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Gefahrenquelle Herbst – Mit dem Auto sicher durch die nasse Jahreszeit



Gefahrenquelle Herbst – Mit dem Auto sicher durch die nasse Jahreszeit
Gefahrenquelle Herbst – Mit dem Auto sicher durch die nasse Jahreszeit

Der Herbst hat viele schöne Seiten – aber das Autofahren in dieser Jahreszeit birgt auch viele Gefahren. Experten geben Ratschläge, mit welchen Maßnahmen man mit dem Auto sicher durch die nasse Jahreszeit kommt.

Mit dem Herbst beginnt die Zeit der goldenen Monate. Doch die Natur beglückt uns nicht nur mit wunderschönen Blätterfarben, sondern birgt auch viele Gefahrenquellen: Regen, Nebel und rutschige Straßen. Profis geben Tipps, wie man den Risiken aus dem Weg gehen kann, um sicher mit dem Auto durch die nasse Jahreszeit zu kommen.

Mit dem kostenlose Beleuchtungs-Tests gegen die Gefahrenquelle Herbst

Sowohl Fahrer als auch Fahrzeug müssen auf Herbstmonate gut vorbereitet sein. In keiner anderen Jahreszeit ist es so wichtig, dass Reifen und Licht einwandfrei funktionieren. So haben Autofahrer im Oktober in Kfz-Werkstätten, Überwachungsstationen oder beim ADAC die Möglichkeit, die Beleuchtungsanlage kostenlos testen zu lassen. Erstmalig gibt es in diesem Jahr, im Rahmen einer bundesweiten Aktion für mehr Verkehrssicherheit, eine gebührenfreie ADAC-Expertenhotline zum Thema Licht.

Mit dem richtigen Fahrstil sicher durch die nasse Jahreszeit

Der Autocheck ist wichtig, aber nur die halbe Miete. Auch die Fahrer müssen sich umstellen. „Im Herbst ändern sich die Straßenverhältnisse stark. Laub in Verbindung mit Feuchtigkeit kann ähnlich glatt werden wie Schnee“, sagt Jürgen Bente vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat e. V. (DVR). „Viele Autofahrer passen auch bei Regen und Nebel ihren Fahrstil nicht an den Herbst an - das ist ein Fehler.“ sagt Bente. Bei Nebel liegt die Sichtweite nicht selten unter 50 Metern, da sollte ein Autofahrer nicht schneller als 50 km/h unterwegs sein. Wer seinen Fahrstil da nicht rechtzeitig anpasst, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.
Eine Lichtautomatik ist eine sehr praktische Sache, kann jedoch im Herbst auch zu kritischen Situationen führen. Sie kann nämlich nur zwischen hellem und dunklem Licht unterscheiden, nicht aber zwischen diffusem und klarem. Wird die Sicht also, z. B. durch Nebel beeinträchtigt, sollte man das Licht selbst einschalten und sich nicht auf die Automatik verlassen.

Die ewige Gefahrenquelle: Mangelnde Aufmerksamkeit

Eine weitere Gefahrenquelle beim Autofahren in der nassen Jahreszeit: Aquaplaning! Gunnar Beer vom ACE Auto Club Europa rät, im Herbst das Radio leiser zu drehen, denn so kann der Autofahrer Umgebungsgeräusche besser wahrnehmen. „Drohendes Aquaplaning lässt sich beispielsweise an Veränderungen der Motordrehzahl und der Wassergeräusche erkennen", sagt Beer.
Zu jeder Jahreszeit ein hohes Risiko: Mangelnde Aufmerksamkeit. Das Handy oder die Stulle haben beim Autofahren grundsätzlich nichts zu suchen, aber im Herbst und Winter müssen Autofahrer noch schneller reagieren können. Jede Ablenkung kann fatale Folgen haben.

Expertentipps für ein sicheres Autofahren in der nassen Jahreszeit:

  • Möglichst früh Licht einschalten.
  • Vorsicht vor Flüssen und bei Senken: Dort kann Regenwasser stehen und Aquaplaning verursachen.
  • In Tunneln und Unterführungen nach Starkregen sehr langsam fahren, um Wasserschlag zu verhindern. Sonst kann Wasser in den Ansaugtrakt des Motors laufen.
  • Auf Brücken von Landstraßen und Autobahn langsam fahren und auf Seitenwinde vorbereitet sein.
  • Erntezeit: Es fahren vermehrt Traktoren, Schlepper und Mähdrescher mit breiten Geräten auf Landstraßen. Überholen ist gefährlich, die Fahrbahn oft verschmutzt und rutschig. Kommt Regen dazu, entsteht dadurch das sogenannte "Bauernglatteis".
  • Bei Nebelbänken frühzeitig und kontrolliert abbremsen und den nachfolgenden Verkehr durch die Warnblinkanlage warnen.
  • Beleuchtungseinrichtung kontrollieren, defekte Lampen austauschen.
  • Scheinwerfer, Rück- und Nebelleuchten sowie Blinker regelmäßig putzen.
  • Scheibenwischer kontrollieren. Gegebenenfalls neue Wischerblätter einsetzen.
  • Luftdruck und Reifen kontrollieren. Sommerreifen sollten mindestens drei Millimeter Profil haben. Notfalls im Oktober schon auf Winterreifen wechseln. Die sollten mindestens vier Millimeter Profil haben.
  • Batterie und Bremsflüssigkeit checken lassen.

(nr, dpa/tmn)

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