• Überblick
    • Energie
    • Handwerker
    • Hausbau
    • Renovieren
    • Umbau
    • Überblick
    • Geschenkartikel
    • Haushaltswaren
    • Möbel
    • Überblick
    • Lagerung
    • Logistik
    • Makler
    • Überblick
    • Gartenbau
    • Gartenmöbel
    • Pflanzen
    • Teich
    • Überblick
    • Auto
    • Motorrad
    • Reparatur
    • Tuning

Beim Hausbau Geld sparen: Aus Traum wird Wirklichkeit!



Vorher gut informieren, damit das Eigenheim nicht zur Kostenfalle wird.
Vorher gut informieren, damit das Eigenheim nicht zur Kostenfalle wird.

Keine Frage: Ein Haus zu bauen kostet viel Geld. Durch sorgfältige Planung und Vermeidung von Kostenfallen lassen sich jedoch mehrere zehntausend Euro sparen.

Wer nicht gerade ein Grundstück von der Oma geerbt hat, muss sich bereits bei der Suche nach einem passenden Baugrund Gedanken machen. In ländlichen Regionen sind zwar die Grundstückspreise niedriger, oft ist man dort jedoch auf ein Auto angewiesen, wenn Einkaufsmöglichkeiten, Schulen oder Kindergärten fehlen. Da lohnt es sich, die anfallenden Fahrtkosten – auch zum Arbeitsplatz – den Grundstücksmehrkosten in der Stadt gegenüber zu stellen. Alternative: Kirchen, Stiftungen und Kommunen bieten oft Erbbaugrundstücke an. Statt einem hohen Kaufpreis zahlt der Bauherr dann einen vertraglich festgelegten, jährlichen Erbbauzins. Tipp: Den Vertrag vorab von einem Notar prüfen lassen.

Baugutachten schützt vor bösen Überraschungen und Mehrkosten

Wichtig beim Thema Grundstückskauf ist auch die Bodenbeschaffenheit. Hier lauern versteckte Kosten, etwa, wenn das Grundwasser sehr hoch steht und schon beim Bau ständig Wasser aus der Baugrube abgepumpt werden muss. Ein Bodengutachten erstellen zu lassen, ist daher ratsam. Meist kümmert sich der Architekt darum, Adressen von Gutachtern finden sich aber auch im Internet. Zudem sollte vorab bei der zuständigen Gemeinde geklärt werden, ob das Grundstück bereits an Strom, Wasser und Kanalisation angeschlossen ist, um zusätzliche Erschließungskosten zu vermeiden.

Stein auf Stein oder Leichtbauweise?

Das Eigenheim sollte auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden.Massivhaus oder Fertighaus: Beide Bauweisen haben ihre Vor- und Nachteile. Für welche sich der Bauherr entscheidet, hängt letztlich von den Ansprüchen ab.

Ein Massivhaus kann individuell zusammen mit einem Architekten geplant werden, ist wertbeständig und auch im Nachhinein im Vergleich zum Fertighaus relativ kostengünstig aus- oder umbaufähig.

Ein Fertighaus in Holzbauständerweise dagegen ist schneller fertig, dadurch können gegebenenfalls Mietkosten eingespart werden.

Baukosten senken: Jeder Quadratmeter zählt

Sparen lässt sich bei beiden Varianten, indem der Bauherr – sofern er handwerklich begabt und willens ist – bestimmte Arbeiten selbst durchführt, zum Beispiel tapezieren oder Teppich verlegen. Auch eine kleine Wohnfläche wirkt sich positiv auf den Geldbeutel aus. Sie senkt nicht nur die Baukosten, sondern auch den Energiebedarf. Wolfgang Szubin vom Verband Wohneigentum empfiehlt 120 bis 140 Quadratmeter für eine vierköpfige Familie. Laut des Architekten besteht zudem großes Einsparpotenzial beim Keller: „Wer ihn weglässt, verringert die Baukosten um etwa 40.000 bis 50.000 Euro.“ Allerdings brauche es dann im Erdgeschoss einen kleinen – preislich günstigeren – Hausanschlussraum für die Heizungsanlage.

Die größte Kostenfalle ist jedoch das Bauunternehmen selbst. Der Verband privater Bauherren rät, den Bauvertrag bereits vor der Unterzeichnung von einem unabhängigen Bausachverständigen prüfen zu lassen, der besonders auf die Qualität der ausführenden Subunternehmer achtet.

(sf/dpa)

    Weitere themen

    • Körper
    • Mensch
    • Alternativmedizin
    • Versorgung
    • Leben
    • Mode
    • Schönheit
    • Genuss
    • Reisen
    • Technik
    • Bauen
    • Einrichten
    • Umzug
    • Garten
    • Mobilität
    • Recht
    • Geld
    • Behörden
    • Versicherungen
    • Steuern
    • Lebensweg
    • Freizeit
    • Arbeit
    • Bildung
    • Soziales
    TOP SUCHBEGRIFFE