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Achtung Unwetter – ist Ihr Haus geschützt?



Achtung Unwetter! Auch die Sommermonate können Hausbesitzern gefährlich werden.
Achtung Unwetter! Auch die Sommermonate können Hausbesitzern gefährlich werden.

Jedes Jahr aufs Neue wird man in den Sommermonaten von starken Unwettern überrascht. Wenn Sturm, Starkregen und Überschwemmungen das Wetter bestimmen, müssen Hausbesitzer reagieren! Ist das Haus ausreichend geschützt?

Sie sind schwer vorherzusagen, kommen oft ganz plötzlich und häufen sich von Jahr zu Jahr: die Sommerunwetter. Laut Auswertung des Deutschen Wetterdienstes haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten Starkregen flächendeckend in Deutschland zugenommen. Und dabei ist Starkregen nicht einfach nur heftiger Regen, sondern eine Naturgewalt, die mit Flut- und Schlammwellen einherkommt, die zu Schäden in Millionenhöhe führen kann. Um dies zu vermeiden, müssen insbesondere Hausbesitzer ihr Eigentum vor schweren Unwetterschäden wappnen.

Achtung Unwetter: Planen

„Vor allem beim Neubau kann man von vornherein auf hochwassergerechtes Bauen achten“, rät Prof. Norbert Gebbeken von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. „Das ist nicht wesentlich teurer.“ Wer also vorausschauend ist, kann aufwendiges und teures Nachrüsten oft vermeiden.

Achtung Unwetter: Sichern

„Das Wasser sucht sich immer seinen Weg“, sagt Christoph Unger, Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn. „Mögliche Zutrittswege sind Fenster und Türöffnungen, aber auch Lichtschächte, Kellerfenster und Kellertüren. Der Klassiker ist der Rückstau aus dem Kanalnetz.“ Doch auch durch Öffnungen in den Außenwänden oder Bodenplatten dringt schnell Wasser ins Haus.

Dächer sind besonders durch starke Stürme gefährdet. Dabei muss beachtet werden: „Die größte Gefahr für ein Dach entsteht nicht durch den Winddruck, sondern durch den Windsog“, erklärt Udo Wirges, Bereichsleiter Technik beim Zentralverband Sanitär Heizung Klima in St. Augustin. „Metalldächer werden heute nach den neuen Vorschriften zur Windsogsicherung gebaut. Bei Ziegeldächern können Hausbesitzer zusätzlich Sturmklammern anbringen lassen“, so Wirges.

Achtung Unwetter: Außenaufbauten

Bei Unwettern werden als allererstes Außenaufbauten mitgerissen. Antennen, Satellitenschüsseln, Sonnenkollektoren – „aufgeständerte Kollektoren auf Flachdächern sind zusätzlich zu fixieren oder zu beschweren, wenn ihr Eigengewicht keine ausreichende Sicherung bietet“, erklärt Unger. „Kollektoren auf Schrägdächern verschraubt man am besten fest.“

Achtung Unwetter: Weiße Wanne

Die größte Gefahr für Keller und Untergeschosse sind natürlich die Hochwasser. Hier empfiehlt sich, auch bereits in der Bauphase, auf wasserundurchlässigen Beton zu setzen – die sogenannte weiße Wanne. „Die Premium-Lösung ist eine weiße Wanne, die ist sehr dicht", erklärt Prof. Gebbeken. Eine zusätzlicher Tipp: Werden Türen einen halben bis einen Meter über der Geländeoberkante angesetzt, braucht man zwar etwas höhere Eingangstreppen, aber das Wasser läuft nicht so leicht ins Haus

Achtung Unwetter: Rückstau

„Hausbesitzer haben die Pflicht, ihr Haus gegen rückstauendes Wasser aus dem Kanalnetz abzusichern“, so Wirges. Das setzt voraus, dass man die lokale Rückstauebene kennt, also die Grenze, bis zu der das Wasser bei Rückstau in einer Entwässerungsanlage ansteigen kann. Diese Daten erhält man bei der Kommune. Wird diese Grenze nicht erreicht, sollten Anlagen, wie zum Beispiel Toiletten oder Duschen, die sich in Kellern oder Untergeschossen befinden, zusätzlich gesichert werden. Das kann durch eine Abwasserhebeanlage oder Rückstauklappen erreicht werden.
(nr, dpa/tmn)

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