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Haushaltsroboter: Die besten Freunde im Haushalt. Teil 4: Rasenmähroboter



Praktische Alltagshelfer: Der Rasenmähroboter
Praktische Alltagshelfer: Der Rasenmähroboter

Praktisch, nützlich und innovativ – Haushaltsroboter finden immer mehr Einzug in deutsche Haushalte. Erfahren Sie im vierten und letzten Teil unserer Reihe alles über Rasenmähroboter – grüner Hollywoodrasen garantiert.

Auf der Terrasse gemütlich einen Eistee schlürfen, während jemand anderes sich um die Rasenpflege kümmert – das wär’s doch, oder? Wer sich nicht gleich einen eigenen Gärtner leisten kann, sollte über die Anschaffung eines Rasenmähroboters nachdenken. Und das Beste: Dieses schlaue Gerät mäht und düngt den Rasen in nur einem Schritt.

Egal, ob ein großer Garten mit weiter Rasenfläche oder ein kleiner Stadtgarten, viele Beete oder gar geschwungene Kiesflächen: Rasenmähroboter gibt es in verschiedenen Ausführungen und für jeden Gartentyp. Eines jedoch haben sie alle gemeinsam, sie funktionieren voll automatisch und sogar in Abwesenheit des Hobbygärtners.

Rasenmähroboter: Neidische Blicke vom Nachbarn garantiert

Wie auch Saugroboter verfügen Rasenmähroboter über eine Timer-Funktion, die bei einigen Modellen sogar via App von unterwegs aus gesteuert werden kann. Sensoren und GPS kümmern sich darum, dass das Gerät keine Fläche auslässt oder doppelt mäht. Auch wenn Regen dem messerscharfen Helfer nicht wirklich etwas anhaben kann, erkennen seine Sensoren die Tropfen und lassen ihn automatisch in die Garage fahren, wo sich seine Ladestation befindet.

Rasenmähroboter – eine echte Investition

Ohne Frage: Ein Rasenmähroboter ist keine Billiganschaffung und Besitzer könnten befürchten, dass er geklaut wird. GPS-Module und ein Diebstahlschutz bewahren jedoch davor. So kann der Roboter beispielsweise eine Passworteingabe verlangen, ehe er angehoben wird. Andernfalls ertönt ein lautes Signal. Die GPS-Funktion versendet indes eine SMS an den Inhaber, um ihn über den aktuellen Standort oder, innerhalb der App, über den aktuellen Ort im Falle der Entwendung des Gerätes zu informieren.

Neuere Modelle, sogenannte Solarhybriden, können ganz normal über das Stromnetz aufgeladen werden, verfügen jedoch ebenso über Solarzellen, mittels derer sich der Rasenmähroboter ganz nebenbei und während der Arbeit auflädt. Das ist besonders bei größeren Rasenflächen sehr von Vorteil, da das Gerät weniger Zwischenladezeiten in der Station benötigt.

Verfügt man über einen Garten mit verschiedenen Flächen, sollte der zu mähende Abschnitt mit Begrenzungskabeln markiert werden. Andernfalls könnte es passieren, dass der Rasenmähroboter auf Nachbars Grundstück weiterarbeitet. Anfangs sehen diese Kabel leider nicht so schön aus, nach einer Weile wachsen sie jedoch unsichtbar in den Boden ein. Wer nicht so lange warten möchte, sollte sich von vornherein für einen Roboter entscheiden, der nicht auf Begrenzungskabel angewiesen ist. Diese haben dann allerdings auch ihren Preis.

Die Preisspanne bei Rasenmährobotern liegt zwischen ca. 800 bis 5.000 Euro.

Vorteile und Nachteile des Rasenmähroboters

Wer viel Wert auf seinen Garten legt, weiß, dass es allein mit dem Mähen nicht getan ist. Regelmäßiges Düngen und Bewässern gehören ebenso dazu. Ein Rasenmähroboter verfügt über ein Mulchsystem, dank dem das Gras beim Mähen so fein zerkleinert wird, dass es problemlos auf dem Rasen verbleiben kann. Die enthaltenen Nährstoffe wirken wie ein natürlicher Dünger – auf chemische Mittel kann komplett verzichtet werden. Außerdem schützt die zusätzliche Schicht den Rasen vor intensiver Sonneneinstrahlung, was ein häufiges Bewässern überflüssig macht. So werden nicht nur Kosten gespart, sondern auch die Umwelt wird geschützt.

Ein Rasenmähroboter kann problemlos auch während der Ruhezeiten, zum Beispiel an Sonn- und Feiertagen, zum Einsatz kommen, da er mit einer niedrigen Lautstärke von unter 60 db bis maximal 70 db arbeitet. Für Allergiker ist ein Rasenmähroboter besonders empfehlenswert, da quasi kein Kontakt mit dem Gras zustande kommt. Auch mit dem Gerät selbst muss kein großer Aufwand betrieben werden: Eine Reinigung ist höchstens vier Mal im Monat erforderlich, die Messer sollten je nach Einsatzhäufigkeit alle sechs Monate ausgetauscht werden. Das ist besonders wichtig, da das Gerät mit stumpfen Messern mehr rupft als mäht und den Traum vom Filmrasen platzen lässt.

Hinderlich für den Kauf eines Rasenmähroboters könnte der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis sein. Dabei darf man allerdings nicht übersehen, dass das Gerät andererseits auch dabei hilft, Kosten einzusparen. So verbraucht der Mäher etwa 10 kWh im Monat, was circa 3 Euro entspricht. Die Messer kosten jährlich etwa 30 Euro. Des Weiteren kann auf die Zugabe von Dünger verzichtet werden und die Kosten für eine Bewässerung des Rasens werden ebenfalls deutlich geringer.

Tipps beim Kauf von Rasenmährobotern

Die erste Frage ist die nach der Beschaffenheit des Gartens. Eine Idylle mit vielen Blumenbeeten, Steinflächen und Teich ist prinzipiell kein Hindernis, solange genügend Eingrenzungskabel vorhanden sind oder das Gerät ohne zurechtkommt. Problematischer sind hingegen extreme Steigungen ab 60 Prozent, die der Rasenmähroboter nicht ohne weiteres bezwingen kann.

Auch die Größe der zu mähenden Fläche spielt eine wichtige Rolle bei der Wahl des Gerätes. Aktuell gibt es Mähroboter, die bis zu 6.000 Quadratmeter bewältigen können. Weitere Kriterien sind die bevorzugte Rasenhöhe sowie die jeweilige Grasstruktur. Sehr hohes und stabiles Gras sollte beim Erstschnitt noch mit einem Handrasenmäher vorbereitet werden. In diesem Zusammenhang haben auch die unterschiedlichen Arten von Messern eine große Bedeutung. Man unterscheidet dabei zwischen Doppel-Loch-Stahl-Messern und Einloch-Stahl-Messern. Händler empfehlen eher die zweite Variante, die es in verschiedenen Stärkegraden gibt und die einen sauberen Schnitt garantieren.

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