• Überblick
    • Energie
    • Handwerker
    • Hausbau
    • Renovieren
    • Umbau
    • Überblick
    • Geschenkartikel
    • Haushaltswaren
    • Möbel
    • Überblick
    • Lagerung
    • Logistik
    • Makler
    • Überblick
    • Gartenbau
    • Gartenmöbel
    • Pflanzen
    • Teich
    • Überblick
    • Auto
    • Motorrad
    • Reparatur
    • Tuning

Faktencheck Kindersitz



Sicherheit ist das A & O: Was müssen Eltern beim Kauf des Kindersitzes beachten?
Sicherheit ist das A & O: Was müssen Eltern beim Kauf des Kindersitzes beachten?

Wenn es um Kindersitze geht, ist Eltern das Beste gerade gut genug. Doch was genau gewährleistet die Sicherheit?

Neben dem Kinderwagen ist der Autokindersitz der wichtigste Kauf aller Eltern. Neben Komfort, einfacher Handhabung und Schadstoffarmut ist die Sicherheit der entscheidende Faktor für die Wahl eines Kindersitzes. Ob diese Punkte beim Wunschkandidat 100 %-ig erfüllt sind, kann der Otto Normalverbraucher meist schlecht einschätzen. „Grundsätzlich sind alle Kindersitze auf dem deutschen Markt zulassungspflichtig und unterliegen einer sogenannten ECE-Norm“, erklärt Lothar Wech, Experte für Fahrzeugsicherheit von der Technischen Hochschule Ingolstadt.

Faktencheck Kindersitz: Die ECE-Regelung

Die ECE- Regelungen beschreiben die einheitlichen technischen Vorschriften für Teile, die in Radfahrzeuge eingebaut werden können. Auf den Sitzen wird auf einem orangefarbenen, rechteckigen Label darauf hingewiesen, um welche ECE-Kennung es sich handelt. Ältere Kinderrückhaltesysteme tragen die Kennung ECE-R 44. Bei den neueren, verbesserten Modellen ist es die ECE-R 129.

„Sitze mit dieser Kennung mussten härteren Anforderungen standhalten und wurden einem zusätzlichen Seitenaufpralltest unterzogen“, so Wech. Die Label geben zusätzlich Auskunft darüber, welches Gewicht und welche Größe das Kind haben darf oder sollte. Die ECE-R 44- Sitze richten sich nach dem Gewicht und die ECE-R 129 nach der Größe. „Letzteres ist vor allem sinnvoll, weil die Gurte so besser sitzen“, erklärt Wech. „Denn ob ein Kind dick oder dünn ist, hat weniger Auswirkungen auf den Sitz des Gurtes als die Körpergröße.“

Faktencheck Kindersitz: Probieren geht über Studieren

Bei aktuellen Studien der Stiftung Warentest hat man bei zwei von 37 Kindersitzen, ein krebserregendes Flammschutzmittel entdeckt. Das Gurtsystem eines anderen Sitzes hätte im Falle eines Unfalls, Organe schädigen können. Bei einem weiteren Rückhaltesystem flog der Testdummy fast aus dem Sitz.

Wichtig: „Vor dem Kauf sollten Sie den Kindersitz im eigenen Fahrzeug ausprobieren, denn nicht jedes Produkt passt optimal in jedes Auto“, sagt Clemens Hirschfeld, Redakteur der Zeitschrift Auto, Motor und Sport. Am besten ist es, den Sitz in einem Fachgeschäft zu testen. Eltern sollten sich verschiedene Modelle zeigen und deren jeweilige Eigenschaften erklären lassen. Das Kind sollte den Autositz auch gleich ausprobieren dürfen: „Denn nur, wenn sich die Kleinen im Sitz wohlfühlen, werden sie auch über einen längeren Zeitraum quengelfrei darin sitzen bleiben", sagt Hirschfeld.

Faktencheck Kindersitz: Second Hand kaufen?

Autokindersitze liegen bei Modellen bis 13 Kilogramm in einem Preissegment von 150 bis 500 Euro. Bei einem Gewicht ab neun Kilogramm findet man neue Sitze ab 260 bis 320 Euro. Gerade bei den neuen, hochpreisigen Sitzen liegt der Kauf aus zweiter Hand nahe. Das sollten Eltern aber vermeiden, denn es lässt sich bei Second Hand Ware nie eindeutig nachvollziehen, ob der Kindersitz nicht doch bei einem Unfall beschädigt wurde.

Eine Kindersitzerhöhung, der sogenannte Booster, ist für Kinder von sechs bis zwölf Jahren gedacht. Durch die Erhöhung sitzt der Gurt besser am Körper des Kindes, doch einen ausreichenden Schutz bietet sie nicht. Denn bei einem Seitenaufprall würde das Kind, ohne den Schutz der Kindersitz-Seitenwand, ungebremst gegen die Autoscheibe knallen. Solange es geht, sollte man also einen kompletten Autokindersitz benutzen.

(nr, dpa/tmn)

Weitere themen

  • Körper
  • Mensch
  • Alternativmedizin
  • Versorgung
  • Leben
  • Mode
  • Schönheit
  • Genuss
  • Reisen
  • Technik
  • Bauen
  • Einrichten
  • Umzug
  • Garten
  • Mobilität
  • Recht
  • Geld
  • Behörden
  • Versicherungen
  • Steuern
  • Lebensweg
  • Freizeit
  • Arbeit
  • Bildung
  • Soziales
TOP SUCHBEGRIFFE