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Bauernregeln im Juni 2017 – Schafskälte



Auch in 2017 könnte die Schafskälte wieder für einen Kälteeinbruch sorgen.
Auch in 2017 könnte die Schafskälte wieder für einen Kälteeinbruch sorgen.

Wir stellen Ihnen die traditionelle Bauernregel der Schafskälte vor und verraten Ihnen, wie dieser Herbsteinbruch mitten im Juni alljährlich entstehen kann. Außerdem erfahren Sie hier, wie die Schafskälte zu ihrem ungewöhnlichen Namen gekommen ist.

Obwohl die Temperaturen schon angenehm sommerlich sind, kann es auch in diesem Jahr wieder zur sogenannten Schafskälte kommen. Die Wahrscheinlichkeit liegt sogar bei knapp 90%, dass sich diese traditionelle Bauernregel auch in diesem Jahr wieder bewahrheiten wird. Warum Sie sich Mitte Juni vielleicht doch wieder warm anziehen sollten, lesen Sie hier.

Was ist die Schafskälte?

Bei der Schafskälte handelt es sich um einen unerwarteten Temperatursturz, der in Mitteleuropa jedes Jahr aufs Neue für herbstliches Wetter sorgen kann. Die Schafskälte kann im Zeitraum vom 4. bis zum 20. Juni auftreten. In 2017 ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich die Schafskälte um den 11. Juni bemerkbar macht. Dabei sind Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad leider nicht auszuschließen. 

Ob die traditionelle Bauernregel der Schafskälte in diesem Jahr aber auch tatsächlich eintritt, kann der Deutsche Wetterdienst erst rund eine Woche vorher bestimmen.

Wie entsteht die Schafskälte?

Der plötzliche Kälteeinbruch lässt sich meteorologisch erklären. Das Land erwärmt sich bis Mitte des Jahres schnell und sorgt so zunächst für sommerliche Temperaturen. Dahingegen braucht das Meer sehr viel länger, um sich zu erwärmen. Bei der Schafskälte strömt Mitte Juni kalte Meeresluft aus dem Norden nach Deutschland und Österreich, die auf die warme Landluft trifft. Dieses Aufeinandertreffen verursacht Luftdruckunterschiede, die sich in feuchtkaltem Wetter äußern. Die Luftdruckverteilung ähnelt dem des indischen Kontinents, weswegen die Schafskälte manchmal auch „europäischer Sommermonsun“ genannt wird.

Woher kommt die Bauernregel der Schafskälte?

Tatsächlich sind frierende Schafe für den Namen der Bauernregel verantwortlich. Denn traditionell wurde den Schafen bereits Mitte Juni die Wolle geschoren. Doch nachdem es immer wieder zu unerwarteten Kälteeinbrüchen gekommen war, wurde das Scheren kurzerhand auf Ende Juni verschoben. Denn vor allem für Jung- und Muttertiere konnte die Kälte lebensbedrohliche Folgen haben. Daher entschlossen sich die Schäfer dazu, zunächst die Schafskälte abzuwarten, bevor sie den Schafen die Wolle abnahmen. Diese alte Bauernregel hat die Zeit überdauert und ist heute noch bekannt.

Daher sollten auch Sie sich auf einen unerwarteten Kälteeinbruch mitten im Juni vorbereiten und Ihre Übergangsjacke bereithalten!  

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