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Balkonhochbeet für Gemüse selbst bauen



Gesund essen mit Gemüse aus eigenem Anbau auf dem Balkon.
Gesund essen mit Gemüse aus eigenem Anbau auf dem Balkon.

Auf dem eigenen Balkon, der Terrasse oder im Hinterhof eigenes Gemüse ziehen? Das geht mit einem selbst gebauten Hochbeet ganz prima. Wir zeigen Ihnen, wie es funktioniert.

Urban Gardening: Übersetzt heißt das so viel, wie „In Städten Gärtnern“. Und zwar auf Balkonen, Terrassen, Hinterhöfen und Dachgärten. Bekennende Stadtmenschen haben ihren Weg gefunden, auf kleinstem Raum, inmitten ihrer Metropole eigenes Gemüse anzubauen.

Wo der Boden zum Gemüseanbau fehlt und Platz für einen typischen Garten nicht vorhanden ist, kommen Hochbeete zum Einsatz. Richtig gebaut und regelmäßig gepflegt bescheren sie den „Stadtgärtnern“ gesundes, selbst gezüchtetes Gemüse vom Frühling bis zum Beginn des Herbstes.

Das Hochbeet bietet eine rückenfreundliche und platzsparende Arbeitshöhe

Ein Balkonhochbeet zu bauen ist nicht allzu schwer, obwohl es etwas handwerkliches Geschick erfordert. Selbst ein Trog aus Ton oder alte Blumenkästen – auf einem Tisch stehend – können als Hochbeet dienen.

Der entscheidende Vorteil des Hochbeets ist zunächst die Arbeitshöhe. Gerade aufrecht stehend wird das Behältnis mit fruchtbarer Erde befüllt, bepflanzt und gegossen.

Erdbeeren können dank Hochbeet im Stehen geerntet werden.Die gesamte Pflege und das Ernten erfolgt rückenschonend in aufrechter Position. Man kann das Hochbeet in der persönlich angenehmsten Arbeitshöhe planen und ganz nach Platzverhältnissen, Ausstattung und Art bauen.

Im Handumdrehen lässt sich ein kleiner Biogarten schaffen, in dem Salat, Karotten, Radieschen, Erdbeeren oder Kräuter gedeihen.

Der Aufwand vom Bau des Hochbeets bis zur ersten Ernte erfordert den Einsatz von etwas Freizeit und ein wenig Geduld. Erfolgserlebnisse stellen sich schnell ein, denn die Pflanzen wachsen dank guter Garten- und Komposterde von Anfang an gut und gewährleisten in kurzer Zeit eine reiche Ernte. Die Wärme der Städte und das kleine Volumen des Hochbeets begünstigt rasches Wachstum.

Aufbau eines Balkonhochbeetes

Ein Balkonhochbeet benötigt einen Korpus für die Aufnahme der Erde. Dieser Korpus muss aber einen speziellen Ablauf besitzen, damit überschüssiges Wasser bei heftigen Regenfällen oder nach übermäßigem Gießen abfließen kann. Ideal wäre ein Ablaufschlauch, der sich bei Bedarf öffnen lässt. Auf diese Weise kann man das Wasser in einen Eimer leiten, ohne dass der Balkon durch die erdige Brühe verschmutzt wird.

Als unterste Schicht – und damit als Drainage – eignet sich besonders gut Blähton-Granulat, das mit einem Vlies abdeckt wird. Dadurch kann sich das Granulat nicht mit der Erde vermischen, wodurch es seine Wasser- und Luftaufnahmefähigkeit verlieren würde.

Darauf wird hochwertige Gartenerde eingefüllt, die mit Kompost vermischt wird. Fertiger Kompost ist in jedem Gartenmarkt oder in den örtlichen Recyclinghöfen erhältlich. Man kann auch mal bei Gartenvereinen am Stadtrand nachfragen, ob dort jemand ein wenig Kompost abgibt.

Korpus des Hochbeetes

Wer möchte, kann den Korpus selbst anfertigen. Eine Anleitung für eine Einfassung aus Natursteinen finden Sie hier. Und so bauen Sie einen Hochbeet-Korpus aus Holz:

Wer lieber den Korpus für ein Hochbeet fertig kaufen will, findet eine große Auswahl in jedem Bau- und Gartenmarkt oder in Online-Shops.

