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Fahrsicherheitstraining: Viele tödliche Motorradunfälle sind vermeidbar!



Für mehr als die Hälfte aller Motorradunfälle ist allein der Fahrer verantwortlich.
Für mehr als die Hälfte aller Motorradunfälle ist allein der Fahrer verantwortlich.

Motorradfahren will gelernt sein – nicht in der Fahrschule, sondern bei einem Fahrsicherheitstraining. Hier übt man, Grenzen beim Biken richtig einzuschätzen und Risiken zu minimieren. Es gibt jedoch noch weitere  Gründe für ein Training.

„Nur wer seine Grenzen kennt, weiß, wann er sie überschreitet.“ Dieses Zitat von Rupert Schützbach sollten Motorradfahrer stet’s im Kopf haben. In der Tat ist und bleibt Motorradfahren trotz moderner Sicherheitssysteme und schützender Bekleidung ein risikobehaftetes Fahrvergnügen.

Studien belegen, dass Unfälle, in die Motorradfahrer verwickelt sind, meist von diesen selbst verursacht wurden. 58 Prozent der Fahrer waren laut Unfallforschung der Versicherer (UDV) für Alleinunfälle ohne weitere Beteiligte verantwortlich.

Steigende Unfallzahlen

Grund genug, als aktiver Biker was für die eigene Sicherheit zu tun. Das gilt für alle Fahrer. Ob Einsteiger, erfahrener Mittvierziger oder Wiedereinsteiger. Fahrsicherheitstrainings sind keine langweiligen Einheitsveranstaltungen mehr, sondern auf das Wissen der Fahrer zugeschnittene Trainings. Ein weiterer Grund ein Training zu absolvieren sind steigende Unfallzahlen mit Motorradbeteiligung.  In 2014 gab es 45.500 Unfälle mit 675 Toten. Das sind 10 Prozent mehr, als in 2013. Fahrsicherheitstrainings helfen die Unfallzahlen mit Todesfolge zu reduzieren.

Wichtiger Erfahrungsaustausch

Viele Biker denken beim Thema Sicherheitstraining vielleicht zuerst daran, ihr fahrerisches Können zu verbessern. Also das richtige Bremsen oder das bestmögliche Anfahren von Kurven. Doch die Trainings sind weit mehr, als reine Fahrtrainings. Es gibt Erfahrungsaustusch und Gespräche unter den Fahrern und natürlich Tipps und Ratschläge der Trainer.

Trainings helfen Sturzängste zu überwinden

Die perfekte Schräglage des Motorrads kann trainiert werden.Es wird beispielsweise der Umgang mit der Angst nach einem Sturz besprochen. Nicht wenige Biker trauen sich nach einen Unfall nicht gleich wieder aufs Bike und brauchen den Rat vom Betroffenen, die ihre Angst bereits überwunden haben. Mithilfe des Sicherheitstrainings lassen sich Vertrauen zu sich selbst und zu seinem Bike zurückgewinnen. Ein Sturz mit dem Motorrad muss gar nicht mal durch zu hohe Geschwindigkeit oder generell durch zu risikoreiches Fahren verursacht werden.  Oft sind es unbewusste Fahrfehler, die erst durch ein Sicherheitstraining offensichtlich werden.

Wer einmal mit dem Schräglagentrainer gefahren ist, wird einiges lernen über die beste Sitzposition oder die maximal fahrbare Schräglage des Motorrads. Allein damit kann schon sehr viel Zutrauen in das eigene fahrerische Können zurück- bzw. gewonnen werden.

Fahrstil perfektionieren

Diejenigen Motorradfahrer, die glauben sicher zu fahren und auf ein Fahrtraining verzichten zu können, werden nicht selten eines besseren belehrt, wenn sie doch eins mitmachen. Die Investition in die eigene Sicherheit lohnt sich allein schon deshalb, um seinen Fahrstil zu perfektionieren und sich Feedback geben zu lassen. Auch die nichtfahrenden Familienmitglieder werden beruhigter sein, wenn ein Sicherheitstraining durchgeführt wird. Ist ganz nebenbei gesagt auch eine sinnvolle Geschenkidee.


ADAC erste Adresse für Motorrad-Sicherheitstraining

Wer sich für ein Motorrad-Fahrsicherheitstraining interessiert, schaut in den Fahrsicherheitszentren des ADAC vorbei. Sie gibt es in Berlin/Brandenburg, in Lüneburg und in Südbayern an mehreren Standorten. Andere Institutionen, die Trainings anbieten sind die Deutsche Verkehrswacht e.V. sowie der ACE e.V. Auch der TÜV bietet an verschiedenen Standorten Sicherheitstrainings an. Übrigens: Der ADAC hat auch Motorradtrainings nur für Frauen im Angebot.

Sicher mit dem Motorrad durch Herbst und Winter

Der Herbst steht bereits vor der Tür – und mit ihm Nässe, Kälte und eine noch höhere Unfallgefahr. Der Erfahrungsaustausch ist für jene Biker, die trotzdem unterwegs sind, besonders wichtig: Welches sind die besten Reifen? Wie bremse ich richtig oder welches Zubehör macht Sinn? Diese und weitere Fragen können am  besten unter Gleichgesinnten während eines Trainings diskutiert werden. Mittlerweile gibt es auch etliche private Websites und Blogs, in denen Erfahrungen für das Biken im Winter gegeben werden.

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