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Günstig ins Fertighaus: Was gibt es beim Kauf zu beachten?



Rein ins Fertighaus: aber günstig!
Rein ins Fertighaus: aber günstig!

Zu den individuell geplanten Massivhäusern bietet das Fertighaus eine günstigere und schnellere Alternative. Dennoch werden Käufer mit Kosten konfrontiert, die gut kalkuliert sein wollen.

Aufgebaut wird ein Fertighaus binnen nur weniger Tage. Dabei werden die vorproduzierten Teile vor Ort nur noch zusammengesetzt. Je nach Budget und der Möglichkeit, die Fertigstellung in Eigenregie voranzutreiben, können sich Käufer für eine der drei möglichen Erwerbsvarianten entscheiden. Die absolute Rohversion bietet das Bausatzhaus, bei dem die Besitzer lediglich die Fertigteile erhalten und diese selbstständig zusammenfügen. Beim Ausbauhaus beschränkt sich der Anteil an Eigen-Engagement auf den Innenausbau. Dagegen wird die dritte Variante – das schlüsselfertige Haus – den Besitzern bezugsbereit übergeben. Bis zum tatsächlichen Einzug vergeht meistens dennoch einige Zeit. Damit alles reibungslos klappt, will vor allem die Finanzierung im Voraus gut durchdacht sein. Wir zeigen, welche Kosten bei einem Fertighaus berücksichtigt werden müssen und was es sonst noch bei der Planung zu beachten gilt.

Günstiges Fertighaus? Versteckte Kosten nicht vergessen!

Neben den tatsächlichen Kosten für ein Fertighaus muss auch der Preis für das Grundstück einkalkuliert werden. Dazu kommt die Grunderwerbssteuer, sagt Thomas Hentschel von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Abhängig vom Bundesland beträgt diese mehrere Prozent des Preises. Zusammen mit Makler- und Notargebühren können sich so Kosten „in Höhe von zehn Prozent des Grundstückspreises“ ergeben, macht Hentschel aufmerksam.


Zu berücksichtigen sind außerdem die Kosten für die Erschließung. Aus diesem Grund sollten Hauskäufer rechtzeitig klären, ob ein Bodengutachten erstellt werden muss. Anschlüsse für Strom, Wasser, Abwasser sowie Telefon, die vom Haus bis zur Grundstücksgrenze selbst gelegt werden, fallen ebenfalls ins Gewicht. Der Bau eines Kellers, das Gießen der Bodenplatte sowie die Beseitigung des Erdaushubs können indes für noch höhere finanzielle Belastung sorgen. „Je nach Ausbaustufe des Hauses kommen dann noch Kosten für den Aufbau und eventuell den Innenausbau des Hauses hinzu“, erklärt Gabriele Heinrich, Vorstand des Verbands Wohnen im Eigentum in Bonn. Ob man den Innenausbau in dem Fertighaus selbst durchführt, um Kosten zu sparen, ist abzuwägen, betont Hentschel. Je länger dieser andauert, desto mehr Mietkosten fallen für die alte Wohnung an: Das könne den Spareffekt zunichtemachen.

Fertighaus kaufen: Wie finanziert man das Eigenheim?

Wie auch sonst beim Immobilienkauf stellt sich auch bei der Finanzierungsplanung für das Fertighaus die Frage, wieviel Eigenkapital vorhanden sein muss. Jörg Sahr von der Stiftung Warentest rät Kaufinteressenten dazu, eine Summe anzusparen, die die Kaufnebenkosten und zusätzlich zehn bis 20 Prozent der weiteren Kosten abdeckt. Insgesamt 40 bis 45 Prozent des Einkommens sollten laut Hentschel für die Finanzierung eingeplant werden. „Da sind aber auch die laufenden Kosten für den Unterhalt drin wie Gebühren für Strom oder Müll.“


Sahr empfiehlt außerdem eine Mindesttilgung von zwei bis drei Prozent sowie möglichst eine Zinsbindung von 15 bis 20 Jahren. Mit einer langen Zinsbindung ließe sich eine Sicherheit schaffen, auch wenn die Zinsen geringfügig höher seien als auf kürzere Verträge. Davon ausgenommen sind laut Sahr allerdings Fälle, bei denen eine Tilgung von etwa fünf Prozent erfolgen kann. Dann würde auch eine Zinsbindung von zehn Jahren in Frage kommen, weil sich bei höherer Tilgungsrate die Schuldenlast schneller verringere. Ein Sondertilgunsrecht räume außerdem die Möglichkeit ein, einmal im Jahr ca. fünf Prozent zusätzlich zu tilgen. Praktisch ist auch das Recht, den Tilgungssatz im Fall von Veränderungen der persönlichen Situation anpassen zu können.

(kq, dpa/tmn)

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