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Die 5 schönsten Herbstblüher für Garten und Balkon



Auch im Herbst kann es im Garten noch durchaus bunt zugehen.
Auch im Herbst kann es im Garten noch durchaus bunt zugehen.

Schluss mit dem Herbstblues! Diese tollen Blumen bringen wieder mehr Farbe in den grauen Alltag. Entdecken Sie die Vielfalt der Herbstblüher.

Wenn es im Herbst die Blätter von den Bäumen regnet, nimmt der Sommer langsam Abschied. Doch manche Blumen legen jetzt erst richtig los. Vor allem im Staudenbeet geht es im Oktober hoch her.

Die bunten Blüten der Herbstblüher betören unsere Sinne mit herrlichen Farben und Düften. Denn bei Kälte und Nässe fühlen sie sich erst richtig wohl. Doch nicht jede Pflanze trumpft im Herbst nochmal voll auf. Hier finden Sie eine kurze Übersicht der tollsten Blumen für die Schmuddeltage.

1. Astern – Bringen Farbe ins Spiel

Astern gehören zur Familie der Korbblütler. Sie sind krautige Pflanzen und haben es gerne sonnig. Die meisten Astern blühen bis spät in den Oktober hinein. Die Winteraster öffnet sogar erst Ende Oktober ihre Blüten und bereichert mit ihren prächtigen Farben bis Ende November den Garten. Ihr Farbenspektrum reicht dabei von weiß, orange und pink bis hin zu kräftigen Blautönen.


Damit die Blumen im Herbst viel Kraft haben, benötigen die Astern im Sommer ausreichend Wasser. An heißen Tagen sollte man daher das Gießen nicht vergessen. Für die Herbstblüher gilt: Lieber alle paar Tage kräftig wässern anstatt jeden Tag ein bisschen. Wenn die Blätter ständig feucht sind, kann sich sehr schnell Mehltau entwickeln. Es empfiehlt sich daher, Astern von unten zu gießen.

Diese Sorten sind wunderschön und widerstandsfähig:

  • „Apollo“, „Niobe“, „Zwergenhimmel“, „Blauer Gletscher“ (Kissenastern)
  • „Dauerblau“, „Rosa Perle“, „Blütenmeer“ (Glattblatt-Astern)
  • „Herbstschnee“, „Violetta“, „Alma Pötschke“ (Raublatt-Astern)

2. Chrysanthemen – Vielblüher mit Stil

Chrysanthemen zählen ebenfalls zu den krautigen Korbblütlern. Die Herbstblumen, die auch Winterastern genannt werden, blühen bis in den November hinein. Sie bilden erst Ende September Knospen aus, die dann wiederum weitere 6 bis 8 Wochen zur Öffnung benötigen. Wenn die wunderschönen Herbstblüher nicht künstlich zurückgehalten werden, können sie im Garten eine Höhe von bis zu 1,5 Meter erreichen.


Auch sie mögen es gerne sonnig und nass. Daher sollte man auf einen südlichen Standort achten und die Stauden auch bei Regen regelmäßig gießen. Dies gilt vor allem dann, wenn die Chrysanthemen im Topf wurzeln. Die Blumen sollten im Idealfall in Intervallen gewässert werden. So kann das Wasser langsam einsickern und wirklich an die Wurzeln gelangen.

Die beliebtesten Sorten:

  • „Julchen“, „Poesie“ (weißblühende Chrysanthemen)

3. Dahlien – Unendlicher Formenreichtum

Auch die schönen Dahlien zählen zu den Herbstblühern. Sie blühen bis zum ersten Frost und kommen mit verhältnismäßig wenig Wasser aus. Die dicken Knollen der Pflanze speichern viel Feuchtigkeit und versorgen die Stängel so auch in Trockenperioden mit Lebenskraft.


Wie die meisten Herbstblüher mag es die Dahlie sonnig und windgeschützt. Es ist zudem wichtig, Verblühtes regelmäßig abzuzupfen, damit immer wieder Blüten nachkommen. Ansonsten steckt der Korbblütler seine ganze Kraft in die Ausbildung der Samen. Da Dahlien nicht winterhart sind, sollte man sie vor dem ersten Frost kräftig stutzen und ihre Knollen ausgraben. Diese sollten dann getrocknet und nebeneinander bis zum Frühjahr kühl und dunkel gelagert werden. Ab April setzt man die Herbstblüher dann wieder ein.

Wunderschöne Dahlien-Arten:

  • „Seerosen-Dahlie“, „Halskrausen-Dahlie“, „Kaktus-Dahlie“, „Scharlach-Dahlie“

4. Erika – Herbstblüher für alle Lagen

Nicht nur als Grabschmuck ist die Erika bekannt. Das Heidekraut ist der absolute Allrounder unter den Herstblühern. Sie gibt es in allen möglichen Farben und ist selbst für die rauen Wintermonate gerüstet. Manche verwenden Erika gar als Heilpflanze. Sie hilft gegen Husten, Fieber und Entzündungen.

Erika fühlt sich sowohl an sonnigen als auch an halb-schattigen Standorten pudelwohl. Generell gilt: Je sonniger, desto besser. Wo es dunkel und sehr schattig ist, muss der Blumenliebhaber aber mit schmächtigen Pflänzchen und wenigen Blüten rechnen. Heidekraut liebt lockere, humose Böden, die leicht sandig sind. Die Blütezeit ist je nach Sorte sehr unterschiedlich. Damit die Erika nicht austrocknet, empfiehlt sich eine schöne Mulchschicht aus Laub oder Grünschnitt sowie regelmäßiges Wässern.


Kleiner Tipp: Wer Erika zusammen mit Alpenveilchen pflanzt, darf sich an dem auffallenden Kontrast zwischen kleinen Blütchen auf der einen und großen, prächtigen Blüten auf der anderen Seite freuen.

5. Fetthenne – Schönheit ohne Ansprüche

An dicke Hühner erinnern die Blüten der Pflanze nun wirklich nicht. Ihren Namen hat sie vielmehr von den dicken Blättern, die dem Gewächs, das auch Mauerpfeffer genannt wird, als Wasserspeicher dienen. Ihre flachen Blütendolden machen sich in wirklich jedem Garten hervorragend. Das Beste daran: Die Fetthenne bedarf fast keiner Pflege. Je weniger Stickstoff sich im Boden befindet, desto besser. Die Devise lautet daher: Finger weg vom Dünger!


Vor allem bei den hohen Sedum-Arten des Herbstblühers sollte darauf geachtet werden, die Ziervariante der Fetthenne zu meiden. Diese sind meist verweichlicht und kommen nur in den seltensten Fällen gut durch den Winter. Am besten lässt man sich in der Gärtnerei die Freilandware zeigen. In Deutschland sind übrigens mehr als 500 verschiedene Arten der Fetthenne bekannt.

Hier einige tolle Sorten der Fetthenne:

  • „Carmen“, „Herbstfreude“, „Abbeydore“, „Karfunkelstein (Hohe Fetthennen)
  • „Adolphi“, „Bellum“ (Flache Fetthennen)

Für alle Herbstblüher gilt: Bitte mulchen! Damit der Boden der feuchtigkeitsliebenden Pflanzen nicht austrocknet, sollte immer eine dünne Schicht aus Grünschnitt, gehäckselten Zweigen oder Laub aufgetragen werden. Diese wirkt wie eine Schutzhülle, die die tollen Blumen auch bei kälteren Temperaturen schön warm hält.

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