• Überblick
    • Energie
    • Handwerker
    • Hausbau
    • Renovieren
    • Umbau
    • Überblick
    • Geschenkartikel
    • Haushaltswaren
    • Möbel
    • Überblick
    • Lagerung
    • Logistik
    • Makler
    • Überblick
    • Gartenbau
    • Gartenmöbel
    • Pflanzen
    • Teich
    • Überblick
    • Auto
    • Motorrad
    • Reparatur
    • Tuning

Der Elektrohype hat erst begonnen



Mit E-Bikes lassen sich fremde Städte schweißsfrei erkunden.
Mit E-Bikes lassen sich fremde Städte schweißsfrei erkunden.

Das Fahrrad steht längst unter Strom: E-Bikes erobern zunehmend die Straßen. Wir nehmen Elektrofahrräder mal genauer unter die Lupe!

Wer nach den Begriffen „E-Bike“ oder „Pedelec“ googelt, wird überhäuft mit Vergleichstests und Kaufangeboten: Ein klares Anzeichen dafür, dass elektrisch unterstützte Fahrräder einen großen Hype auslösen. Noch Ende der 90er Jahre hatten E-Bikes ein „Oma-Image“, sie waren außerdem klobig, träge, schwerfällig und von minderer Qualität. Einfach gesagt, sie waren uncool. Doch seit ca. 15 Jahren ist die Branche im Aufschwung: Startups und kleine Hersteller mischen den Markt auf und große Anbieter müssen auf die Veränderungen reagieren. Es wird ernst auf dem Pedelec-Markt, denn die Konkurrenz wächst ständig. Mittlerweile sind nicht nur ältere Damen und Herren auf ihren E-Bikes in den Städten zu beobachten, auch immer mehr jüngere und sportbegeisterte Menschen düsen durch die Häuserschluchten Berlins. Das E-Bike ist nicht nur cool, sondern mittlerweile sogar ein Lifestyleobjekt.


E-Bike oder Pedelec?

Bei der genauen Betrachtung von E-Bikes und Pedelecs wird der kleine aber feine Unterschied deutlich. E-Bikes nehmen dem Fahrer alles ab: Ein Knopfdruck genügt und das E-Bike beschleunigt, ein beherzterer Tritt in die Pedale ist nicht notwendig. Dagegen unterstützt ein Pedelec nur die Anstrengungen des Radlers. Daher ist für die Fahrt mit dem Pedelec kein Führerschein notwendig. Wer sich auf ein E-Bike schwingen will, muss nach der aktuellen Gesetzeslage mindestens einen Mofa-Führerschein mitbringen. Die meisten im Handel angebotenen E-Bikes gehören laut Gesetzt zur Kategorie der Pedelecs. Die Begriffe Pedelec und E-Bike werden in Deutschland jedoch oft synonym verwendet.

Vier Praktische Kauftipps

Beim Kauf von E-Bikes sollten Kunden auf vier wesentliche Punkte achten: Leistung, Gewicht, Reichweite und Akkuladezeit. Von der Motorleistung ist abhängig, wie viel Unterstützung der Radler bekommt. Tipp: Wer viel in bergigem Gelände unterwegs ist, sollte zu einem 500-Watt-Motor greifen. Weniger Gewicht und damit größere Reichweite bieten Fahrräder mit stabilen und leichten Rahmen: E-Bikes der neuen Generation wiegen teilweise weniger als zehn Kilogramm. Für mehr Reichweite sorgt außerdem ein leistungsstarker Akku. Klarer Sieger hier ist der Lithium-Ionen-Akku, der bis zu 60 km Reichweite erzielt. Bei den meisten E-Bikes kann der Akku entnommen und direkt an der Steckdose geladen werden. Da die Ladezeiten mit Intervallen von zwei bis neun Stunden stark variieren, sollte man bei der Wahl des E-Bikes die individuellen Bedürfnisse berücksichtigen. Somit kommen längere Ladezeiten nur dann in Frage, wenn man größere Pausen zwischen den einzelnen Fahrten einlegt.


