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Glück hoch 4: Glücksklee, das kleine Silvester-Goody



Ein Glücksbote zum Jahreswechsel – der vierblättrige Glücksklee
Ein Glücksbote zum Jahreswechsel – der vierblättrige Glücksklee

Für viele ein nettes Mitbringsel zum Jahreswechsel: Der Glücksklee. Doch oftmals lässt das kleine Pflänzchen schon nach kurzer Zeit die Blätter hängen. Wie das nicht passiert und das Glück bei Ihnen zu Hause überdauert, lesen Sie im Folgenden.

Ein kleines Pflänzchen mit langer Tradition. Ein Klassiker sozusagen. Denn der Glücksklee zählt heute zu den traditionellen Silvester- bzw. Neujahrsgeschenken – ein Glücksbringer in Form von vierblättrigem Klee. Mit einer langen Tradition: Denn schon die Kelten haben an die glücksbringende Wirkung des (dreiblättrigen) Klees geglaubt – er sollte unter anderem böse Geister vertreiben. Das vierblättrige Kleeblatt dagegen stand laut Überlieferung Pate für die vier Himmelsrichtungen und soll auch die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft dargestellt haben.

Weitgereist und glücklicherweise bei uns angekommen: Der Glücksklee

Hierzulande wird der Vierblättrige Sauerklee, der im Fachjargon Oxalis tetraphylla heißt, als Glücksklee verkauft. Und er hat einen richtig langen Weg hinter sich – er ist nämlich in Mexiko beheimatet. Vor den Feiertagen wird er meist in kleinen Töpfchen angeboten und mit anderen Glücksbringern – wie Münzen, Fliegenpilz- und Schornsteinfeger-Symbolen – in Verbindung gebracht.

Das Blatt des Glücksklees kann bis zu 25 Zentimeter hoch werden, eine enorme Größe, wenn man bedenkt, dass das Pflänzchen doch meist nur in Miniaturgröße erhältlich ist. Es ist leuchtend grün bis hellgrün, das Innere ist mit braunen Zonen verziert. Und das Besondere: Bei abnehmenden Licht schließen sich die Blätter, als wenn jemand ein Schirmchen zuklappen würde.

Glücksklee – das Gute im Töpfchen?

Es gibt solchen und solchen Klee, den guten und den weniger guten. Ob der Glücksbringer von guter Qualität ist, zeigt sich an den Stielen. Sind sie kurz und kräftig, wird man länger an ihnen Freude haben, erklärt die Bayerische Gartenakademie. Sind die Stiele auffällig lang und kraftlos, wurde die Pflanze vor dem Verkauf falsch gelagert – wahrscheinlich war ihr Standort zu dunkel oder zu warm. So ein Pflänzchen lässt man besser stehen. Und auch die, die bei frostigen Temperaturen draußen angeboten werden. Denn Glücksklee ist nicht ausreichend winter- und frosthart.

Glücksklee hält sich am besten und längsten an einem hellen und kühlen Ort. Das fördert das Wachstum. Deswegen empfehlen die Gartenexperten eine Temperatur zwischen 10 und 15 Grad – sozusagen eine frische Brise. Doch die bevorzugte Raumtemperatur liegt gerade im Winter deutlich höher – auf jeden Fall über 20° C. Doch das mag wiederum der Glücksklee nicht und reagiert auf trockene Heizungsluft auch mit sehr langen und labberigen Stielen.

So bleibt das Glück auf Ihrer Seite

Das Glück von 2015 hat tatsächlich überlebt :-)Viele denken, der Glücksklee habe nach den Feiertagen ausgedient. Doch mit ein bisschen Glück und grünem Daumen kann er mitunter richtig alt werden, denn eigentlich handelt es sich um eine mehrjährige Pflanze. Die Pflanzenexperten empfehlen, das Silvester-Mitbringsel nach den letzten richtig kalten Tagen im März umzupflanzen und nach draußen zu verbannen. Ein geschützter, halbschattiger Standort in einem Gartenbeet ist ideal, aber auch ein Topf oder Balkonkasten kommt in Frage. Damit die „Kleeaufzucht“ gelingt, einfach die Knöllchen fünf Zentimeter tief in die Erde drücken und mit ein wenig Wasser angießen. Haben Sie einen grünen Daumen, zeigen sich nach ein paar Wochen die ersten Ergebnisse.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine glückliche Zeit, alles Gute und natürlich eine große Portion Glück für das neue Jahr!

(ssc, dpa/tmn)

 

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