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Gut gerüstet für den Winter: Jetzt Heizung optimieren und Geld sparen



Mit hydraulischem Ausgleich, Thermostatventilen, Entlüftungsschlüssel und Co. lassen sich Heizkosten sparen.
Mit hydraulischem Ausgleich, Thermostatventilen, Entlüftungsschlüssel und Co. lassen sich Heizkosten sparen.

Heizkosten können den Geldbeutel ganz schön strapazieren. Mit einfachen Maßnahmen lassen sich die Ausgaben jedoch deutlich reduzieren. Davon profitiert auch die Umwelt. So geht’s.

Durchschnittlich rund 85 Prozent der häuslichen Energiekosten schlucken laut Angaben des VdZ – Forum für Ener­gie­ef­fi­zi­enz in der Gebäu­de­tech­nik Heizung und Warmwasseraufbereitung. Diese Kosten ließen sich deutlich senken, denn: „Ein Drittel aller Heizungen in Deutschland arbeitet ineffizient – vor allem ältere Modelle“, so Michael Herma vom VdZ. Mit diversen Maßnahmen jedoch können Verbraucher ihre Heizanlagen optimieren und dadurch zehn bis 15 Prozent Energiekosten sparen. Doch woran erkennt man, dass die Heizung nicht optimal funktioniert?

Wenn die Heizung gluckert: Hydraulischer Abgleich empfohlen

„Warnsignale können zum Beispiel ein Gluckern in den Rohren oder eine ungleichmäßige Erwärmung der Räume sein“, sagt der Experte. Die Ursache: Es wurde kein hydraulischer Abgleich vorgenommen. Dieser sollte – am besten vor Beginn der Heizperiode – von einem Fachmann durchgeführt werden. Dabei werden alle Bauteile der Heizungsanlage genau aufeinander und auch auf den Gebäudebedarf abgestimmt. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert diese Maßnahme durch einen Zuschuss oder zinsgünstigen Kredit ebenso, wie die Modernisierung der Heizung.

Bei neuen Heizungen gilt zu beachten, dass die Werkseinstellung oft nicht dem tatsächlichen Bedarf der Nutzer entspricht. Die Gewohnheiten der Bewohner, etwa die Abwesenheit tagsüber, müssen genauso berücksichtigt werden wie die Außentemperatur und die Wärmedämmung des Hauses. Empfehlenswert ist also immer eine individuelle Neuprogrammierung. Mit Thermostatventilen lassen sich Heizkörper auch einzeln regeln. Dann kann man sein Bad kuschelig warm werden lassen, während das Schlafzimmer kühl bleibt.

Kleine Tricks mit großer Wirkung: So lassen sich Energiekosten sparen

Durch weitere, einfache Mittel können Hausbesitzer und Mieter außerdem Heizenergie sparen. Der Bund der Energieverbraucher rät:

  • Wenn die Heizung gluckert oder ungleichmäßig warm ist, an jedem Heizkörper mit einem Entlüftungsschlüssel, den es im Fachhandel für Heizung und Sanitär gibt, die Luft entweichen lassen.
  • Heizkörper nicht durch Vorhänge oder Möbel verdecken, sonst kann die erwärmte Luft nicht im Raum zirkulieren – die Heizenergie verpufft.
  • Heizungspumpe auf die niedrigste Position stellen, das spart Strom. Trotzdem sollten alle Heizkörper noch warm werden.
  • Die Vorlauftemperatur der Heizung nachts auf 16 Grad Celsius Innentemperatur stellen. Dann schaltet der Heizkessel nachts ab, was eine zusätzliche Einsparung bringt.

Wer sich persönlich zum Thema Energiesparen beraten lassen möchte, kann das unter anderem bei vielen Beratungsstellen der Verbraucherzentralen. Bei der Suche nach geprüften Gebäudeenergieberatern und Handwerkern in der Region hilft zum Beispiel der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).

sf, dpa/tmn

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