Enorme Preisdifferenzen bei Elektrorädern

So unterschiedlich wie die Pedelecs selbst ist auch das Preissegment. Beim Discounter können Elektroräder schon für wenige Hundert Euro erstanden werden. Dagegen kann ein Designer-Pedelec schon mal über 9.500 Euro kosten. Beim letzten Vergleich der Stiftung Warentest konnten nur drei von zehn getesteten Modellen als „Gut“ eingestuft werden. Genauer hinschauen lohnt also, besonders in Anbetracht der Preisspanne. Einen finanziellen Vorteil hat die teure Anschaffung dennoch: Die Kosten für den Unterhalt bleiben im Rahmen.

Sparen fürs Klima

Privatpersonen können mit E-Bikes einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und Kosten sparen. Für 100 km fallen im Durchschnitt 0,20 bis 0,40 Euro für Strom an, selbstverständlich kommen Wartungskosten, wie z.B. ein regelmäßiger Austausch des Akkumulators oder Verschleißkosten, hinzu. Diese sind im Vergleich zu einem Auto oder Motorrad aber minimal. Ist der Strom für die E-Bikes und Pedelecs aus umweltfreundlichen Quellen gewonnen worden, dann ist eine zu 100% klimaneutrale Fortbewegung möglich. Immer mehr Hersteller versuchen ihre Produktion klimaneutral zu organisieren.

S steht für schnell

Wer noch einen Schritt weiter geht und ein S-Pedelec anschafft, braucht zusätzlich ein Kennzeichen, eine Haftpflichtversicherung, einen Führerschein und einen Helm: Schließlich erreichen S-Pedelecs bis zu 45 km / h. Allerdings können trainierte Radfahrer auch ohne elektrische Unterstützung höhere Geschwindigkeiten entwickeln.

Dienstleistungsunternehmen profitieren

Immer mehr Elektrofahrräder werden gewerblich genutzt, z.B. von der Deutschen Post, UPS, Lebensmittel-Lieferdiensten oder Fahrradkurieren. Damit können Mitarbeiter körperlich entlastet werden und die Effizienz wird deutlich gesteigert. Zeitgleich wird vorteilhaft an der Ökobilanz des Unternehmens gedreht


Fremde Städte erkunden

E-Bikes werden in fast allen größeren Städten Deutschlands zum Verleih bereitgestellt. Die Angebote reichen vom einfachen „E-Bike to go“ bis hin zu geführten Erkundungstouren. Bei vielen „to-go-Anbietern“ reicht eine Online-Registrierung oder ein Besuch im Shop aus, um die E-Bikes zu nutzen. Genauso können E-Bikes in vielen Urlaubsdestinationen z.B. in Wellnesshotels oder auf Kreuzfahrten gemietet werden, um Land und Leute kennen zu lernen. Das Modell des Car-Sharings wird auf E-Bikes übertragen, ist aber noch in der Testphase.

Die Reichweitenangaben entsprechen nicht Realität

Die Reichweite der Gefährte variiert sehr stark. Einige Hersteller werben mit Reichweiten von über 160 km. Ob diese Versprechen realistisch sind, müssen unabhängige Untersuchungen klären. Pauschal kann mit einem handelsüblichen Akku, einem durchschnittlichen Fahrergewicht und einer angemessenen Fahrweise eine Reichweite von 40 bis 60 km realisiert werden. Sie kann über Rekuperation der Bremsanlage oder mehr physische Anstrengung erhöht werden. Zudem haben das Gefälle, die Akkukapazität, die Witterung und die Effizienz der Antriebssysteme Einfluss auf die Reichweite.

Die Zukunft der Elektroräder

Die Leichtigkeit des Vorankommens und die Umweltfreundlichkeit haben Viele überzeugt. Diesen Trend wollen auch Automobilhersteller nutzen. Um die E-Bikes noch schneller zu machen, experimentieren sie mit neuen Antriebskonzepten und Standards aus der Automobilproduktion.

Weitere themen

  • Körper
  • Mensch
  • Alternativmedizin
  • Versorgung
  • Leben
  • Mode
  • Schönheit
  • Genuss
  • Reisen
  • Technik
  • Bauen
  • Einrichten
  • Umzug
  • Garten
  • Mobilität
  • Recht
  • Geld
  • Behörden
  • Versicherungen
  • Steuern
  • Lebensweg
  • Freizeit
  • Arbeit
  • Bildung
  • Soziales
TOP SUCHBEGRIFFE