denn in der Regel ist der Garten ebenso Mietgegenstand wie die Wohnräume. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber diese müssen dann im Mietvertrag schriftlich festgehalten sein – so der Deutsche Mieterbund (DMB) in Berlin. Bei Mehrfamilienhäusern ist der Sachverhalt dagegen anders. Sofern es einen Garten gibt, ist dieser nur mitvermietet, wenn diese Klausel ausdrücklich im Mietvertrag aufgeführt ist. Nachfolgend vier Punkte zum Thema Gartennutzung, auf die Mieter achten sollten.

#Gartennutzung: Wer trägt die Kosten?

Die Kosten für die Gartenpflege kann der Vermieter auf die Nebenkosten umschlagen, Voraussetzung ist eine Vereinbarung im Mietvertrag. Dazu gehören aber nicht die Ausgaben für die Gartengeräte, dies setzte das Landgericht Potsdam (Az.: 11 S 81/01) nach einem Urteil fest. Demnach sind nur die Kosten für die Garten-Instandhaltung auf die einzelnen Mietparteien umzulegen.

#Gartennutzung: Wer kümmert sich um die Pflege?

Laut Mietvertrag kann die Gartenpflege des Mietgartens zu Lasten des Mieters gehen. Das beinhaltet in den meisten Fällen nur einfache Arbeiten, die ohne große Kosten und Fachkenntnisse bewerkstelligt werden können – wie beispielsweise Rasen mähen, Laub beseitigen oder Unkraut jäten. Wenn der Vermieter eines Mehrfamilienhauses jedoch nur einem Mieter die Gartennutzung zugesprochen hat, so ist auch nur dieser für die Gartenpflege verantwortlich. Die anderen Mieter betrifft es nicht.

#Gartennutzung: Welche Ruhezeiten sind zu beachten?

Die Gartennutzung obliegt gewissen Regeln – im Klartext: Lärmende Arbeiten, wie Rasen mähen oder vertikutieren, sind an Sonn- und Feiertagen sowie Werktags zwischen 20:00 und 7:00 Uhr in Wohngebieten verboten. Geräte, wie beispielsweise Laubsauger oder-bläser, dürfen nur von Montag bis Samstag zwischen 9:00 und 13:00 sowie von 15:00 bis 17:00 Uhr benutzt werden.

#Gartennutzung: Wie darf ein Mietgarten gestaltet sein?

Grundsätzlich gilt: Der Mieter kann den Garten nach seinen eigenen Wünschen anlegen. Der Vermieter kann diesbezüglich keine Vorschriften machen, das gleiche gilt für die Gartenpflege. Das Landgericht Köln (Az.: 1 S 119/09) entschied, dass dem Vermieter kein Direktionsrecht obliegt. Dieses Urteil hat auch Bestand, wenn Mieter und Vermieter jeweils eine komplett andere Vorstellung von Gartengestaltung und -pflege haben. Wenn der Mieter eine Wiese mit Wildkräutern einem englischen Rasen bevorzugt, muss der Vermieter das wohl oder übel akzeptieren. 

(ssc, dpa/tmn)

Weitere themen

  • Körper
  • Mensch
  • Alternativmedizin
  • Versorgung
  • Leben
  • Mode
  • Schönheit
  • Genuss
  • Reisen
  • Technik
  • Bauen
  • Einrichten
  • Umzug
  • Garten
  • Mobilität
  • Recht
  • Geld
  • Behörden
  • Versicherungen
  • Steuern
  • Lebensweg
  • Freizeit
  • Arbeit
  • Bildung
  • Soziales
TOP SUCHBEGRIFFE