Materialien für den Korpus eines Hochbeetes

Die Auswahl an Materialien für einen Korpus ist groß. Je nach Geschmack, Kostenaufwand, Stil des Gartens oder des Balkons können für einen Korpus gewählt werden:

  • Holz
  • Natursteine
  • Rasterflorsteine und Rasengittersteine
  • Gabionen
  • Kokosmatten
  • Kunststoff
  • Aluminium
  • verzinkter oder rostender Stahl

Für Balkone, Terrassen und Hinterhöfe eignen sich besonders gut Tisch-Hochbeete aus Holz oder verzinktem Stahl. Besondere Akzente auf Terrasse oder Balkon lassen sich setzen, indem Hochbeete in alten Holztrögen, Schubkarren und Weinfässern anleget werden.

Darauf ist beim Anlegen eines Hochbeetes zu achten

Material des KorpusHolz eignet sich gut für den Korpus eines Hochbeets
Wenn eine Einfassung aus Holz gewählt wird, sollte das Holz unbehandelt sein. Sehr gut eignet sich Lärchenholz, da es dank seines hohen Harzanteils einen natürlichen Schutz gegen Feuchtigkeit aufweist und damit das ideale Holz für den Außenbereich ist.

Eine Einfassung aus Natursteinen benötigt immer ein Betonfundament.

Kokosmatten sind verrottungsfest, müssen aber alle vier Jahre ausgetauscht werden. Außerdem brauchen sie Halt durch ein Metallgestell oder Gabionen.

Ein Korpus aus Kunststoff ist leicht und robust. Er sollte aus witterungsbeständigem Recyclingkunststoff bestehen. Da er in einzelnen Modulen hergestellt wird, kann die Einfassung einfach und schnell aufgebaut werden. Es ist darauf zu achten, dass die Korpuswände ausreichend dick, vorzugsweise doppelwandig sind, damit das Hochbeet ausreichend Wärme speichern kann.

Hochbeete in einem Korpus aus Metall müssen im Sommer häufiger gegossen werden, da Metall die Wärme ins Innere des Beetes leitet. Dadurch trocknet die Erde schneller aus als z. B. bei einem Holzhochbeet. Deshalb sollte man das Metallhochbeet mit speziellen Isolierplatten auskleiden, entweder aus Polystyrolhartschaum oder vorzugsweise aus natürlichem Material, beispielsweise Stroh.

Hochbeetgröße
Höhe, Breite und Länge des Hochbeets hängt von Faktoren ab wie Platz, Erreichbarkeit und Verbrauchsmenge an Gemüse. Am besten an fertigen Hocheetkisten orientieren, die es zu kaufen gibt.

Standort des Hochbeets
Die meisten Pflanzen gedeihen auf einem Hochbeet am besten, wenn sie möglichst lange Sonnenlicht haben. Deshalb sollte man das Hochbeet am besten in Nord-Süd-Richtung ausrichten. Es ist vorher zu überlegen, welche Pflanzen welche Vorlieben haben (Sonne, Halbschatten). Danach richtet sich der optimale Standort für ein Hochbeet.

Bepflanzung des Hochbeets
Radieschen eignen sich besonders gut für ein HochbeetBei der Bepflanzung ist darauf zu achten, die auf den Samenpäckchen eingetragenen Hinweise zu berücksichtigen. Für Einsteiger empfiehlt es sich, mit wenigen Gemüsearten zu beginnen. Es bieten sich Radieschen, Blattsalat und Möhren an. Wer über einen längeren Zeitraum mehrere Gemüsesorten nacheinander anbauen möchte, kauft sich einen Ratgeber, den es im Buchhandel oder Online zu kaufen gibt.

Schädlinge
Schädlinge, wie Wühlmäuse oder Schnecken sind bei Balkonhochbeeten kaum zu befürchten. Ameisen können schon eher ein Problem werden. Sie legen gerne Blattlauskolonien an. Auch bauen sie ihre Straßen unterirdisch und heben dadurch die jungen Pflänzchen von unten an. Ameisen mögen den starken Geruch von einigen Kräutern wie Lavendel, Majoran und Thymian sowie von Zimtpulver nicht. Vorbeugend können also einige dieser stark riechenden Pflanzen gesetzt werden. Auch Backpulver vertreibt Ameisen.

Pflege
Ein Hochbeet trocknet viel schneller aus als ein Flachbeet. Deshalb sollte man die Pflanzen regelmäßig gießen und auch für eine Bewässerung während des Urlaubs sorgen. Nach ein paar Wochen ist zu prüfen, ob frische Erde aufzufüllen ist, da die Erde des Hochbeets im Laufe der Zeit absackt.

Grunderneuerung
Die Nährstoffe jeder Erde sind im Laufe der Zeit aufgebraucht und auch das Untermaterial der Drainageschicht verrottet einmal. Deshalb muss das Balkonhochbeet nach ein paar Jahren komplett neu aufgesetzt werden

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