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Bauernregeln im Mai 2017 – die Eisheiligen



Aufgepasst Hobbygärtner: Vorsicht vor den Eisheiligen!
Aufgepasst Hobbygärtner: Vorsicht vor den Eisheiligen!

Bauernregeln werden seit Jahrhunderten in Form von Spruchversen von Generation zu Generation weitergegeben. Wir stellen Ihnen die Eisheiligen vor und erklären, wie Hobbygärtner mithilfe dieser Regel ihre Saat schützen können und wie die Tradition der Bauernregel entstanden ist.

Eine der bekanntesten Bauernregeln sind die sogenannten Eisheiligen jedes Jahr im Mai. Diese Bauernregel ist jahrhundertealt und stammt aus einer Zeit, in der es natürlich noch keine Wettervorhersage gab. Daher behalfen sich die Bauern damals mit Wetterbeobachtungen, aus denen Sie entsprechende Bauernregeln ableiteten. Auf was Hobbygärtner in diesem Mai besonders achten sollten, lesen Sie hier.

Was sind die Eisheiligen und wann finden sie statt?

Die Eisheiligen finden 2017 vom 11.15. Mai statt. In diesem Zeitraum kann es noch einmal zu einem unerwarteten Wintereinbruch und Bodenfrost kommen, auch wenn das Wetter Ende April/Anfang Mai bereits mild und frühlingshaft war. Erst mit Ablauf der Eisheiligen sollten Gärtner daher mit der Aussaat kälteempfindlicher Pflanzen beginnen. Denn falls schon vor den Eisheiligen mit der Aussaat begonnen wurde, kann ein unerwarteter Kälteeinbruch diese wieder zunichtemachen. Deswegen gilt als Faustregel für Hobbygärtner: Besser erst die Eisheiligen abwarten. Sonst könnte die Saat durch die Kälte zerstört werden.

Woher kommt die Bauernregel der Eisheiligen?

Diese Bauernregel wurde schon zu Zeiten des julianischen Kalenders im Mittelalter befolgt. Mit dem Wechsel zu unserem heutigen, gregorianischen Kalender verschoben sich die Daten der Bauernregeln um 10 Tage nach hinten, sodass eigentlich auch die Eisheiligen dementsprechend umdatiert werden müssten. Tatsächlich werden aber auch noch heute die überlieferten Daten eins zu eins eingehalten und ohne Berücksichtigung der Verschiebung in den gregorianischen Kalender transportiert.

Mit den Eisheiligen wird an Bischöfe und Märtyrer aus dem 4. und 5. Jahrhundert erinnert. Dabei ist jeder Tag der Bauernregel einem anderen Heiligen gewidmet:

11. Mai – Mamertus

12. Mai – Pankratius

13. Mai – Servatius

14. Mai – Bonifatius

15. Mai – Sophie

Mit Ablauf der im Volksmund genannten „kalten Sophie“ am 15. Mai bleibt laut der Bauernregel das milde Frühlingswetter. Die Bauern des Mittelalters hielten sich strikt an diese Regel, damit die Saat nicht durch nächtlichen Bodenfrost zerstört werden konnte.

Also liebe Hobbygärtner: Halten auch Sie sich besser an die Bauernregel, um Frühlingsblumen und Gemüse vor einem überraschenden Wintereinbruch zu schützen!  

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