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Fürs Alter bauen: Tipps für Bauherren über 50



Im Alter möchten Menschen lieber etwas übersichtlicher wohnen.
Im Alter möchten Menschen lieber etwas übersichtlicher wohnen.

Die Kinder sind aus dem Haus – das nun vielleicht viel zu groß ist und unnötig viel Arbeit macht. Genau die richtige Zeit, um über ein kleineres Zuhause fürs Alter nachzudenken: Was Bauherren mit 50 plus bei der Planung beachten sollten.

Normalerweise baut man in seinem Leben nur einmal ein Haus. Warum also mit über 50 nochmal bauen? Die Antwort ist einfach: Viele wollen in diesem Alter ein Domizil haben, das den Ansprüchen des dritten Lebensabschnitts perfekt gerecht wird. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass diese Immobilien einen guten Wiederverkaufswert besitzen. Die besten Tipps zur Planung:

Mit über 50 im Zentrum des Geschehens


Familien mit Kindern bevorzugen es, ihren Lebensmittelpunkt außerhalb von Städten zu suchen. Ältere Menschen hingegen suchen oft den Trubel. Lebendige Wohnumfelder sind meist deren erste Wahl. Maria Böhmer von der Beratungsstelle Barrierefreiheit der Bayerischen Architektenkammer weiß warum. Sie hat die Erfahrung gemacht, dass eine gute Verkehrsanbindung, Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten, Kultur und ein angenehmes soziales Miteinander der Generation 50 plus besonders wichtig sind. Das liege auch an der Tatsache, dass Menschen mit zunehmendem Alter mehr Zeit zu Hause und in ihrem unmittelbaren Umfeld verbrächten.

Im Alter klein aber fein wohnen

Wenn nur noch zwei Menschen in einem Haushalt leben, ist der Raumanspruch deutlich kleiner. Da müssen es dann keine 150 oder 200 Quadratmeter mehr sein. Laut Maria Böhmer reichen älteren Lebensgemeinschaften oft maximal 100 Quadratmeter oder weniger zu ihrem Glück. Dabei sollte man aber immer die jeweilige Lebenssituation bei der Planung eines Domizils im Auge haben. Ist ein Gästezimmer nötig, ein zweites Schlafzimmer – oder Rückzugsmöglichkeiten wie beispielsweise ein Lesezimmer? Diese Fragen müssten beim Hausbau im Alter „im Vorfeld geklärt werden“, rät die Wohnberaterin.

Einliegerwohnung fürs Wohnen im Alter

Eine Einliegerwohnung kann ein guter Zuschuss zur Rente sein.Sind die baulichen und finanziellen Voraussetzungen gegeben, sollten Eigenheimbesitzer über 50 auch über eine Einliegerwohnung nachdenken.

Frank Leyhausen von der Deutschen Seniorenliga in Bonn erinnert dabei an den möglichen Fall, wenn Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter Unterstützung brauchen, dann „kann dort eine Pflegekraft wohnen“.

Natürlich lässt sich solch eine Einliegerwohnung auch vermieten und als zusätzliche Finanzquelle nutzen.

50 plus: Adieu Treppensteigen

Auch wenn man mit 50 Jahren noch Bäume ausreißen könnte, sollten Bauherren bei der Planung einer neuen Immobilie immer die Herausforderungen im Auge haben, die sich ihnen in vielleicht zwei oder drei Jahrzehnten stellen. Maria Böhmer mahnt, dass körperliche Aktivität im höheren Alter beschwerlich werden könne und empfiehlt daher „auf einer Ebene zu bauen, dann entfällt das Treppensteigen“. Wer deshalb auf einen Keller verzichtet, spart obendrein noch Geld. Der Wohnexpertin zufolge seien „Waschmaschine und Trockner ohnehin besser im Erdgeschoss aufgehoben“, weil sie so stufenlos erreicht werden könnten“. Christoph Windschief vom Bundesverband Deutscher Fertigbau hält daher den eingeschossigen Bungalow für ideal, der – aufgrund der fehlenden tragenden Wände – auch viel Freiraum bei der Grundriss-Gestaltung lasse.

Umzugsoptionen im Alterssitz einplanen

Wohnhäuser mit mehreren Geschossen können für den Hausbau im Alter jedoch ebenfalls interessant sein. Bei mehreren Etagen empfiehlt Frank Leyhausen, das Gebäude so zu planen, dass es im Bedarfsfall möglich sei, unkompliziert in die untere Etage zu ziehen. Dazu zähle etwa auch, dass in jedem Stockwerk ein vollwertiges Badezimmer vorhanden sei.


Um die Sturzgefahr so niedrig wie möglich zu halten, rät Frank Leyhausen beim Hausbau im Alter zu schnörkellosen und möglichst geraden Treppen, die auch die Möglichkeit bieten, Treppenlifte anzubringen. „Wendeltreppen bergen Sturzgefahren“, warnt der Berater der Deutschen Seniorenliga. Weitere Alternativen sind Personenaufzüge. Diese brauchen wenig Platz und können im Zweifelsfall sogar per Fernsteuerung bedient werden, um beispielsweise Gegenstände transportieren zu können.

(udm, dpa/tmn)

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