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Denkmal umbauen und sanieren: So sahnen Bauherren Zuschüsse ab



Arbeiten an einen denkmalgeschützten Gebäude immer mit den Behörden abklären!
Arbeiten an einen denkmalgeschützten Gebäude immer mit den Behörden abklären!

Ein denkmalgeschütztes Gebäude umzubauen oder zu sanieren erfordert viel Geduld und finanzielle Rücklagen. So klappt’s mit dem Umbau vom Denkmal.

Das Wichtigste für den Umbau eines Denkmals ist die genaue Absprache vor und während der Baumaßnahmen mit den Behörden, wissen erfahrene Bauherren zu berichten. Das habe auch steuerliche Vorteile. Zentraler Ansprechpartner ist die untere Denkmalschutzbehörde, die bei der Kommune oder dem Kreis angesiedelt ist und meist im Bauamt ihren Sitz hat.
 


Segen von der Denkmalschutzbehörde

Die Denkmalschutzbehörde informiert die Bauherren darüber, ob und welche Teile eines Gebäudes unter Schutz stehen und welche Auflagen die Denkmalbesitzer zu erfüllen haben. Diese Vorgaben sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und in den jeweiligen Denkmalschutzgesetzen der deutschen Länder geregelt. Bauaufsicht und Denkmalschützer stimmen sich in der Regel ab.

Vom Bauantrag bis zum Umbau des Denkmals

Aktiver Denkmalschutz wird staatlich gefördertNiemals sollten Bauherren ohne vorherige Genehmigung Arbeiten an dem Denkmal vornehmen. Das kann Konsequenzen haben: Vom Baustopp bis hin zu saftigen Geldstrafen. Zeigt man sich von Anfang an im Sinne des Denkmalschutzes, reagieren die Behörden jedoch durchaus flexibel. Eva Reinhold-Postina vom Verband privater Bauherren (VPB) empfiehlt eine Vorabbesichtigung des Denkmals mit der Behörde.

Das beuge Konflikten vor und könne zu einem schneller genehmigten Bauantrag führen. Auch Kauf-Interessenten können sich so vorab über die Anforderungen informieren.

Maßgeblich ist dabei die Frage, in welchem Umfang Gebäudeteile unter Denkmalschutz stehen. „Beim kompletten Haus muss ich eventuell die Türklinke mit dem Denkmalschutz abstimmen“, so Reinhold-Postina. Handelt es sich dagegen um einzelne Teile wie die Fassade mit Balkon, können auch moderne Fenster möglich sein.

Staatliche Förderung und Steuervorteile bei Denkmal-Sanierungen

Tatsächlich werden Einzelmaßnahmen wie authentische Fenster, oder rekonstruierte Decken und Malereien vom Staat bezuschusst. Auch da kann die Denkmalschutzbehörde behilflich sein.

Bei der Pflicht zur energetischen Sanierung können Ausnahmen gemacht werden, wenn es darum geht, den ursprünglichen Charakter des Denkmals zu erhalten. Dann dürfen Eigentümer ihr Haus auch verkaufen oder vermieten, ohne den sonst üblichen Energieausweis vorzulegen.

Die KfW-Förderbank unterstützt indes die energetische Sanierung denkmalgeschützter Gebäude.
 


Das Finanzamt gewährt Denkmalbesitzern, die eine aufwendige Sanierung vornehmen, erhebliche Steuervorteile. Satte 9 Prozent der Kosten über zehn Jahre - also 90 Prozent - können abgeschrieben werden. Das gilt jedoch nur, wenn Eigentümer die denkmalgeschützte Immobilie selbst zu Wohnzwecken nutzen. Sobald verkauft, vermietet oder in dem Denkmal gearbeitet wird, ist es vorbei mit dem Steuerabzug. Wird ein saniertes Denkmal als Mietobjekt genutzt, können die Kosten komplett über zwölf Jahre verteilt abgeschrieben werden. Die Bescheinigungen fürs Finanzamt bekommen Bauherren auch von der Denkmalschutzbehörde.

(at, dpa/tmn)

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